Hallo Leute,
habe schon den Beitrag auf AtmoSpedia gelesen, aber krieg es nicht hin.
Hatte vergangenen Winter Probleme mit Feuchtigkeit im Kamin, vor allem im ungeheizter Dachgeschoss, weil seit der Geschossdeckendämmung dort im Winter noch kälter ist als früher.
Mein Schorni riet mir vor Edelstahlsanierung erst mal einen Zugbegrenzer zu testen. Ein Upmann Z40 ist nur in Pos 4 (lt. Spedia) ca 30 cm unter dem Rohreintritt in den Kamin (20*20 – Backstein) installiert.
Mein D20P hat ja den Abluftventilator, wie soll das das überhaupt funktionieren? Der Lüfter ist bei mir immer aktiv/an.
Ich hatte eher an ein „austrocknen“ während der Nichtbetriebszeiten gedacht. Allerdings erschließt sich mir die Einstellung nicht ganz und egal wie ich es drehe ist die Klappe geschlossen.
Wer kann mir helfen? Vor allem wie stelle ich ihn sinnvoll ein?
Danke und Gruß,
atmosDS
Puffervolumen: 1000l
Hallo AtmosDS,
ob der Zugbegrenzer während der Stillstandzeiten etwas nutzt, darf bezweifelt werden. Meist ist der restliche Zug durch den stillstehenden Kessel nicht ausreichend genug, um den Zugbegrenzer überhaupt zu öffnen …
Zum Austrocknen (während der Stillstandzeiten) kann man auch versuchsweise die Kaminreinigungsklappe einen Spalt offen stehen lassen. Natürlich nur, wenn nicht noch eine andere Feuerungsanlage am Schlot hängt.
Wichtiger scheint mir eine nachträgliche Wärmedämmung des Kamins im unbeheizten Dachgeschoß:
Die Restfeuchte im Holz wandert bei der Verbrennung durch den Kamin. Ist der zu kalt, kondensiert der Wasserdampf und der Kamin durchfeuchtet. Also Isolierung versuchen = Kamin wärmer = Kondensation erst außerhalb.
Wenn das nicht funktioniert, muß wohl ein versottungsfestes Innenrohr mit Kondeswasserablauf her.
Frohes Schaffen
Juergen_S
Hallo AtmosDS,
ob der Zugbegrenzer während der Stillstandzeiten etwas nutzt, darf bezweifelt werden. Meist ist der restliche Zug durch den stillstehenden Kessel nicht ausreichend genug, um den Zugbegrenzer überhaupt zu öffnen …
Zum Austrocknen (während der Stillstandzeiten) kann man auch versuchsweise die Kaminreinigungsklappe einen Spalt offen stehen lassen. Natürlich nur, wenn nicht noch eine andere Feuerungsanlage am Schlot hängt.
Wichtiger scheint mir eine nachträgliche Wärmedämmung des Kamins im unbeheizten Dachgeschoß:
Die Restfeuchte im Holz wandert bei der Verbrennung durch den Kamin. Ist der zu kalt, kondensiert der Wasserdampf und der Kamin durchfeuchtet. Also Isolierung versuchen = Kamin wärmer = Kondensation erst außerhalb.
Wenn das nicht funktioniert, muß wohl ein versottungsfestes Innenrohr mit Kondeswasserablauf her.
Frohes Schaffen
Juergen_S
Das mit dem Dämmen hatte ich auch vor, allerdings wie Du schreibst verlagert sich das dann 2m nach oben… und dann ist das zwar ausserhalb, aber noch immer im Kamin.
Das Problem war bisher nicht immens, aber ich habe ungern ein solches Problem im Hinterkopf.
Das Edelstahlrohr hätte ich schon längst gemacht, wenn da nicht ein „Versatz“ zwischen Keller(Heizraum) und EG wäre.
Die Bauherren in den 50ern hatten wohl was falsch geplant (so von wegen in einer Linie nach oben) und so ist der Kamin ab EG etwas versetzt aufgesetzt und es besteht nur eine kleine „Überlappung“ zum Schacht im UG. Leider ist der Heizraum unterhalb dieses Versatzes. und ich habe noch keine praktikable Lösung gefunden herauszufinden ob ich da irgendwie (ggf. mit aufstemmen) was hingekommen würde ohne das der ganze Kamin zusammenstürzt.
Das mit dem „nicht“ öffnen sehe ich jetzt in der Praxis tatsächlich… zumindest kann ich hier manuell öffnen, wenn der Pelleter aus ist.
ds
Puffervolumen: 1000l
Das mit dem Dämmen hatte ich auch vor, allerdings wie Du schreibst verlagert sich das dann 2m nach oben… und dann ist das zwar ausserhalb, aber noch immer im Kamin.
Das Problem war bisher nicht immens, aber ich habe ungern ein solches Problem im Hinterkopf.
Das Edelstahlrohr hätte ich schon längst gemacht, wenn da nicht ein „Versatz“ zwischen Keller(Heizraum) und EG wäre.
Die Bauherren in den 50ern hatten wohl was falsch geplant (so von wegen in einer Linie nach oben) und so ist der Kamin ab EG etwas versetzt aufgesetzt und es besteht nur eine kleine „Überlappung“ zum Schacht im UG. Leider ist der Heizraum unterhalb dieses Versatzes. und ich habe noch keine praktikable Lösung gefunden herauszufinden ob ich da irgendwie (ggf. mit aufstemmen) was hingekommen würde ohne das der ganze Kamin zusammenstürzt.
Das mit dem „nicht“ öffnen sehe ich jetzt in der Praxis tatsächlich… zumindest kann ich hier manuell öffnen, wenn der Pelleter aus ist.
ds
Puffervolumen: 1000l
Hallo AtmosDS,
frag mich nicht wo, aber ich habe mal ein Kamin-Sanierungssystem gesehen, bei dem statt Edelstahlrohren ein Metall-Flexschlauch eingezogen wird.
Der macht dann auch einen Versatz mit.
Frohes Schaffen!
Juergen_S
Hallo AtmosDS,
frag mich nicht wo, aber ich habe mal ein Kamin-Sanierungssystem gesehen, bei dem statt Edelstahlrohren ein Metall-Flexschlauch eingezogen wird.
Der macht dann auch einen Versatz mit.
Frohes Schaffen!
Juergen_S
Hallo ds,
und wenn Du dein Schornstein außerhalb vom Dach auch dämmst und mit Schiefer oder … verkleidest?
Gruß Jörg
Hallo ds,
und wenn Du dein Schornstein außerhalb vom Dach auch dämmst und mit Schiefer oder … verkleidest?
Gruß Jörg
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