Fragen und Antwortenphotovoltikeanlage um den puffer aufzuheizen
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

hallo atmos-holzheizer
spiele mit dem gedanken eine photovoltikeanlage anzuschaffen.
meine gedankengänge:
pv-anlage installieren–heizstäbe in pufferspeicher–somit den mindest-eigenverbrauchsanteil des erzeugten stromes erreichen–oder mehr?–überschuss einspeisen-

wie ist eure meinung?

grüsse aus dem keller-kellerassel

PS:könnte so aus dem keller an die frische luft kommen



23 Antworten
HartlBe antwortete vor 14 Jahren

Die Heizstäbe wirst Du zur Erreichung des Mindest-Eigenverbrauchs nicht brauchen
Das geht ohne irgend etwas technisches einzubauen durch den normalen Eigenverbrauch Deines Haushalts
Es sei denn Du denkst über eine richtig große Anlage nach…

Bernhard

kellerassel antwortete vor 14 Jahren

hallo bernhard
hatte an ca.6 kwp gedacht–wenn ich richtig informiert bin,muss
man den strom dann verbrauchen wann er produziert wird–ob da die normalen verbraucher ausreichen? es ist tagsüber keiner daheim um waschmasch.un geschirrspüler einzuschalten–

HartlBe antwortete vor 14 Jahren
kellerassel:
hatte an ca.6 kwp gedacht–wenn ich richtig informiert bin,muss man den strom dann verbrauchen wann er produziert wird

Stimmt
Vergiss aber nicht Samstag, Sonntag, Feiertage, Urlaub, Dauerstromverbraucher
Ich denke das sollte reichen
Schau Dir Deine Zähler immer wieder an – dann bekommst du schnell ein Gefühl dafür was die PV produziert, was Du an Strom einkaufst und was Du selbst verbrauchst
Habe selber 5kWp am Dach…

Bernhard

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
spiele mit dem gedanken eine photovoltikeanlage anzuschaffen.
meine gedankengänge:
pv-anlage installieren–heizstäbe in pufferspeicher–somit den mindest-eigenverbrauchsanteil des erzeugten stromes erreichen–oder mehr?–überschuss einspeisen-

Kellerassel,
für diese Idee ist die Photovoltaikanlage zu teuer und der erzeugte Strom zu kostbar.
Hier spielt der Wirkungsgrad eine Rolle, und der ist bei der Photovoltaik einfach zu schlecht um damit Warmwasser über Heizstäbe zu erzeugen.
Die heutzutage mit Solarzellen erzielbaren Wirkungsgrade reichen von wenigen Prozent bis um die 20 %.


  • Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem Silizium etwa 5 bis 13 %
  • Dünnschichtmodule auf der Basis von Cadmiumtellurid ca. 12 %,
  • Solarzellen aus polykristallinem Silizium 13 bis 18 %
  • Zellen aus monokristallinem Silizium zwischen 14 und 24 %
Solarthermieanlagen haben den über 3 fachen Wirkungsgrad als Photovoltaikanlagen.
Der Quotient aus der gewonnenen Wärmeenergie und der auf dem Kollektor eintreffenden Strahlungsenergie ist der Wirkungsgrad. Der beträgt bei aktuellem Stand der Forschung für Hausanwendungen zwischen ca. 60 und 75 %.
Logische Schhlußfolgerung daraus wäre das du über die 3 fache Dachfläche mit Photovoltaikmodulen benötigst um mit der Wärmeleistung einer Solarthermieanlage gleichzuziehen !

kellerassel antwortete vor 14 Jahren

bin heute erst auf diese gedanken gekommen
habe leider noch keine pv-anlage zum beobachten
welche einspeisevergütungen hast du?-meine frage müsste eher lauten was ist besser–strom zum heizen verbrauchen(sonne an-heizstäbe an) und somit holz oder öl sparen–oder nur mindestverbrauch (eigenverbrauch) und den rest einspeisen?

kellerassel antwortete vor 14 Jahren

hallo woody–danke für die antwort(sehr aufschlussreich)–diese gedanken sind somit vom tisch–(war wohl nichts mit dem ausflug an die frische luft)

grüsse aus dem keller:kellerassel

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Kellerasssel,

vergiss dein PV vorhaben. Seit neuesten
muß mit Ferngesteuerte Wechselrichter laufen und
das bedeutet Sch…

Interessanter ist PV Inselanlage.., was haltet ihr davon ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Hallo Manfred,
das wäre ja als würde dir dann jemand von der Energiemanagementzentrale den Geldhahn abdrehen wenn sie deine Energie gerade nicht wollen !
Vielleicht vergisst man dort dann aus versehen das wiederzuschalten der eigenen PV Anlage.

