Ich habe es endlich geschaft meinen WMZ einzubauen.
Folgendes ergebnis ist dabei rausgekommen.
Atmos DC40GSE mit LC und KS90
Abgastemp: 220°C
Rest O2: 5,5%
Füllmenge: 58,0 KG Birke 2 jahre getrocknet
Ausbeute: 192KWH
Wirkungsgrad: 77%
Abbranddauer: ca. 6 Stunden
Nennleistung: 28-38KW
Literleistung: 600-800 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 86°C/42°C
Laddomat 21 Patrone: 83°C
Rechung:
58kg * 4,3 kWh/kg = 249,4kWh = 100%
100% * 192Kwh / 249,4 Kwh = ~77% Wirkungsgrad
Anlagenzustand:
Der Wärmetauscher wurde vorher einmal durchgebürstet, der Rest vom Kessel war noch betriebs-verdreckt (die letzten 8-10 wochen nichts gemacht).
Die Schamottdichtung vom Füllraum zum Stahlbogen ist einseitig nicht mehr dicht und wird als nächstes ersetzt, eine Seite ist schon neu.
Die Düse wurde gerade frisch Aufgemauert mit Schamotte Beton (Super zeug).
Da ich mich mit der heutigen Heizlast ein wenig verschätzt habe ist das letzte stück vom Abbrand im Wechselbetrieb Naturzug/Lüfter abgebrannt.
Für den ersten Test mit eindeutig zu hoher AGT ist doch ein recht gutes ergebnis rausgekommen oder was meint ihr ?
Ich hoffe morgen kommt die neue Dichtung, dann bekommt der Kessel mal eine Grundreinigung und ich bin gespannt was beim zweiten Anlauf rauskommt.
Normalerweise fahre ich um die 190-200°C AGT ich denke das ist so in ordnung.
Hallo Silverdiver.
Rechne mal mit der Formel Hier .
Dann sieht dein Ertrag schon besser aus.
Deine 4.3 Kwh/Kg hängen von der Restfeuchte ab, die musst du erst mal messen.
Dieter
Dieter,
ob Birke nun 4,2 oder 4,3 kwh/kg Heizwert hat, das läßt sich wohl nicht eindeutig sagen, hängt von der Feuchte ab, und auch diese ist von Scheit zu Scheit unterschiedlich.
Silverdriver,
Wirkungsgrad ist auch mein Steckenpferd, und mit 77% (oder nach Dieter 79%) liegst Du sicher nicht schlecht.
Was mich noch interessiert: Welche Kesseltemperatur hattest Du jeweils vor und nach der Messung? Mir geht es um die Restwärme. Betrug die Kesseltmperatur beim Start z.B. 40 Grad und nach der Messung 80, dann sind beim 40 GSE sicher noch 8-10 kwh im Kessel verblieben. Wenn Du diese noch berücksichtigst, ist der Wirkungsgrad noch besser.
Aber nur rechnen hilft nicht, Du mußt die Restwärme auch nutzen können…
Hahneko
Die 4,2-4,3KWH/KG ist doch schon auf eine restfeuchte von 16-20% runtergerechnet in den Tabellen. Da brauche ich doch beim rechnen nicht die Restfeuchte beachten. Natürlich muss das zu verbrennende Holz dann auch im diesem Rahmen liegen.
Die Restwärme ist im Kessel geblieben.
Starttemperatur: ca. 60°C
Endttemperatur: ca.80°C
Also die Restwärme kann ich bei mir leider noch nicht nutzen. Da die Puffer tiefer stehen als der Kessel. Aber ich überlege den Laddomaten gegen einen 3 Wege Mischer mit Steuerung zu Tauschen um dort auch den Rest raus zu bekommen. Aber ich habe leider noch nicht die richtige idee gehabt und noch nichts brauchbares gefunden. Ein zweifel bleibt allerding wenn ich die Restwärme raushole dann könnte ich probleme mit Frost bekommen. Wenn ich den Kessel ganz runterfahre da er ja in der Autogarage steht wäre es möglich das er über nacht bei den extremen tagen mit -20/25°C einfriert…. Ich habe es schon beobachtet das das Kesselthermometer nur 8-10°C Angezeigt hat.
