Fragen und AntwortenKategorie: HolzvergaserLambdacheck mit Lüfterregelung über Frequenzumformer
burns635csi antwortete vor 3 Monaten

Hallo zusammen,

hab mal wieder nach langer Zeit an meinem GSE40 versucht zu basteln. Hab meinen Lüfter an einen Frequenzumformer gehängt um ihn an meinen alten Lambdacheck zu hängen. LC steht auf 0-10V. Habe an den LC zum testen ein Voltmeter gehängt. Habe mir vorgestellt das sich der Spannungswert auf meinem Testdisplay je nach Restsauerstoffwert ändert. Aber beim anheizen 5V dann später entweder 0V oder 10 Volt. Ganz selten mal ein Zwischenwert der aber in sehr kurzer Zeit wieder an 10 oder 0 Volt endet. Wie soll da eine Lüfterregelung funktionieren. LC ist auf 6% Restsauerstoff eingestellt. Wie funktioniert das bei Euch ? Es würde bedeuten das der Lüfter einmal voll oder gar nicht laufen würde.

Habe bei mir die Kaffenbergerlösung verbaut ansonsten nur eine Edelstahlplatte zum Düsenschutz.

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus.

Gruß Siegfried



65 Antworten
burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, du hast deinen Lüfter an den LC geklemmt?
Normalerweise sollte der LC an den Sekundärluftpömpel angeschlossen werden.
Bei mir habe ich den LC mit einer (Luftwaage Kipphebel Gust) an die Primärluft und Sekundärluft gleichzeitig angeklemmt.
Der Lüfter arbeitet davon unbehelligt mit einem Fu und Pid-regler nach der Brennraumtemperatur
Liebe Grüße Klaus

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus, du hast natürlich recht. Der Lüfter gehört nicht an den LC. Irgendwie hab ich das gelesen und falsch verstanden vielleicht im zusammenhang mit der Flammtronik. Konnte meine Anfrage aber nicht mehr löschen da Sie im Forum erst heute freigegeben wurde. Habe mir einen PID Regler bestellt mit 0 – 10 V Ausgang. Hoffentlich kommt der bald. Du hast doch auch den Lüfter geregelt kannst Du trotzdem noch in die Regelung manuell eingreifen wenn nötig? Bleibt dein Belimo offen wenn Du deine Dtehzahl regelst oder ist er dann geschloßen?

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Sämtliche originalen Kesselsteuerungen sind noch in Funktion.

Der Belimo ist offen und wirkt bei mir quasi als Sicherheitsschließer. Erst bei Überschreitung der AGT würde der Belimo schließen.

Das passiert jedoch nicht mehr, da hier meine Brt-Regelung vorher schon eingreift.

Möchtest du deinen Kessel nach AGT oder Brt Regeln?

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

muß vielleicht etwas ausholen. Habe schon immer das Problem das meine Abgastemperatur immer sehr hoch läuft. Ohne Drosselung durch schließen des Belimo kann ich den Kessel nicht vollegen sonst steigt die Temperatur bis 250 Grad. Hatte schon die seitlichen Abgasbremsen drin und den achten Wirbulator sowieso. Nach der inanspruchname des Atmos-Kundendienst lief es besser obwohl das große Lüfterrad wieder eingebaut wurde und die Abgasbremsen wieder rausflogen. Nach Aussage des Fachmanns braucht der GSE40 einen guten Luftdurchsatz da der Wärmetauscher nicht so richtig zur Kesselgröße paßt . Der 30er und 50er haben diese Probleme nicht so die Aussage damals.

Meine Primärstange ist immer ganz drinnen und ich brenne trockenes Buchenholz.

Habe jetzt den Belimo so eingestellt, daß er bei 180 Grad schließt. Das Spiel macht er dann 2 bis 3mal wo er hoch und runter läuft. Da der Kessel durch das schließen abgewürgt wird stinkt es natürlich zur Freude der Nachbarn. Dann hat er sich gefangen und er brennt dann. Die Abgastemperatur steigt sehr langsam weiterhin an trotz geschloßenem Belimo.

Durch die Regelung der Abgastemperatur verspreche ich mir einen ordentlichen Abbrand ohne Gestinke und auf und zu fahren vom Belimo. Stelle mit der Hand im Moment die Drehzahl mit dem Motorpoti. So daß es je nach Abbrand die AGT so zwischen 200 bis 220 Grad bleibt. BRT so 670 bei 200 und 700 bei 220 Grad. So das mal zur Info für Euch.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, ja das der Belimo 2-3 Mal auf und zu regelt ist normal.

Hast du schonmal versucht mit Naturzugang zu arbeiten.

Hab dazu ein paar Videos auf YouTube dazu. Funktioniert aber nur mit genügend Zug im Schornstein. Wenn der Zug ausreichend ist, funktioniert das dafür aber richtig Gut. Hierbei kannst du dann deinen Belimo umgehen und dein Kessel wird nur über das Kesselthermostat geregelt.

Ansonsten könntest du doch die Belimoklappe etwas weiter schließen lassen? Oder würgst du dann deinen Kessel ab?

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

hab Deine tollen Videos gesehen auch das Neueste.

Mit Naturzug hab ich nur Erfahrung wenn die Kesseltemperatur mal zu hoch war. Dann fährt er runter aber wie weit er dann noch laufen würde hab ich noch nie probiert Denn der Kesselthermostat schaltet recht schnell wieder an weil die Temperatur doch schnell abfällt.

Die Belimoklappe kann ich noch weiter zustellen würge den Kessel jetzt schon ziemlich. Deswegen auch die Drehzahlregelung denn wenn die Klappe aufläuft, holt er tief Luft.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Dann bau deine Regelung mal ein.
Freue mich schon auf Ergebnisse.😀
Falls du doch mal Naturzug ausprobieren möchtest, musst du natürlich dein Kesselthermostat etwas runterstellen. Ansonsten schaltet der Lüfter natürlich immer aus und ein. Hierbei musst du aber immer deine Brennraumtemperatur im Blick behalten…….Das muss/sollte man aber grundsätzlich.😅👍🏼

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
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Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

hab noch eine Frage zu Deiner Regelung: Hast Du eine mindestdrehzahl für deinen Fu eingestellt ?

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Ja hab ich. Zur Zeit sind es 25 Hz. Mit dem kleinen Lüfterrad.

Du kannst auch schon etwas gedrosselt starten. 40 Hz beim starten tun es auch. Erstrecht mit dem großen Rad.

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
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Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Ok, Danke für Deine Mühe. Melde mich wenn die Regelung kommt.

Gruß Siegfried

Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Da muß man nicht lange rumprobieren.

Das hier bewährt sich seit 10 Jahren.

https://vollmar-elektronik.de/index.php/de/produkte/feuerungssteuerung-fuer-holzvergaser-fs470a

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, nur Interesse halber…..

Wäre es möglich mit deiner Regelung mit einem Typ K Fühler den Kessel nach Brennraumtemperatur Regeln zu lassen?

