Fragen und Antwortenhabe soeben einen Lehmziegel gebrannt.
dreiduke antwortete vor 16 Jahren

habe mal in den 25 GS unter die Düse einen 3/4 Lehmziegel gelegt.
heute sah ich daß der bis auf 1cm (unterseite) gebrannt ist.
hab ihn umgedreht, und die momentane Ladung brennt noch.
Wenn ich nicht vergesse werde ich den morgen mal auseinander schlagen um zu sehen, wie der Ziegel jetzt innen aussieht, und Fotos machen.

Wenn das Ergebnis gut ist, wäre es nun ein Leichtes, selbst Ziegel mit Wappen oder sonstigem zu brennen.



8 Antworten
Megaman antwortete vor 16 Jahren

Hallo
Das must du dir pattentieren lassen.
Wie wärs den mit teller oder Becher brennen.
Das meine ich ernst warum nicht.
Mfg

dreiduke antwortete vor 16 Jahren

nö mir reichts schon wenn ich mir ein paar individuelle verblender selbst machen kann.
wie zB: dünne ziegel mit Wappen oder symbolen
zum einsetzen in ne schöne Mauer im Wohnzimmer.
Lehmziegel habe ich ja genug.

spacy antwortete vor 16 Jahren

geil! Wie lange hast du ihn gebrannt?

Kaffenberger antwortete vor 16 Jahren

Cool,
was man alles mit den Atmos machen kann
da könnten wir auch unseren Düsenschutz selbst brennen.

Gruß Kaffenberger

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Wie wärs den mit teller oder Becher brennen.
Das meine ich ernst warum nicht.

Find ich auch interessant,die Idee ist mir noch gar nicht gekommen.Aber ich denke das könnte so einigermassen klappen.

Der Brennprozess (Roh- oder Schrühbrand) überführt den getrockneten Formkörper in ein hartes wasserfestes Produkt. In der technischen Keramik wird dieser Prozess auch als Sintern bezeichnet. Bei niedrigen Temperaturen (< 1.000° C) werden flüchtige Bestandteile ausgetrieben (Wasser, Kohlendioxid, organische Hilfsstoffe). Dabei zersetzen sich die tonigen Bestandteile und bilden neue Minerale. In dem entstehenden „Scherben“ schließen sich Kristalle an den Korngrenzen zusammen (Kristallwachstum) und werden (falls enthalten) durch glasige Anteile verkittet. Anteil und Art (Korngrößenverteilung, Texturen etc.) der Kristall- und Glasphase sowie der Poren bestimmen die Eigenschaften des gebrannten Gutes.

Die angewandten Temperaturen reichen bis etwa 1.400 °C; bei Sonderkeramiken auch erheblich höher, hängen von der Rohmischung, also von dem zu erzeugenden Produkt ab, und müssen in vielen Fällen während des Brennprozesses variiert werden (Temperaturprofil). Überdies ist es häufig wichtig, dass der Prozess zeitweilig unter reduzierender Atmosphäre verläuft (z. B. Vermeiden von Gelbfärbung durch Eisenverunreinigungen bei weißem Geschirr oder bei Sanitärkeramik).

Man unterteilt die Ofensorten in periodische und kontinuierliche Öfen. Eingesetzt werden Kammer- und Ringöfen sowie Tunnelöfen (Herstellung von Porzellan) und Rollenöfen (für flache Erzeugnisse wie Fliesen). In Handwerksbetrieb kommen elektrische Öfen oder mit fossilen Brennstoffen befeuerte Öfen zum Einsatz. Hier ist zu unterscheiden zwischen offenen Systemen, bei denen die Brenngase (mit unterschiedlicher Flammführung) in unmittelbaren Kontakt mit der Ware treten und Muffelöfen, bei denen die Brenngase das Brenngut indirekt erhitzen.

Für die nachträgliche Ermittlung von Brenntemperaturen, wie es zum Beispiel bei antiken Keramiken üblich ist, gibt es zwei methodische Ansätze. Entweder wird das angenommene Ausgangsmaterial experimentell solange kontinuierlich erhitzt, bis äquivalente Eigenschaften erzielt sind, oder es werden temperatur-indizierende Minerale (wie etwa Gehlenit), die ein begrenztes Temperatur-Stabilitätsfeld haben, genau untersucht und auf diese Weise die Brenntemperatur abgeschätzt.

dreiduke antwortete vor 16 Jahren

habe den Ziegel für 2 Heizzyklen auf 2 Seiten drin gehabt.
siehe Fotos.


Der Ziegel ist nicht ganz durch aber kurz davor.
er klingt schön hart, wenn man dagegen schlägt.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Dem Statikmaßstab zum Häuserbauen wird er nicht genügen,aber echt ganz ordentlich geworden.
Vielleicht probierst du es mal mit einer Vase oder einem Becher ,da ist die Wanstärke geringer, die müssten eigentlich durch werden.
Von wo nimmst du den Lehm her ?

dreiduke antwortete vor 16 Jahren

bei uns finden Umbauarbeiten statt, und ein Großteil der Wände besteht ab einer Höhe (variabel) von 50cm aus Lehmziegel.
und da fallen einige ab.

aber wie gesagt, wenn ich mir den Lehm neu aufmische, und in Formen presse/stampfe, könnte ich kleine Ziegelstreifen machen die ich den Putz einsetze, und die aussehen wie echte Ziegel.

ich werde mal ein wenig experimentieren.