Ich habe gerade nochmal eine Ladung (59,1KG Buche) angezündet. Mal sehen was da rauskommt. Kesselstarttemp 30°C
Hallo
Bei mir stehen die Puffer auch tiefer wie der Ofen.Das ist aber kein Problem.
Um die Restwärme zu nutzen,musst du nur den Heizungsvorlauf am 1.Puffer absperren u. einen Abzweig zum Kesselvorlauf öffnen.Den Kesselvorlauf,direkt am 1.Puffer,schließe ich dann auch,alles manuell.Dann holt sich die Heizungspumpe die Restwärme aus dem Ofen.Der Heizungsrücklauf geht in den letzten Puffer (in Reihe geschaltet) u. von dort direkt in den Kesselrücklauf,weil im ersten Puffer ja die Kugelhähne geschlossen sind.Die Restwärme macht bei diesem Wetter 1-2 Std. die Bude warm.
Gruß Rolf
Silverdriver,
natürlich ist Frostsicherheit wichtiger als die Restwärmenutzung!
Aber dennoch muß Du bei der Ausbeuteberechnung daran denken, daß die ersten ca. 2 kg Holz wahrscheinlich schon verbrannt werden, bis der Kessel von 60 auf 80 Grad aufgeheizt ist und die erste Kalorie den WMZ erreicht.
Somit liegt der echte Wirkungsgrad besser als 77%.
Kannst ja alternativ mal anders messen: Etwas Holz in den Kessel, abbrennen lassen bis Pumpe und Ventilator abschalten. Dann Zählerstand notieren, abgewogenes Holz einfüllen und wieder Zählerstand notieren, wenn der Kessel nach Ausbrand abschaltet.
Wirst Dich wundern…
Hahneko
Ja das stimmt schon.
Ein paar KW gehen bei jedem Zünden in den Schornstein bzw bleiben im Kesselwasser. Ich habe ja heute mal den vergleich mit 30°C und 60°C Starttemperatur. Heute müsste der wirkungsgrad also schlechter sein 😉
Hallo,
mein gestriger Abbrand ( Start mit 21°C Kesseltemperatur) von 47,45kg Esche brachte 173kWh in die Puffer bei 522min Laufzeit waren das dann ca. 20kW Abgabeleistung bei einer mittleren AGT von 145°C und 5,5% Rest-O2.
Sonnige Grüße Reiner
So Fertig
Ergebniss: Ernüchternd, ich hätte mit mehr gerechnet
Abgastemp: 220°C
Rest O2: 5,5%
Füllmenge: 59,1 KG Buche 2 jahre getrocknet
Ausbeute: 167KWH
Wirkungsgrad: 71%
Abbranddauer: ca. 6,5 Stunden
Nennleistung: 27-44KW
Literleistung: 500-800 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 88°C/42°C
Laddomat 21 Patrone: 83°C
Rechung:
59,1kg * 4,0 kWh/kg = 236,4kWh = 100%
100% * 167Kwh / 236,4 Kwh = ~71% Wirkungsgrad
Ablauf:
Zeit | Leistung KW/h | Liter/h | Abgastemp | Rest Co
09.00 | Start
10.00 | 27 | 500 | 217 | 5,5
11.00 | 40 | 700 | 224 | 4,0
12.00 | 44 | 800 | 226 | 3,2
13.00 | 37 | 800 | 218 | 5,5
14.00 | 31 | 700 | 190 | 6,5
15.00 | 7 | 200 | 117 | 19,0
16.00 | Ende
Die Abgastemp ist die ersten Stunden nicht unter 220°C zu bekommen und der CO Wert ist zu niedrig (Klappenstellung: Primärluft ganz Geschlossen, Sekundär Ganz auf), ich denke das liegt an der defekten Dichtung. Ich hätte auch mit etwas mehr ertrag gerechnet, aber mein Buchenholz scheint noch etwas zu feucht zu sein. Wurde zeitgelich mit der Birke vom ersten Versuch geerntet und verarbeitet. Leider ist bei meinem Holzfeuchtemessgerät die Batterie leer….