MfG

Klaus Bernhardt

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
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Vollmar Schrieb vor 4 Monaten

Nein, einen Eingang für eine Brennraumtemperaturmessung hat die Steuerung nicht. Nach meiner Erfahrung ist das auch nicht in jedem Falle nötig. Richtig ausgebaut -die FS kann man wie einen Baukasten zusammenstellen- regelt man die Abgastemperatur über eine Primärklappe, die Kesseltemperatur über die Differenzregelung der Pumpe und die Lüfterdrehzal sowie den Restsauerstoff über die Sekundärklappe. Das reicht in 99% aller Fälle.

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar,

das sieht schon sehr professionell was Du da anbietest. Da bleiben keine Wünsche offen. Habe jetzt keine Preise gesehen aber da mein Kessel schon einige Jahre auf dem Buckel hat werden meine Investitionen sich in Grenzen halten. Versuche mit geringem Aufwand und mit Hife des Forums den Kessel so gut wie möglich am laufen zu halten. Aber Danke für Deine Info.

Gruß Siegfried

Vollmar Schrieb vor 4 Monaten

Ja, Geld kostet das natürlich schon. Die Vorstellung, von Luft und Liebe zu leben hat zwar was. Die Umsetzung gelang mir aber noch nicht so recht.
Man spart aber auch welches ein. Zum einen wird sich gegenüber einem un- oder schlecht geregelten Kessel der Wirkungsgrad spürbar bessern. Das heißt, für die gleiche entnommene Wärmemenge schmeißt man weniger Holz rein. Auch ist der Verschleiß des Kessel -z.B. Düsensteine- geringer. Zudem kommt der Schornsteinfeger, der bei älteren Kesseln nicht allzu selten nach der Messung den Daumen nach unten dreht. Es hat dann schon so mancher mit einer vernünftigen Steuerung seinen alten Kessel wieder über die BImSch gebracht. Es gibt Schornsteinfeger, die reichen unseren Prospekt rum, wenn sie einem Kesselbesitzer sagen müssen, dass er die Werte nicht bringt.

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar,

wenn der Kessel bei der Messung durchfällt ist natürlich die Not groß. Da ist natürlich Dein ich nenne es mal "Rundum-glücklich-Paket" eine ideale Lösung bevor der Kessel zum Schrotthändler soll. Wenn der Schornie kommt ist es immer ein Zittertermin da es von so vielen Faktoren abhängig ist. Letztes Jahr kam er erst im März mit der Messung zu mir. Da war es draußen schon sehr warm. Er meinte wenn die Temperaturen so bleiben muß er die Termine in den Herbst legen wenn es wieder kühler ist.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, vielen Dank für die Antwort.

Ja stimmt für die Meisten reicht die AGT zur Regelung.

Da ich meine AGT etwa um 100 Grad fahre, komme ich um eine BRT-regelung nicht herum.

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Vollmar Schrieb vor 4 Monaten

Naja, 100° bei einem 30ger Kessel – das ist schon sehr sehr sportlich. Da sollte man vorsichtig sein, dass der Kessel nicht versottet.

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo zusammen,

mein PID Regler mit dem 0-10 V Ausgang ist endlich eingetroffen samt dem PT100 Sensor. Die Programmier und das Anschlußschema ist etwas dürftig und für diverse andere Varianten und unterschiedliche Beschaltungen. Naja war halt recht Preiswert. Leider auch im Netz nichts gescheites. Beim Test auf dem Schreibtisch sah noch alles gut aus nur die Temperaturanzeige reagierte etwas träge. Endlich hatte ich die richtige Beschaltungvariante für den Sensor gefunden. Hab die Temperaturwerte eingegeben und das ganze angeschloßen und angeheizt. Leider hat das Teil bei 150 Grad Agt gerade mal 30 Grad angezeigt. Das ganze bei laufendem Kessel wieder ausgebaut. Gleichzeitig ist die Batterie im BRT dem 902c schon wieder leer .

Bin an der Fehlersuche. Kessel läuft im Handmodus den ich wieder angeklemmt habe .

Melde mich wieder.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, elektrisch kann ich dir leider wenig weiterhelfen. Ich habe allerdings einen Typ K Fühler in Benutzung.

Kommt der Pid Regler gar nicht an das normale 230 Volt Netz?

Liebe Grüße Klaus

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

bin schon etwas weiter. Gleich mehrere Fehler von mir. Anschlußbild etwas verwirrend aber kriege jetzt gescheite Temperaturwerte vom Fühler. In der Grundkonfiguration war auch noch ein andere Fühlertyp eingestellt "K-Typ". Denke sowas hast Du verbaut.

Also Morgen wieder einbauen und testen.

Gruß Siegfried

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo zusammen,

Temperaturregler ist eingebaut und konfiguriert. Meine Abgastemperatur hab ich auf 190 Grad und den richtigen Fühler eingestellt. Die anderen Parameter hab ich so gelassen wie Auslieferungszustand da ich mit einigen Einstellungen sowieso nichts anfangen konnte. Atmos angeheizt und war angenehm überrascht so bei 185 Grad fängt er an die Drehzahl zu reduzieren bis er dann langsam zum Sollwert ansteigt. Soweit ganz ok. Mein Belimo fand das nicht so toll umd versuchte immer wieder zu schließen. Mußte mehrmals eimgreifen und den Rauchgasthermostat höher drehen damit die Klappe offen bleibt. Dabei blieb die Abgastemperatur aber konstant. Das die Skala beim Rauchgasthermostat nicht stimmt ist ja nichts neues aber so hoch hab ich ihn noch nie gedreht bis er endlich bei vollem Abbrand offen blieb. Die Brennraumtemperatur hatte Spitzenwerte von 750 Grad, Restsauerstoff bei fast offener Sekundärluft zeitweise 0,0 %.

Fazit und Fragen:

Was meint Ihr zur Brennraumtemperatur ?

Reagiert der Rauchgasthermostat auf die Brennraumtemperatur obwohl AGT konstant 190 Grad ist ?

Bin ja bisher immer mit geschloßenem Belimo gefahren, sollte ich das beibehalten wehen der hohen BRT ?

Für Eure Hilfe vielen Dank im voraus.

Habe im Netz die Lösung für mein Batterieproblem vom Thermometer TM902c gefunden. Dauernd waren bei mir die 9V Blöcke leer trotz sporadischer Nutzung. Der Ausschalter schaltet nicht wirköich ganz aus, so daß ständig Strom fließt und die Batterie leersaugt. Vielleicht hat ja je,and dad gleiche Problem.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried,
-den Belimo würde ich jetzt so einstellen, dass der bei deiner Wunschtemperatur NICHT schließt. Ansonsten wäre deine Regelung ja Unsinn.
-Rauchgasthermostat reagiert grundsätzlich auf die AGT.
-Brennraumtemperatur ist mit 750 Grad hoch aber noch okay.
-Rest o2 ist natürlich nicht gut.
Ist der Wert dauerhaft oder nur mal kurz für ein paar Minuten?

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Wenn man die Abgastemperatur über die Drehzahl regelt, hat der Rauchgasthermostat über den Belimo keinen Sinn. Den würde ich komplett abschalten. Einfach den Fühler rausziehen, dass der kalt bleibt.
Bleibt der Lüfter bis 180° auf voller Leistung, kriegt der Kessel logischerweise auch viel Luft. Da gibt’s so einen Punkt, wo er soviel Luft zieht, dass die -ich vermute das jedenfalls- von Primär in den Sekundärbereich durchgezogen wird. Die Sekundärklappe kann dann natürlich regeln, was sie will, sie kriegt den Sauerstoff dann nicht mehr runter. Es gibt aber auch den anderen Fall. Großes Glutbett, richtig dick Flamme, dann verbrennt quasi alles. Der Restsauerstoff sinkt und die Sekundärklappe kriegt den nicht mehr hoch. Dann steigt der CO-Anteil.
Man muß mit einer Regelung den Bereich zwischen diesen Extremen erwischen.
Ich kann nur von den Dingen reden, die ich bei mir so mache und habe. Da wird die Lüfterdrehzahl nur nach Kesseltemperatur geregelt. Es gibt eine Kessel-Solltemp., die liegt z.B. bei 88°. Kommt der Kessel in deren Nähe wird die Lüfterleistung bis auf 20-30% runtergeregelt. Natürlich hat das auch Auswirkungen auf die Abgastemperatur. Die halte ich aber über die Primärklappe stabil. Rutscht also die Lüfterleistung runter und die Abgastemperatur sinkt, macht die Klappe wieder ein Stück auf. Die Sekundärklappe regelt dem dann nur hinterher. Der Restsauerstoff bleibt dann -mal abgesehen von den 20′ Anheizen, wenn noch kein Wasser gepumpt wird- im regelbaren Bereich.
Der eigentliche Vorteil der ganzen Regelei ist, dass der Kessel bei eingegrenzten(aber nicht bei zu niedrigen!!!) Abgastemperaturen gleichmäßig runterbrennt. Dazu ist die Regelung nach Kesseltemperatur insbesondere dann wichtig, wenn der Puffer voll wird. Solange der alle Energie abnehmen kann, bleibt die Kesseltemperatur stabil auf höhe der Rücklaufanhebnung, also meist der Ladomat-Patrone. Bei mir ist die RLA mit einem Mischer auf 66° geregelt, da kann man am meisten Leistung aus dem Kessel holen. Wird aber der Puffer warm, kommt auch immer wärmeres Wasser über den Rücklauf zurück. Dann steigt logischerweise irgendwann die Kesseltemperatur, wenn aus dem Puffer Wasser in Höhe der Ladomattemp. oder gar höher zurückkommt. Dann muß der Kessel runtertouren, damitz die Kesseltemperatur nicht über 90 oder gar 95° kommt. Beim Atmos wird das duch ein Thermostat verhindert, der rechtzeitig den Lüfter abschaltet. Was für die Verbrennung aber Gift ist. Denn dann verliert das voll ausgeprägtes Glutbett schlagartig den Unterdruck. Die Flammen werden dadurch nicht mehr nach unten durch die Düse gedrückt, sondern brennen nach oben und damit das Holz an, was noch gar nicht dran ist. Das gleiche passiert im Übrigen, wenn man es sich nicht verkneifen kann, immer mal in den Kessel reinzugucken. Bei Lüfterstillstand fehlt dann meistens auch noch Sauerstoff, so dass das Holz schwelt und nicht brennt. Irgendwann schaltet der Lüfter zwar wieder ein. Wer dann aber mal die Verbrennungswerte mißt, wird definitiv feststellen, dass die in keinen grünen Beriech mehr kommen. Feinstaub, CO etc. sind dann um Potenzen weggelaufen und das wird auch mit der Füllung nicht wieder.
Wird dagegen der Lüfter nach Kesseltemperatur runtergeregelt, verkleinert sich das Gutbett wenn die Kesseltemperatur steigt. Damit sinkt die Heizleistung. Bei meinem Kessel auf rd. 50%, max. 40%. Mit sinkender Heizleistung aber hört die Kesseltemperatur auf zu steigen. Die Leistung des Kessel paßt sich also der Wärmeabnahme an.
Die Abgastempratur muß deshalb NICHT mit sinken. Jedenfalls nicht, wenn sie über die Primärklappe geregelt wird. Der Kessel versottet daher nicht, wenn er (richtig) geregelt wird.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, sehr gut verständliche Erklärung.
Sehr gut gefällt mir das mit deiner 66 Grad Patrone.
Wenn deine Regelung über Kesseltemp die Drehzahl steuert….. Lässt du dann deine Kesseltemp. auch etwas niedriger als 80 Grad?
Das könnte mir durchaus helfen meine AGT weiter zu senken.
Traue mich aber bisher nicht unter 80 Grad Kesseltemp zu gehen.
Gruß Klaus

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Zunächst einmal, ich hatte damals den Ladomat rausgeschmissen und einen motorisch gesteuerten Mischer eingebaut. Das zuerst eigentlich nur, weil der Ladomat die Wärme nicht wegbrachte. Es war ein gebrauchter und vlt. nicht mehr in Ordnung – weiß nicht. Jedenfalls hatte die TAS Schwerstarbeit zu verrichten. Der jetzige Mischer wird von der Steueurng mit angesteuert, so dass ich die gewünschte Rücklauftemperatur dort eingeben kann. Leider passen Stellmotor und Mischer nicht richtig zusammen, so dass in Grenzsituationen -wenn z.B. der Mischer ganz aufmachen soll- schon wieder der Punkt überschritten ist, an dem der Mischer statt auf, komplett zu macht. Da muß ich noch mal diesen Motor auseinandernehmen, da kann man was umbauen. Aber dieser Bereich wird nur erreicht, wenn ich in den vollen Puffer reinheizen will, was man mit oder ohne Steuerung nicht machen sollte. Das aber nur am Rande.
Die Rücklauftemperatur hat den meisten Einfluß auf die Kesseltemperatur. Das Wasser durchströmt mit einer Geschwindigkeit x den Kessel und nimmt dabei Wärme auf. Es kommt also unten kälter rein und oben wärmer raus. Mit einer Rücklauftemperatur von 66°und einer Heizleistung von rd. 40kW wird man irgendwo bei vlt 73° aus dem Kessel wieder rauskommen. Je größer die Temperaturspanne zwischen Ein- und Auslass, umso mehr Leistung bringt der Kessel. Wenn man die Rücklauftemperatur per Knopfdruck steuern kann, kann ein bißchen spielen, wo man das größte Delta zwischen Ein- und Auslass hat. Bei mir waren das diese 66°C. Das kann bei anderen Kesseln oder Anlagen aber auch anders sein.
Der Mischer in der RLA mischt ja nun das kalte Wasser aud dem unteren Pufferende in das warme Kesselwasser, so dass dem Kessel eben diese 66°C zur Verfügung gestellt werden. Kommt aber jetzt aus dem Puffer -weil der eben voll ist- kein kaltes Wasser mehr, sondern immer wärmeres, dann kann die RLA auch wenn sie voll aufmacht, irgendwann diese 66°C nicht mehr halten(spätestens, wenn mehr als 66° vom Puffer kommen). Dann gehen also meinetwegen 70° in den Kessel unten rein und es kommen statt 73, dann 77°(bei z.B. 7K Differenz) oben wieder raus. Das wird sich dann theoretisch aufschaukeln, bis eben 80° oder 90° oder noch mehr erreicht sind. Wenn jetzt die Leistung des Kessels auf gleichem Niveau bleibt, kocht’s.
Deshalb sollte diese Kesselleistung dann sinken und damit die Temperaturdifferenz zwischen Kessel-Ein- und Auslass. Je nachdem, wie schnell diese Leistung sinkt und wieviel der Puffer noch aufnimmt(hängt von dessen Energieabgabe an den Heizkreis ab), stellt sich irgendwo ein Gleichgewicht zwischen Energieerzeugung und -bei aufgeladenem Puffer- Energieabnahme in den Heizkreis ein und das bis der Kessel ausgebrannt ist. Dafür sorgt die Drehzahlregelung nach Kesseltemperatur.
Die Abgastemperatur steht da erstmal etwas daneben. Die sollte möglichst konstant bleiben. Bei meiner Steuerung kann man sich aussuchen, ob das auch über die Lüfterleistung oder eine Primärklappe geschehen soll. Wenn über die Lüfterleistung, dann ist diese die primäre Regelstrecke gegenüber der Kesseltemperatur, weil sie die deutlich kleinere Zeitkonstante hat. Finktioniert dennoch sehr gut. Die Aufsplittung in Kessel üder Drehzahl und Abgas über Klappe lohnt sich vor allem dann, wenn man den Restsauerstoff auch regelt. Dann hat’s die Sekundärluftregelung etwas einfacher. Jedenfalls ist das bei meinem Kessel so, ist aber kein Atmos.
Allerdings hab ich noch einen alten GSE in der Ecke stehen. Den wollte ich irgendwann nochmal herrichten und dann kriegt der auch die Steuerung. Es gibt hier in einem Nachbardorf einen 50kW-GSE, der läuft damit seit etlichen Jahren. Der Mann schwört drauf.