Was ich schön finde zwischen 13 und 14 Uhr hattest du Im verhältnis die besten Werte…
Also müstestdu zusehen das du den kessel am Anfang viel früher runterregelst um diesen Zeitraum weiter auszubauen…
Die frage ist noch dazu Wie oft must du den kessel füllen am tag damit der gesamte Energiebedarf gedeckt ist?
Ja das wäre Optimal aber ab 13uhr war wohl so gut wie nichts mehr zum Vergasen da, daher die guten Werte. Ich werde den KS90 heute mal auf 190°C stellen. Die Dichtung habe ich gerade gewechselt, ich hoffe mal das sich die AGT jetzt wieder einfangen lässt
Ausführlicher Bericht folgt später 😉
Also ich mache momenatn Täglich einen Abbrand und der reicht dann für 24 std.
moin,
mach doch die tests mit holzbrikett, die haben einen festen energiegehalt und man muß nicht mit der feuchte rumraten. man braucht nicht mal ne waage, z.B. 3 pakete = 30 kg mal 4,9 kWh/kg = 147 kWh maximal.
mit vorgewärmten ofen komm ich so auf 90% bei 200° abgas und 5,5% O2.
die herstellerangaben sind auch ohne aufheizverluste / restwärmedifferenz.
grüße
dobia
nabend Silverdriver,
den ks90 kannst du doch auf einen Thermofühler umstellen,
ich habe mit dem Wechsel des Reglerfühlers vom unteren Reinigungsdeckel(360°C) zur Brennraumtür(715°C) den gesamten Abbrand über nur noch +/- 3% Temperaturschwankungen, die der Regler gut mit nur geringen Luftmengenänderungen ausgleichen kann.
Die Endrohrtemp zeigt mir wieviel Luft für 715°C nötig sind:
Zum Ende der Aufheizphase ca 165° Gasgeschwindigkeit,
dann von 150 bis 140 „Tempo“,
vor dem Abbrandende noch mal auf ca 155 beschleunigend.
Wenn dann der LC die secLuft dichtmacht…
(Rest-O2 stammt dann schon aus dem Füllraum, der nur wenig bremsen kann, da nur noch Holzkohle und Glut lose „rumliegen“)
…sackt nach einiger Zeit die BrennraumTemperatur „durch“, und bei 650°C schaltet dann der Regler den „stellmotorischen“ Poti weg, die Lüfterdrehzahl wird vom „Ausbrand-Poti“ deutlich verringert.
Dobia läßt „hinten unten“ regeln, auch seine anderen „Umbauten“ am Kessel haben mir die „versteckten“ Möglichkeiten der Atmosse aufgezeigt. Danke dobia !
Gruß Heinrich
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
nabend Silverdriver,
den ks90 kannst du doch auf einen Thermofühler umstellen,
ich habe mit dem Wechsel des Reglerfühlers vom unteren Reinigungsdeckel(360°C) zur Brennraumtür(715°C) den gesamten Abbrand über nur noch +/- 3% Temperaturschwankungen, die der Regler gut mit nur geringen Luftmengenänderungen ausgleichen kann.
Die Endrohrtemp zeigt mir wieviel Luft für 715°C nötig sind:
Zum Ende der Aufheizphase ca 165° Gasgeschwindigkeit,
dann von 150 bis 140 „Tempo“,
vor dem Abbrandende noch mal auf ca 155 beschleunigend.
Wenn dann der LC die secLuft dichtmacht…
(Rest-O2 stammt dann schon aus dem Füllraum, der nur wenig bremsen kann, da nur noch Holzkohle und Glut lose „rumliegen“)
…sackt nach einiger Zeit die BrennraumTemperatur „durch“, und bei 650°C schaltet dann der Regler den „stellmotorischen“ Poti weg, die Lüfterdrehzahl wird vom „Ausbrand-Poti“ deutlich verringert.