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Zusammen,

das nenn ich mal eine klare und verständliche Erläuterung der Dinge und Varianten was bei einem Abbrand so alles abäuft. Bei mir kommt wohl der 2.te Fall zum tragen.

Wenn ich es richtig interpretiere habe ich von Anfang an zuviel Luftdurchsatz im Kessel obwohl Primär zu ist. Das kann ja dann nur noch von zuviel an Lüfterleistung herkommen oder von diversen Undichtigkeiten im Kessel. Bei mir brennt dann das ganze Holz viel zu früh und erzeugt auch große Mengen an Holzgas. Dann ergibt sich das Problem wie Du beschrieben hast, daß auch das volle Öffnen des sekundär Luft den Kessel nicht mehr einfangen kann und der Rest O2 in den Keller rauscht. So habe ich Deine Beschreibung verstanden und kann das auch so bestätigen.

Durch den Einsatz der Lüfterregelung habe ich jetzt auch bemerkt, daß die Kesseltemperatur bei reduzierter Lüfterleistung auch abnimmt. Also so zwischen 80 und 85 Grad etwa. Bin schon mit der Drehzahlregelung sehr zufrieden.

Wenn ich dich richtig verstehe sollte ich versuchen von Anfang an mit weniger Luft zu fahren, denn am Primärluftweg kann ich mit Bordmitteln nichts mehr drosseln. Also kleines Lüfterrad oder Frequenzumformer mit geringerer Leistung auch beim anheizen betreiben. Das bedeutet aber doch auch schlechteres Anzünden und Hohlbrandgefahr ?

Hallo Klaus,

die hohe BRT von 750 Grad ist während der Hauptabbrandphase zu messen. Wo sitzt denn der Rauchgasthermostat für den Belimo bei meinem 40er ? Wenn der nur über AGT reagiert dann ist vielleicht beim Reinigen irgendwas passiert weil ich den Jetzt so hoch stellen muß damit die Klappe offen bleibt.

Würde es was bringen wenn ich den Lüfter bei 180 statt bei 190 Grad abregeln lasse in Bezug auch auf Rest O und Holzgasmenge. Das könnte ich mich jetzt auch trauen da der Belimo nicht mehr schließt und die AGT soweit nicht mehr fällt das die Nachbarn eingestunken werden bis er wieder aufmacht.

Hatte zuvor schon Antwort gegeben aber ist anscheinend im Nirwana verschwunden.

Gruß Siegfried

burns635csi Schrieb vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, der Fühler für rgt2 sitzt aussen neben den Wärmetauscherröhren. Durch die einfallende Asche dazwischen wird quasi die AGT etwas gedämmt. Aus diesem Grund musst du deine Temperatur deutlich höher einstellen.

Gruß Klaus

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

Ja das macht Sinn. Mein Wärmetauscher sitzt nicht ganz in der Mitte vom Gehäuse. Das heißt der linke Spalt ist wesentlich breiter als rechts. Da komm ich wenn überhaupt nur mit was ganz dünnen hinein aber auch nicht tief genug um den Spalt sauber zu kriegen. Habe den Kessel geputzt bis der Regler da war.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

…..was mir noch einfällt. Du kannst den Fühler weiter nach oben schieben. Wenn du über der Höhe der Tauscherröhren bist, misst der Fühler recht genau und du hast das Ascheproblem nicht mehr.

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
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Regelung: BRT GEREGELT
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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Jein.

Zunächst einmal bin ich ein Freund von großer(Lüfter)Leistung, die aber per Drehzahlregelung zu drosseln ist. Warum? Weil beim Anheizen der Kessel alle Leistung braucht, die er bringen kann. Der Grund hierfür ist (auch) die Taupunkttemperatur. Liegt irgendwas im brennenden Kessel unter dieser, korrodiert der. Folglich sollte die Zeit, in der der Kessel unter 60° Kesseltemp. läuft so kurz wie möglich bleiben und deshalb sollte in der Anheizphase Vollgas gegeben werden. Dazu bedarf es maximaler Lüfterleistung – und es darf nicht gepumpt werden.

Auch mein Kessel läuft nur dann wirklich gut, wenn alles ordentlich warm ist. Es dürfte kaum einen Kessel geben, wo das grundsätzlich anders wäre. Also so schnell als möglich den Kessel auf Temperaturen bringen. Gerade Atmos, es wird ja immer betont, dass der ein Vollbrandkessel ist.

Nebenluft ist ein Thema. Gerade eben bei Saugzugkesseln. Druckluft ist das nicht ganz so krass. Wenn der Lüfter Unterdruck im Kessel produziert, saugt sich die Luft durch alle Wege an, die sie finden kann und wenn irgendwo irgendwelche Spalten sind, geht’s da eben durch. Der Kessel kann aber nur dann vernünftig geregelt werden, wenn die Luft ausschließlich über die Primär- und Sekundärkanäle kommt. Bei meinem Kessel war das ein Wahnsinn, der mich Wochen gekostet hatte. Ich bin da wirklich da bei laufendem Lüfter mit dem Ohr zigmal um den kalten Kessel geschlichen. Der hat eine Reinigungsklappe hinten unter dem Abgasschacht, in dem der Lüfter sitzt. Da war schon mal der Deckel undicht. Dann war das eigentlich größte Problem die Anzheizklappe. Die klappt -wenn man sie aufmacht- in den Abgasschacht rein. Wenn nun der Lüfter läuft und saugt, sucht sich der UNterdruck natürlich den Weg des geringsten Widerstandes. Und dabei saugt der eben diese sch…ß Klappe an. Im brennenden Kessel ging dann ein guter Teil der Luft eben nicht durch die Düse, sondern oben durch die Klappe und damit unverbranntes Holzgas und unverbrannte Primärluft direkt in den Schlot. Da kannst steuern was Du willst, das geht nie. Wir haben damals auch den Sauerstoff nicht runtergekriegt. Erst als ich die Anheizklappe im Abgasschacht zugeklebt habe, konnte man das in den Griff kriegen.

Zum Anheizen brauch ich die auch nicht. Ich schmeiß da ein Doppelhand voll kleines Gespreisel rein, ein brennendes Papierknäuel oder ein Stücken Kohlenanzünder drüber und vlt. nochmal eine Hand voll Gespreisel da drauf. Dann ein oder zwei dünne Scheite. Dann lehnte ich die Fülltür an, geh mit der Schubkarre Holz holen und leg den Kessel komplett voll. Tür zu und Ende. Wenn ich Briketts verfeuer -im Brennwert ein Unterschied zu Fichte wie Tag und Nacht- dauert das gute 5-10′ länger, weil man die 33ger Briketts zur Hälfte immer erst so brechen muß, dass sie auf 50cm kommen. In den 10′ ist dann meistens unten über der Düse schon ein dickes Glutbett.

Ob das mit der Anheizklappe beim Atmos nun genauso ist wie bei meinem Teil eines bulgarischen Herstellers, kann ich (noch) nicht sagen. Mit Sicherheit aber wird man auch den nicht wirklich in den Griff kriegen, wenn er Nebenluft zieht.

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar,

das mit der Anheizklappe ist nicht von der Hand zu weisen. Beim Putzen ist die Klappe immer verkrustet. Wäre natürlich mal auszuprobieren ob da viel durchgeht im geschloßenen Zustand. Hab im Forum schon manche Klappenmechanik mit Federm gesehen. Wäre ein Versuch wert.

Das mit den Holzbriketts habe ich nicht verstanden. Aus diversen Forenbeiträgen geht allerdings hervor das man die Briketts richtig einschichten muß. Hätte da Sorgen mit dem richtigen reinlegen und anzünden sonst gibts anscheinend Chaos im Kessel.

Gruß Siegfried

burns635csi Schrieb vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, Briketts heizen funktioniert problemlos. Ich hab diese Saison nichts anderes als Briketts durch den Kessel geschickt. Alleine die Menge an kg die man einschichten kann, dazu dann noch der viel bessere Brennwert pro kg. Für mich gibt es in Zukunft nichts anderes mehr.

Preis für 140-150€ pro 960 kg bei Lkw Abnahme sind für mich ein echtes Argument.

Liebe Grüße Klaus

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

ich habe Dein Video zu den Holzbriketts gesehen. Was mir nicht klar ist du setzt in der Mitte direkt auf den Düsenschlitz eine Reihe Holzbriketts und die anderen schräg seitlich in Kaskaden. Zum Anzünden vetwendest du irgendwelche Anzünder seitlich. Da geht doch keine Luft mehr durch den Schlitz oder sehe ich das falsch im Video ?

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, ja die Briketts kommen direkt auf die Düse. Darunter lege ich immer noch etwas Häcksel aus dem Garten.

Es geht genügend Luft durch die Düse zwischen den Briketts.

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Ich habe mit den Briketts auch gute Erfahrungen gemacht. Das einzig Blöde ist, die sind 30cm lang und mein Kessel für 50cm-Scheite gedacht. Wenn ich die einfach so reinstaple, bleibt so viel Ziwschenraum, da funktioniert das ganze nicht wirklich. Also teile ich die mit der Axt immer so, dass möglichst wenig Platz dazischen bleibt. Dann verkeilen die sich natürlich auch mal, was Hohlbrand bringt. Deshalb leg ich oben drauf immer noch 3-4 ordentliche Scheite, die etwas Gewicht bringen. Damit funktioniert das bestens.

Ein Paket Briketts hat knappe 25kWh. Bis zu 7 davon kireg ich in den Kessel. Das bringt dann natürlich Punkte. Auch mit einer Ladung Buche komm ich da nicht ran.

Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar,

verwendest du runde Briketts und legst sie dann längs zur Düse ? Denn 30 cm habe ich jetzt nur runde gefunden. Wenn ich ich nicht irre hab ich mal im Forum gelesen daß runde und schon gar keine mit Innenloch beim Holzvergaser zu viel Oberfläche haben. Das soll dem Atmos nicht gut tun.

Gruß Siegfried

Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Ja, die Dinger sind rund und haben kein Loch.

Zur Oberfläche – nun ja, ich weiß nicht. Selbstredend hab ich auch schon gemacht, was man nicht machen soll – reingeguckt, wenn das Ding brennt. Da sieht das dann so aus, dass die Dinger unten über dem Glutbett zerfallen. Ist auch logisch, die sind ja nur gepreßt. Ob sich davon nun eine besonders große Oberfläche ergibt und ob die dann wie schadet – keine Ahnung. Was jedenfalls gar nicht passiert, ist so eine Art "Reisigeffekt". Dass also etwas sehr schnell runterbrennt.

Hinsichtlich Verbrennungsdauer und Verbrennungswerten wie O2, Abgastemperatur oder der Regelbarkeit, konnte ich jedenfalls noch keinen Nachteil erkennen.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

https://youtu.be/M5MtQ5wA1Fw
Anheizen mit Weichholzbriketts.
Liebe Grüße

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

Danke für das tolle Video. Das beantwortet natürlich meine Frage wie das mit dem Einschichten und Anzünden funktioniert. Allerdings habe ich in Deiner Preislage für Briketts nichts gefunden. Aber es ist jetzt ja auch noch Winter.

Habe jetzt mehrere Abbrände gemacht. Meine Brennraumtemperatur ist immer sehr hoch. Bin gerade dabei einen Deckel für die Anheizklappe zu besorgen. Mal sehen ob sich da was verändert.

Gruß Siegfried

burns635csi Schrieb vor 4 Monaten

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, den Preis hab ich über eBay Kleinanzeigen. Ist ein Händler aus Lorsch. Briketts aus Polen…. soweit ich weiß. Kosten wohl um die 118€ zzgl. Mwst+Anfahrt . Macht bei mir etwa 150€ pro 960 kg.