Dobia läßt „hinten unten“ regeln, auch seine anderen „Umbauten“ am Kessel haben mir die „versteckten“ Möglichkeiten der Atmosse aufgezeigt. Danke dobia !
Gruß Heinrich
Hallo Heinrich,
die Idee ist schonmal nicht schlecht.
Also werde ich mir mal ein Thermoelement typ K bis 1200°C besorgen. Welchen Durchmesser und länge würdest du empfehlen ? Aus dem bauch raus würde ich Ø3 und 250mm länge wähle.
Die Temperatur an der Unteren Tür sollte dann bei 715°C liegen ?
Mein KS90 Steuert leider nicht die Lüfterdrehzahl sondern die Klappenstellung am Orignalbelimo. Das würde ich gern auf Drehzahlsteuerung umbauen, aber wie ?!
Ich glaube bei dir habe ich auch die Brennraumverlängerung gesehen mit der Platte in der mitte ? Genial ! Das werde ich als nächstes projekt mal in Angriff nehmen.
Viele Grüße, Meik
So der Abbrand für heute ist auch durch.
Soll Abgastemp: 165°C
Soll Rest O2: 2,0%
Füllmenge: 41,0KG Birke + 18,5 KG Buche 2 jahre getrocknet
Ausbeute: 178KWH
Wirkungsgrad: 72%
Abbranddauer: ca. 7,5 Stunden
Nennleistung: 25-40 KW
Literleistung: 500-900 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 88°C/42°C
Laddomat 21 Patrone: 83°C
Rechung:
(41,0kg * 4,2 kWh/kg)+(18,5kg * 4,0 kWh/kg) = 246,2kWh = 100%
100% * 178Kwh / 246,4 Kwh = 72~% Wirkungsgrad
Ablauf:
Zeit | Leistung KW/h | Liter/h | Abgastemp | Rest Co
16.30 | Start
17.30 | 25 | 500 | 200 | 4,5
18.30 | 22 | 480 | 150 | 0,0
20.15 | 40 | 900 | 206 | 2,0
21.20 | 35 | 800 | 163 | 2,0
22.15 | 25 | 730 | 163 | 9,0
23.00 | 10 | 380 | 127 | 18,6
24.00 | Ende
Ich habe mich mal von der Variante mit dem geteilten Brennraum inspirieren lassen und das nachgbaut.
Die Abgastemp ist die ersten Stunden nicht unter 205°C zu bekommen und der CO wert ist am Anfang gegen 0% ?! Der Kessel wummert ordentlich. Ich habe den Lüfter abgeschaltet und einige zeit mal im Naturzug laufen lassen. 160°C AGT liegen an und der Kessel liefert um die 25KW das Wummern ist weg. Aber ich wollte den Lüfter wieder an haben also habe ich den Vorderen Stein zur hälfte weg genommen so das die Flamme jetzt nach vorne und hinten kann. Der Vergasungsvorgang läuft mit Lüfter ohne Wummern, aber bei min. 198°C bis 205°C.
Da ich neugirieg war habe ich ein paar mal Unten und Oben reingeschaut was sicher die eine oder andere KWh geraubt hat.
Für den Nächsten Abbrand werde ich die Platte mal etwas nach hinten schieben so das ich vorne einen kleine Spalt habe und dann bauen ich den vorderen Verschlussstein wieder ein.
mit der waagerechten Platte macht das HartlBe(gsx),
ich habe eine 20cm breite Platte von oben (zwischen Türrahmen und Kugelraumkeramik) senkrecht im sozusagen „Unterkiefer“ des Brennraums stehen,
die Temperatur „arbeitet“ länger in der „Tonne“,
die Fläche der beiden seitlichen Kreissegmente reicht auch bei höheren Brennraumtemperaturen als Ausgang für die Gase.
Ich habe anfangs den Drahtfühler benutzt, irgendwie habe ich nach jedem Säubern einen anderen Punkt im Gastemperaturbereich getroffen.