Liebe Grüße Klaus

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

Danke für deine Info. Bin ein bischen knapp mit Holz. Da meine Nachbarn bauen wollen wo mein Brennholz bisher gelagert war mußte ich mein Holzlager herunterfahren. Da wären Briketts eine Lösung wemn der Preis paßt.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Siegfried, was den Platz angeht, ist es schon enorm wieviel Fläche bei Holzbriketts eingespart wird. Jedoch sollte die Lagerung möglichst trocken sein….. ansonsten hat man schnell ne ganze Menge Sägemehl auf Lager 😉

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Moin,

"https://youtu.be/M5MtQ5wA1Fw"

Also so’n Aufriß mach ich nicht. Schon gar nicht mit dem Blech im Kessel. Ich bin ganz ehrlich auch der Ansicht, ein vernünftig geregelter Kessel brennt selten bis nie hohl.

Derzeit bauen wir die Anlage um, weil ich die Verrohrung nicht mehr an der Wand, sondern an der Decke haben will, wo sie nicht stört. Wenn das fertig und alles wieder zusammengebaut ist, muß ich auch mal ein Video machen.

ScottyUM antwortete vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

aus welchem Material ist die Platte, die Du auf die Briketts legst?

Danke & Gruss

Ronny

burns635csi Schrieb vor 4 Monaten

Hallo Ronny, einfach nur ne Stahlplatte als Gewicht.

Gruß Klaus

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, WIRKUNGSGRAD von um 90% gemessen mit Wmz. und Abgaswerte die ab Start weg in Bimsch2 liegen,geben mir Recht.
Außerdem finde ich es unfair indirekt zu behaupten das mein Kessel nicht vernünftig geregelt ist!
….
Lustig ist dann ebenfalls deine ##AGT## Regelung als DIE vernünftige Regelung zu meinen….😂😂😂

Hast du jemals ( NICHT NUR EINMAL) ausschließlich mit Weichholzbriketts deinen Kessel laufen lassen?

Ebenfalls schreibst du das du selbst noch Holzscheite oben auflegst.

Das ist faktisch das selbe!

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
ScottyUM antwortete vor 4 Monaten

Danke für die Antwort, Klaus.

Anschlussfrage: Könnte man für vorn dann nicht auch einfach eine Stahlplatte nehmen?

burns635csi Schrieb vor 4 Monaten

Ja klar. Die Platten hatte ich gerade herumliegen.

Letztlich müssen die Briketts einfach nur etwas zusammengehalten werden. Die Quellen unheimlich durch die entstehende Luftfeuchtigkeit in der Füllkammer auf.

Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Naja, bleib mal schön auf’m Teppich und mach nicht einen auf Prinzessin auf der Erbse!
Ich habe geschrieben: "Ich bin ganz ehrlich auch der Ansicht, ein vernünftig geregelter Kessel brennt selten bis nie hohl."
Man muß sich den Schuh mit einem "nicht vernünftig geregeltem Kessel" unbedingt aninterpretieren.
Zum nächsten – da meine Heizanlage explizit zum Testen der Steuerung und Vorführen derselben mit verschiedenen Kesseln konzipiert ist und auch so betrieben wird – ich habe bisher mit allem geheizt/getestet, was ich so in die Finger kriegen konnte.
Von der Energiedichte nicht zu schlagen, nehme ich aber zum Heizen-damit’s-auch-mal-schön-warm-ist gerne die Briketts. Dieses Jahr bis jetzt aber erst eine halbe Tonne, letztes Jahr war’n es locker dreieinhalb.
Aus dieser Testerei und dem Feedback derer, die seit bis zu 10 Jahren mit meiner Steuerung heizen, kommt die Formulierung "selten bis nie". Ich denke, es wäre auch erklärbar – obwohl man ja währenddessen nicht reingucken kann. Also nennen wir es Spekulation. Wenn der Kessel mit viel Primär-Luftstrom betrieben wird, ist das Glutbett logischerweise groß und die Scheite/Briketts brennen schneller ab. Entsprechend schneller rutscht es nach. Das, was dann nachrutscht, ist noch fester, als wenn es der Wärme der Heizung länger ausgesetzt wäre. Festes verkeilt sich schneller. IN drei Jahren, in denen ich da nun mit dem Kessel rumpoble, hatte ich 2, in Worten "ZWEI" Hohlbrände, wobei beim zweiten ein Angestellter dran war. Da bin ich mir nicht mal sicher, ob es wirklich einer war. Weil ich aber eben diesen einen mal hatte, deshalb lege ich zwei oder vier Scheite oben drauf, aber keine Stahlgewichte. Ich packe allerdings den Kessel auch richtig voll und lasse am Rand keinen Spielraum. Mitunter drücke oder klopfe ich die Briketts oder Scheite auch mal rein, wenn’s von allein noch nicht passen will. Das klemmt dann eben richtig im Kessel, ganz anders als in jenem Video.
Ein Kessel, dessen Lüfter nicht runtergeregelt wird, erzeugt immer den höchstmöglichen Unterdruck. Den Luftstrom in den Kessel kann man dann zwar mittels Klappe beeinflussen. Aber je weiter die Klappen zu sind, je weniger Luft durch diese reinkommen kann, umso größer wird ja logischerweise der Unterdruck. Das ist wie wenn man den Staubsauger gar nicht oder fast ganz zuhält. Wenn nun dieser Unterdruck sehr hoch ist, saugt das Ding durch jede noch so kleine Lücke Luft an und arbeitet der Klappen-Regelung damit entgegen. Deshalb bin ich überzeugt, dass eine stufenlose Leistungsregelung(eine "Drehzahl"regelung ist es ja eigentlich nicht, die wird ja nicht mal gemessen) des Lüfters zu einer guten Steuerung gehören muß. Ich kenne auch keinen Steuerungshersteller, der die Lüfter nicht regelt. Ob nun über Phasenanschnitt oder Frequenz, das ist dann sekundär. Wenn man den dann regelt, dann kommt’s da wieder auf das wie an. Nur nach AGT, das fürfte kein Optimum bringen. Da spielt auch die Kesseltemperatur eine große Rolle. Ich regele den Lüfter entweder nach beiden Temperaturen oder nach Kessel und dann die AGT mit der Primär-Klappe. Ersteres geht super, letzteres aber noch einen Tick genauer, wenn man den O2 auch mit regeln will. Jedenfalls bei Saugzugkesseln. Bei Druckluft werden meistens zwei Lüfter, je für einer Sekundär und Primär eingesetzt. Dann MUSS der Primärlüfter auch nach AGT geregelt werden.
Noch abschließend – aber bleibt locker, nicht gleich durch die Decke schrauben!
Wirkungsgrade mit WMZ gemessen erfassen ja die Leistung, die aus dem Kessel rauskommt. Ich überschlage das immer zu Fuß mit der Wassermenge pro h(kann ich an der Pumpe ablesen) und der Temperaturspreizung Kessel- zu Rücklauftemperatur. Bei der Gleichung η = abgehende Leistung / reingesteckte Leistung muß man natürlich die reingesteckte Leistung erfassen. Das heißt, den Energiergehalt des Holzes errechnen. Bei Briketts mag das noch einfach sein, da steht auf der Packung, wieviel Energie drinstecken soll. Ob das nun wirklich immer so genau ist – naja. Ob man allein daraus als Otto-Normalverbraucher dann wirklich verläßlich errechnen kann, wieviel Energieinhalt in den Ofen kommt – ein größeres naja. Ich habe das bei Kesselherstellern gesehen, die messen und wiegen und hydroskopieren dann jeden Scheit und es wird am Ende doch nicht so ganu genau.
Ein feuerungstechnischer Wirkungsgrad liegt im Allgemeinen so um 92%. Auch das sind nur ganz grobe Schätzungen. Du kannst das an Deinem LC ablesen, zumindest, wenn Du die angezeigten Verluste von 100 abziehst. Bei mir zeigt’s -sofern Lambda mit dran hängt auch sowas an. In diese Berechnung des feuerungstechnischen Wirkungsgrades gehen theretisch aber auch CO-Wert, Brennwert des Holzes usw. ein. Werte also, die niemand mißt, die als Konstanten in die entsprechenden Gleichungen eingehen. Bei mir könnte man Feuchte und Brennwert sogar noch eingeben – glaub aber nicht, dass das je einer gemacht hat.
Kurz und gut, auch diesem feuerungstechnischen Wirkungsgrad traue ich maximal eine grobe Schätzung zu. Interessant ist allerdinsg für den Vergleich, wenn man die Einstellungen ändert. Macht man richtig was falsch, sieht man das an dem schon.
Wenn aber ein feuerungstechnischer Wirkungsgrad irgendwo bei max. 92 oder 93% liegt(frag mal einer Schornies!) dann halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass der "Wasser-Wirkungsgrad" dann an 90% rankommt. Das hieße dann, dass die komplette Wärmeübertragung im Kessel auf das Wasser und die Transportwege des Wassers bis zum WMZ in Summe weniger als 3 oder 4% Leistungsverlust erbringen. Das erscheint mir ein bißchen sehr optimisch. Auf den Versuchsständen der Hersteller kriegen die solche Werte jedenfalls nicht raus. Jedenfalls nicht auf denen, wo ich dabei war und das waren schon ein paar.
Schön, meine ehrlichen Ansichten – andere dürfen gerne andere haben. Das wäre aber kein Grund, gleich Kampfstellung einzunehmen.

Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Kleiner Nachsatz zum Hohlbrand: Es gibt da einen versierten Vigas-Bastler, der hatte da mal so einen Greifer erfunden. Gesehen hab ich so’n Ding noch nicht, der "Erfinder" saß aber schon bei mir im Büro. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann wird der angesteuert, wenn der O2-Wert steigt. Ich weiß nicht, denke aber, wenn der mit einem gewissen Gradienten, als schnell steigt. Dann rührt der Greifer einmal den Füllraum durch und es geht weiter. Soll ein Super-Ding sein, wo einige drauf schören.

Denke aber dennoch – siehe oben.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Naja, sei es drum….
Feuerungstechnischer Wirkungsgrad um 92% ist völlig normal und nichts wirklich aufregendes. Bei meinem LC meist um 95%. Dieser Wirkungsgrad ist aber alles andere als Aussagefähig.
Einzig der Wirkungsgrad über Wmz ist für mich ein relevanter Wert.
Und eben dieser macht eine echte Aussage zur gewonnenen Energie zu Kg Holz.

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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Und noch was, weil Du sagst, die Briketts quellen durch Feuchtigkeit auf. In den Briketts dürfte diese Feuchtigkeit aber eigentlich nicht drin sein. Selbst wenn die draußen lagerten(mal ohne direkt Regen ausgesetzt zu sein) dürften die aus der Luftfeuchte nur an der Oberfläche Wasser ziehen. Die aber ist glatt, damit klein, anders als bei normalem Holz. Zum Presszeitpunkt ganz sicher industriegetrocknet mizt absilut null, kann ich mir nicht vorstellen, dass Briketts so viel Feuchte drin haben, dass die aufquellen. Wenn, dann muß die Feuchte woanders herkommen.
Wie feucht sind die Häcksel-Abschnitte, die Du drunterlegst?
Wir haben hier ein großes Reha-Zentrum, die haben zwei 100kW-Hackschnitzel-Kessel, zugehörige Silos usw.. Der sagte, er hat Probleme, das Zeug trocken zu kriegen. Heizen kann er trotzdem, denn das wird ja kontinouierlich reingefördert, wie Pellets. Wenn er diesen Transport etwas minimiert, fällt die Feuchte weniger ins Gewicht. Allerdinsg kann er dann eben auch kein Vollgas geben. Trocknen können die aber nur mit einer Anlage. Einfach hinkegen und warten, wie bei Scheitholz geht da nicht, weil keine Luft zwischen die Abschnitte kann.
Wenn Du mal ausnahmsweise zum Anzünden nur pupstrockene Hölzchen nimmst, würde mich mal interessieren, ob es dann auch zu solchen Aufquelleffekten kommt.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, natürlich Quellen die Briketts gerade weil die ja nur 5-7% Feuchte haben. Was entsteht denn wohl beim Verbrennen???……
Meine Häcksel sind getrocknet.

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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Ich würde denken, die Briketts haben eher gegen 0% Feuchte. Genau deshalb versteh ich ja das Quellen nicht. Auch bei 5-7% erscheint das komisch.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Ne die Briketts die ich kenne liegen alle bei 5-7% Restfeuchte.

Durch den Schwelvorgang in der Füllkammer entsteht eine riesen Menge an Feuchtigkeit. Diese lässt die Briketts ganz enorm Quellen. Wenn man hier an den Seiten keinen Platz lässt, quetschen sich die Briketts sogar fest.

Das muss man unbedingt vermeiden.

Habe einige Zeit benötigt bis ich es raus hatte mit Briketts absolut störungsfrei zu heizen. Ich halte jeden einzelnen Abbrand fest und vergleiche diesen mit dem Vorherigen Abbrand.

Die Platte hat ebenfalls den unschätzbaren Vorteil, das bei Abbrandende automatisch die Düse geschlossen wird und die Restwärme im Kessel bleibt.

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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Naja, die Restwärme bleibt im Kessel, wenn Lüfter und/oder Pumpe rechtzeitig abgeschaltet werden. Ich hatte da mal einen Vigas, gar nicht mal allzuweit weg von hier, der hatte seine Abgas-Abschalttemp. auf 120° gestellt. Normal so 90-100°. Das heißt, ist der Kessel ausgebrannt, bleibt nur mehr oder weniger viel Glut übrig. Die Abgastemp. fällt dann und irgendwann sollte der Lüfter ausgehen, sonst bläst der das nur sinnlos weg. Diese 120° bei einem relativ kleinen Kessel entsprachen einer solchen Menge an Glut, dass der Kessel noch bis zu zwei Tagen weiter heizte. Voraussetzung ist dabei aber, die Punpe so anzusteuern, dass die nicht den Puffer durch den erkaltenden Kessel leersaugt. Die muß aus gehen, wenn die Puffertemp. unter die Kesseltemp. sinkt. Passiert das, steigt die Kesseltemp. wegen der Glut wieder an und ist sie um eine Differenz x größer als der Puffer, geht die Pumpe wieder an und pumpt wieder einen Schwung Energie rüber. Das pulste sich bei dem damals wie gesagt zwei Tage lang. Besser kann man die Energie nicht ausnutzen.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, wenn die Lüfter nicht ausschalten bei Abbrandende wäre das natürlich fatal. Ich meinte aber vielmehr was danach über den Naturzug abgesaugt wird. Da müsste dann beim Atmos die Klappe schließen. Das ist aber so leider von Atmos nicht gewollt.
Nein nein die Platte oben drauf ist bei Briketts wahrlich Gold wert.
Bei Scheitholz natürlich unpraktisch.