Seit ich den 3mm Fühler nutze und der Meßpunkt nicht mehr „wandert“,brauche ich die Reglertemp. nicht mehr mit der „Hecktemp.“ abgleichen.
(ca 8cm des Fühlers „zeigen“ von der Türinnenseite in Richtung des seitlichen Abgaskanals,
das Bohrloch von innen zwischen der Schutzplatte und der oberen Dichtung, ca 5cm von der Ecke weg)
Auf die Atmos-Primluftplatte(mit 4mmBohrung) habe ich einen blauen Teppichbodenrest geschraubt.
(Spax-Atmosplatte-Teppich-Brettchen)
Meine Klappe soll trotzdem NICHT 100% DICHT MACHEN !
Der Lüfter soll immer eine Mindestmenge Gas transportieren !
Stehende Abluft kann der Regler nicht bearbeiten,
außerdem ist mir das dann entstehende CO zu gefährlich.
Gruß Heinrich
PS:
bei der „frontalen“ Brennraumregelung sind meistens kleine Luftmengenänderungen völlig ausreichend für die stabile Brennraumtemperatur
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
mit der waagerechten Platte macht das HartlBe(gsx),
ich habe eine 20cm breite Platte von oben (zwischen Türrahmen und Kugelraumkeramik) senkrecht im sozusagen „Unterkiefer“ des Brennraums stehen,
die Temperatur „arbeitet“ länger in der „Tonne“,
die Fläche der beiden seitlichen Kreissegmente reicht auch bei höheren Brennraumtemperaturen als Ausgang für die Gase.
Ich habe anfangs den Drahtfühler benutzt, irgendwie habe ich nach jedem Säubern einen anderen Punkt im Gastemperaturbereich getroffen.
Seit ich den 3mm Fühler nutze und der Meßpunkt nicht mehr „wandert“,brauche ich die Reglertemp. nicht mehr mit der „Hecktemp.“ abgleichen.
(ca 8cm des Fühlers „zeigen“ von der Türinnenseite in Richtung des seitlichen Abgaskanals,
das Bohrloch von innen zwischen der Schutzplatte und der oberen Dichtung, ca 5cm von der Ecke weg)
Auf die Atmos-Primluftplatte(mit 4mmBohrung) habe ich einen blauen Teppichbodenrest geschraubt.
(Spax-Atmosplatte-Teppich-Brettchen)
Meine Klappe soll trotzdem NICHT 100% DICHT MACHEN !
Der Lüfter soll immer eine Mindestmenge Gas transportieren !
Stehende Abluft kann der Regler nicht bearbeiten,
außerdem ist mir das dann entstehende CO zu gefährlich.
Gruß Heinrich
PS:
bei der „frontalen“ Brennraumregelung sind meistens kleine Luftmengenänderungen völlig ausreichend für die stabile Brennraumtemperatur
Also has du den Fühler direkt in die Tür eingebaut ?
Kannst du für mich davon evtl. mal ein Bild machen ? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen.
Interessant ist der Hohlbrand in der mitte, das die Flammtemp. sinkt und die AGT hoch geht.
Wo wird bei dir denn die Kammer Temp gemessen ?
Also bei mir ist es egal was ich ausprobeiren oder hin und her rechne. Ich komme mit meinem Holz momentan auf einen wirkungsgrad von 70-80%.
Ich werde anfang der nächsten Woche mal einen Ladung Briketts verbrennen, die sind als Referenz wohl am besten geeignet.
Hallo,
Hohlbrand nach 4 Stunden?
Das sieht eher nach einem Nachschlag mit Holz aus.
Super Werte
Gruß
Harald
…, also bei meinem Esel ist die Sekundärluftzuführung wie mit dem Lineal gezogen,
bis auf die Drosselung beim zuschalten der Belimobremse,
genau so verhält es sich mit der Abgastemperatur von max. 140°C beim Hochfahren,
danach zu 132°C durch Belimodrossel wie mit dem Lineal gezogen.
Jetzt fehlt mir interessehalber nur noch ein O² Logging
MfG.
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Hallo,
das war kein Hohlbrand sondern wie Harald geschrieben hat war das eine neue Ladung und die Brennraumtemperatur in der Mitte der Brennraumabdeckung gemessen.
Sonnige Grüße Reiner
Ja habs auch gesehen. Habe nicht auf den Zeitverlauf geachtet
Trotzdem sehr interessant.
Bin gespannt was bei meinem heutigen Abbrand mit 30KG RUF Briketts rauskommt…
So heute habe ich mal 30KG Ruf Weichholzbriketts durchgejagt. Der Ofen war dabei zu runde 65% gefüllt, also noch jede Menge platz gewesen.
Ich habe die Prallplatte vorne drin gelassen, diese sorgt für die etwas geringe leistung von „nur“ 25KW aber einen enorm langen Abbrand denk ich mal.
Hier das Ergebniss:
Kesseltemperatur: 77°C (Warmstart)
Abgastemp: 150°C
Rest O2: 4,0%
Füllmenge: 30,0 KG Ruf Briketts
Energiegehalt: 4,6 KWh/kg
Ausbeute: 116KWH
Wirkungsgrad: 84%
Abbranddauer: ca. 6,5 Stunden
Nennleistung: 25KW
Literleistung: 400 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 86°C/42°C
Laddomat 21 Patrone: 83°C
morgen werde ich das ganze nochmal wiederholen ohne die Prallplatte bei „voller“ Leistung.
Gestern habe ich wieder 30KG Ruf Briketts aufgelegt.
Ich habe die Prallplatte vorne drin gelassen, den Laddomat aber auf 72°C Patrone umgebaut. Und den Wäremtasuchen sehr gut sauber gemacht. Allerdings ist der Laddomat jetzt ohne Isolierung.
Folgendes ergebniss ist dabei rausgekomen:
Kesseltemperatur: 68°C (Warmstart)
Abgastemp: 150°C
Rest O2: 4,0%
Füllmenge: 30,0 KG Ruf Briketts
Energiegehalt: 4,6 KWh/kg
Ausbeute: 112KWH
Wirkungsgrad: 81%
Abbranddauer: ca. 6,5 Stunden
Nennleistung: 25KW
Literleistung: 600 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 75°C/32°C
Laddomat 21 Patrone: 72°C
Ich hätte bei der nidriegeren Temperatur im Tauscher mit mehr Ausbeute gerechnet. Zum vortag ist die Ausbeute um 3% Gesunken, ob das ein Zufall oder Messfehler war ?! Die Laddomat Isolierung kann doch keine 3% Fressen oder ?
Am Besten den Versuch nochmal mit der 83°C Parone wiederholen oder kann das jemand erklären ?
So hier wieder das Tagesergebnis.
Bedingungen:
Prallplatte vorne drin
Laddomat 72°C Patrone
Wäremtasuchen 2 Abbrand nach Säuberung
Laddomat ohne Isolierung
Folgendes ergebniss ist dabei rausgekomen:
Kesseltemperatur: 40°C (Kaltstart)
Abgastemp: 150°C
Rest O2: 4,0%
Füllmenge: 58,6 KG Buche
Energiegehalt: 4,0 KWh/kg
Ausbeute: 168KWH
Wirkungsgrad: 72%
Abbranddauer: ca. 8,0 Stunden
Nennleistung: ~25KW
Literleistung: 600 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 75°C/42°C
Laddomat 21 Patrone: 72°C
Fazit:
Egal ob 83°C oder 72°C Patrone das Ergebniss ist das selbe. Hier sollte man sich danach festlegen wieviel man Puffern muss bzw. die Patrone so wählen das das Wasser nur eine Runde drehen muss. Allerdings ist zu beachten das man bei 83°C mehr Abstahlungsverluste am Puffer hat als bei 72°C. Bei mir z.b. scheint die magische Grenze bei 79-80°C zu sein. Denn bis dahin Kühlen die Puffer recht schnell aus ohne Wärme abzunehmen.