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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Ja das stimmt, die Klappen müssen beide schließen, wenn der Kessel ausgebrannt ist.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Der Atmos hat hier nur den Fzr. Hier müsste man sich dann was bauen was zuverlässig beim Ende schließt…..
Ist aber original bei Atmos nicht. Das erfüllt dann auch die Platte obendrauf. Ebenso braucht es auch keine Rührmechanik usw…..einfach und robust…..eben Atmosstyle😉
Heute mal gemessen….CO Wert Top! AGT sagt mir , dass die Tauscherflächen mal wieder sauber gemacht werden müssen. Feuerungstechnischer Wirkungsgrad
96.2%😁

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Vollmar antwortete vor 4 Monaten

Naja sicher, diese Greifmechanik ist was für die ganz harten. Meine Ansichten zu Hohlbrand ich ja nicht wiederholen.

Wenn man aber die Klappen eh schon elektronisch ansteuert, dann kann man die auch zumachen, wenn der Kessel ausgeht.

burns635csi antwortete vor 4 Monaten

Hallo Vollmar, da hast du was falsch verstanden. Ich kann über LC nur eine Klappe anfassen. Hierbei habe ich mir dann über die Luftwaage von Gust weitergeholfen und damit die Primklappe ebenfalls angesteuert. Leider ist das aber nur eine einfache Kipphebel Steuerung mit der man entweder sek schließt aber gleichzeitig Prim öffnet oder Prim schließt und gleichzeitig sek öffnet.
Beides geht hierbei nicht. Hier müsste man wie gesagt dann den Fzr schließen. Ist alles natürlich möglich…..aber Preislich Unsinn.
Da mein ECHTER Wirkungsgrad mittlerweile Zuverlässig bei um 90% liegt brauche ich keinen weiteren Firlefanz. Da tut es auch problemlos die Platte oben drauf. Zumal diese äußerst wirkungsvoll ein verkanten der Briketts verhindert.😉

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Vollmar antwortete vor 3 Monaten

Ich hab das schon richtig verstanden, ich kenn auch den LambdaChek. Deshalb aber weiß ich auch, dass da eben nicht die Klappen bei Ausbrannt zu fahren, bzw. der LC eh nur die Sekundärlkappe bedient. Die ganzen Geschichten dazu ist lang und über 10 Jahre alt. Muß man hier nicht aufwärmen.

Ich hatte von "elektronisch" geschrieben, weil ich das so gemacht habe, dass die Klappe zumachen.

burns635csi antwortete vor 3 Monaten

Hallo Vollmar, ja das ist beim LC ein echter Nachteil, dass man nicht beide klappen anfassen kann. Dafür gibt es dann die Flammtronic.
Da ich grundsätzlich meinen Kessel an der unteren Leistungsgrenze bewege und ich keine Energie über die AGT unnötig verschwenden möchte, ist
deine Steuerung für mich leider
auch überhaupt keine Option. Da immernoch über AGT geregelt wird und die Brennraumtemperatur keinen Einfluss hat.

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Siegfried antwortete vor 3 Monaten

Hallo zusammen,

nach einigen Abbränden mit der AGT-Regelung durch den Frequenzumrichter und dem PID Regler ein kleines Fazit. Durch den Einsatz der Regelung ist mein Holzverbrauch eindeutig gesunken. Mit der Brennraumtemperatur bin ich noch nicht zufrieden. Kann jetzt auch verstehen weil Klaus an dieser Regelung arbeitet. Da gibt sicher noch Einsparpotential. Beim letzten Abbrand hat mein Feuerzugregler geklappert und war geschloßen obwohl die Kesseltemperatur gerade mal bei 80 Grad war und ich wußte nicht wo das Problem jetzt ist.

Da wäre es natürlich schön wenn man so eine Topregelung wie die von Vollmar oder die Flammtronik eingebaut hat.

Habe mir ein paar Pakete Holzbriketts gekauft. Habe die zwischen die Holzlagen gelegt und man sieht am Ende des Abbrandes genau wo die aufgedunsenen Holzbriketts lagen. Werde mich mit der Anheizklappe mal beschäftigen oder mal ganz dicht machen.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 3 Monaten

Hallo Siegfried, dein Feuerzugregler hat nichts mit dem eigentlichen Abbrand zu tun.

Den musst du unbedingt so einstellen, dass dieser erst ab einer Kesseltemperatur von etwa 95 Grad vollständig schließt

(VORHER NICHT).

Wenn er davor schließt bekommst du deinen Abbrand nicht in den Griff.

Liebe Grüße Klaus

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burns635csi antwortete vor 3 Monaten

https://youtu.be/WHXrrXC6fTw

Bei etwa 4:20 min. Siehst du den Feuerzugregler mit der Einstellschraube von Honeywell Regler.

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Siegfried antwortete vor 3 Monaten

Hallo Klaus,

bis jetzt hat das auch so funktioniert. So bei knapp über 90 Grad ist die Klappe fast geschlossen. Werde es aber nochmal genau kontrollieren. Der Drehknopf vom Fzr steht zwar auf 80 Grad aber der Kessel geht schon bis über 90 Grad ohne Probleme. Abschalten über den Kesselthermostat ganz selten nur wen er ganz vollgelegt war, aber durch die Drehzahlregelung kommt das eh nicht vor.

Gruß Siegfried

Siegfried antwortete vor 3 Monaten

Hallo Klaus,

hab Dein Video zur Reinigung der Anheizklappe gesehen. Das mit dem Ausbohren ist ein guter Tip. Die Klappe hindert nur beim putzen. Wie heißt denn das Zeug womit Du die Klappe einschmierst ?

Gruß Siegfrief

burns635csi antwortete vor 3 Monaten

Hallo Siegfried, ich benutze Hochtemperaturfett AS 1500 von Innotec. Damit bleibt immernoch ein Restfilm auf der Klappe und das reinigen fällt leichter.

Normale Kupferpaste funktioniert aber auch.

Gruß Klaus

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Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Siegfried antwortete vor 3 Monaten

Hallo Klaus,

vielen Dank für die schnelle Antwort.Ich schau mal wo ich das Zeug herkriege.

Gruß Siegfried

burns635csi antwortete vor 3 Monaten

eBay oder Amazon. 😉

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