So, da nun weder die AGT noch die Laddomatpatrone den Wirkungsgrad wesentlich zu beeinflusen scheint, was könnte man verändern um bessere Ergebnisse zu erzielen ?
Ich dachte da an:
1. Seitliche Abgasbremsen
2. Verbesserte Turbolatoren (Kornschnecken oder Förderspiralen)
3. Steuerung der Verbrennungstemperatur nach der Brennraumtemp.
4. Isolieren der Kesselrückseite
Was davon wird vermutlich am meisten bringen ?
Was davon wird vermutlich am meisten bringen ?
Am meisten hat bei mir gebracht das Holz im Sommer mittels Solarer Überschusswärme betriebener Fussbodenheizung im Holzlagerraum (55° Vorlauf) strohtrocken zu heizen
Die ergiebigste Änderung am Ofen ist die Brennkammer zu teilen und infolgedessen den Restsauerstoff problemlos auf 2% reduzieren zu können
Auch die Förderschnecken hinten als Turbulator und die gedrehten Flacheisen links und rechts in denseitlichen Abgaskanälen hoben den Wirkungsgrad merklich – ich hab aber einen GSX und keinen GSE – beim GSE ist der Wärmetauscher von ATMOS schon etwas besser als im GSX. Insofern weis ich nicht was das am GSE bringt…
Bernhard
So hier wieder das Tagesergebnis.
Bedingungen:
Prallplatte vorne drin
Laddomat 72°C Patrone
Wärmetauscher 3 Abbrand nach Säuberung
Laddomat mit Isolierung
Zusätzliche Ketten in den Turbolatoren
Folgendes ergebniss ist dabei rausgekomen:
Kesseltemperatur: 70°C (Warmstart)
Abgastemp: 165°C
Rest O2: 4,0%
Füllmenge: 30,0 KG Briketts
Energiegehalt: 4,6 KWh/kg
Ausbeute: 120KWH
Wirkungsgrad: 87%
Abbranddauer: ca. 5,5 Stunden
Nennleistung: ~20-25KW, zufällig konnte ich nach ca. 3 Stunden Brenndauer die Höchstleistung zum vermutlichen Vergasungsende ablesen. Diese lag bei bis zu 49KW, Rest O2 bei 3,8%. Eine Stunde später war der Rest O2 Wert bei 12,3%.
Literleistung: 400 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 75°C/37°C
Laddomat 21 Patrone: 72°C
Fazit:
Die zusätzlichen Ketten heben den Wirkungsgrad an, bei meinem erstversuch ist ein Plus von 3-6% zu verbuchen. Ob es sich jetzt noch lohnt die Sparversion aus dem Baumarkt (30€) gegen passende Förderspiralen + Ketten oder Mittelrohr (95€) zu tauschen ?
Als nächsten kommen erstmal kleine Förderspiralen (Ø38) in die seitlichen Kanäle, mal sehen was das noch bringt.
Und wenn das Thermoelement Typ K endlich kommt wird nach der Brennraumtemperatur geregelt…
Am 17. Und 19.9 hattest du eine Abgastemperatur von 150°C ohne die Ketten und max. 84% Wirkungsgrad.
Heute hast du eine AGT von 165°C mit den Ketten und 87% Wirkungsgrad.
Normalerweise sollte die AGT durch die Kettenwirbler nach unten anstatt nach oben gehen.
Schreibfehler?
Gruß
Gust
Nein.
Ich hatte die AGT leicht angehoben da sich sehr viel Asche unten un dim Tauscher angesammelt hat und die Farbe war meiner meinung nach nicht ganz ok.
Ich starte heute aber nochmal unter selben bedingungen mit 150°C
Nein.
Ich hatte die AGT leicht angehoben da sich sehr viel Asche unten un dim Tauscher angesammelt hat und die Farbe war meiner meinung nach nicht ganz ok.
Ich starte heute aber nochmal unter selben bedingungen mit 150°C
Beu Dir eine Brennkammertemperaturmessung ein – dann siehst Du deutlicher was wann los ist und musst nicht spekulieren was nun welche Aschefarbe bedeutet…
Hallo Bernhard,
was für eine Brennkammertemperatur hast Du?
Bei mir so ca. 1000° nach Umbau der Brennkammer – wie Deine –
Abgas 180° O2 4%
Gruß Jörg
Hallo Bernhard, was für eine Brennkammertemperatur hast Du?
Hallo Jörg
seit ich die geteilte Brennkammer nutze fahre ich mit einer Brennkammer-Austrittstemperatur von 800…900°C
Wenn ich noch so heizen würde wie letzten Winter dann wär ich auch über 1000°C
Aber darin sehe ich keinen Sinn – das gibt nur MAterialbelastung – reduziert aber den CO-Wert nicht weiter
Drum hab ich die Regelung der Primärluft über der Heissgastemperatur so weit runter geschraubt dass ich mit der Brennkammer-Austrittstemperatur immer über 800° liege
Ferner den Restsauerstoff auf 2% reduziert – das erhöht noch mal die Brennkammertemperatur – somit abermals Regeltemperatur etwas runter schrauben…
damit fällt Deine Abgastemperatur noch mal deutlich und somit steigt der Wirkungsgrad des Ofens – probiers aus…
Ergibt dann in Summe bei mir
Brennkammer-Austrittstemperatur 800…900°C
Heissgas-Temperatur 340°C
Abgastemperatur 80…90°C
Restsauerstoff 2%
CO-Gehalt 10…100ppm
Effizienz 3,9kWh/kg Buchenholz
Leistung 25kW im Gasbrand, 10kW bei Gluterhaltung
Wasserdurchsatz 1700Liter/Stunde
Volauf-Temperatur 75° geregelt mittels variabler Rücklauftemperatur über Esbe 5MG
die Kombination bringts
– geteilte Brennkammer (langer heisser Ausbrandweg)
– niedriger Restsauerstoff
– gedrehte Flacheisen im Heissgaskanal links und rechts (damit bessere Ausnutzung des HEissgas-Wärmetauschers)
– Förderschnecken im Abgaskühler – damit maximale Ausnutzung des Wärmetauschers
– niedriger Gasdurchsatz (nur so viel dass Brennkammertemperatur im idealen Bereich 800…900°C)
– Umschaltung auf Gluterhaltung wenn Sekundärluft mehr als 20Minuten geschlossen – d.h. minimale Gebläsedrehzahl – damit hat Holzkohle schön Zeit zu glühen
– Vor Anzünden Vorwärmung des Kesselwassers auf 70°C
– 3h Nach Ausbrand Restwärmenutzung des KEsselwassers – dadurch Auskühlung auf etwa 35°
– und nicht zu vergessen – Trocknung des Brennholzes mittels Solarüberschuss im Sommer
Bernhard
Der Fühler ist ja bestellt, aber irgendwie wird zur Zeit mit Schneckentempo geliefert….
So hier wieder das Tagesergebnis.
Unveränderte Bedingungen bis auf AGT
Bedingungen:
Prallplatte vorne drin
Laddomat 72°C Patrone
Wärmetauscher 4 Abbrand nach Säuberung
Laddomat mit Isolierung
Zusätzliche Ketten in den Turbolatoren
Folgendes ergebniss ist dabei rausgekomen:
Sollwerte:
Kesseltemperatur: 70°C (Warmstart)
Abgastemp: 150°C
Rest O2: 4,0%
Füllmenge: 30,0 KG Briketts
Energiegehalt: 4,6 KWh/kg
Ausbeute: 122KWH
Wirkungsgrad: 88%
Abbranddauer: ca. 5,5 Stunden
Nennleistung: ~25-30KW
Literleistung: 600 l/h
Vorlauf/Rücklauf: 76°C/35°C
Laddomat 21 Patrone: 72°C
Fazit:
Die AGT Pendelte immer bei 150-155°C Ziwschendurch kurz mal 190°C, daher die relativ hohe KW leistung.
Ich denke hiermit bestätigt sich die Verbesserung.
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(Start bei 22°C Kesseltemperatur) hatte.