Ich war immer Freund einer Insellösung, alles andere war nur Subventionswahnsinn !

HartlBe antwortete vor 14 Jahren
Woodstoker:
Ich war immer Freund einer Insellösung, alles andere war nur Subventionswahnsinn !

Sehe ich auch so
bei uns in Oberösterreich gab es ja nie so eine breite Förderung wie drüben in Deutschland (Einspeisung 10ct/kWh…)
Wenn ich eine PV am Dach hab dann vor allem um in den Inselbetrieb schalten zu können wenn mal der Strom ausfällt
Ganz billig ist aber diese Notstromversorgung nicht…

Eine Idee noch um den Eigenverbrauch zu erhöhen
2kWp aufs Ostdach und 4kWp aufs Westdach
damit ist der PEak mittags nicht mehr so hoch und es gibt länger selbstgestrickten Stom vom Dach und damit einen höheren Eigenanteil…

Bernhard

Gust antwortete vor 14 Jahren
Manfred:

Interessanter ist PV Inselanlage.., was haltet ihr davon ?

Sehr viel.

Ist aber ein teueres Hobby.

Gruß
Gust

kay44 antwortete vor 14 Jahren

ich denke eine sinnvolle Kombination ist der richtige Weg,

kleiner Röhrenkollektor für das Wasser im Sommer,
Luftkollektor zur Heizungunterstützung sowie
Solarzelle für ein 12V Netz zB Licht, Ventilatoren usw.

mfg Peter

Hartmut antwortete vor 14 Jahren

hallo miteinander,

ich denke auch, denn erzeugten strom zum heizen zu verwenden ist wenig sinnvoll.
sinnvoller wäre, mit einem großen puffervolumen die photovoltaikanlage zu kühlen und somit den wirkungsgrad so hoch wie möglich zu halten, da bei den meisten modulen mit steigender temp. der wirkungsgrad sinkt!

Gust antwortete vor 14 Jahren

Zitat Peter: „ich denke eine sinnvolle Kombination ist der richtige Weg“

Sehe ich auch so.

Zitat Peter: „kleiner Röhrenkollektor für das Wasser im Sommer“

Da bin ich anderer Meinung. Im Sommer würde auch ein zuverlässiger Flachkollektor genügen.
Mein selbst zusammengebauter Wagner LB mit ca. 8 m² Nettofläche war 21 Jahre als Brauchwasserkollektor im Einsatz und ist jetzt zusammen mit 16 m² neuen Flachkollektoren für Heizungsunterstützung bereits ca. 25 Jahre im Einsatz, ohne irgendein Problem.
Bei der Solar- Erweiterung vor ca. 4 Jahren wurde der LB überprüft. Es waren keine Mängel feststellbar.
Diese Zeitperiode soll ein Röhrenkollektor erst mal störungsfrei schaffen….

Zitat Peter: „Luftkollektor zur Heizungunterstützung“

Wenn man die Voraussetzungen hierfür hat, (z.B. Werkstatt etc.) ja.
Werde ich bei mir noch für Werkstatt und Bad dazubauen, da ist bereits eine Lüftung vorhanden. Aber auch nur als „selbstgebaute Spielerei“.
Als „alleinige“ Solarheizung würde ich es mir nicht einbauen, schon wegen der fehlenden Möglichkeit, die Wärme der Luftkollektoren zu speichern.

Zitat Peter: „Solarzelle für ein 12V Netz zB Licht, Ventilatoren usw“.

Habe ich bei mir bereits eingebaut; 550 Wp spez. Insel- Solarmodule, OPzS- Akkusatz ges. 900 Ah, Überschusseinspeisung ins Hausnetz, extra 12 V Netz mit dicken Querschnitten, daran sind alle 12V- fähigen Geräte angeschlossen (Licht, Venti´s der Lüftungsanlage, Notebook, Kühltruhe Steca PF166, USV, Steuerung vom Atmos, (Lambdacheck wird auch direkt aus dem 12V-Netz versorgt, etc.))

Ist allerdings kein billiges Vergnügen, allein die Akku´s haben mehr als 2 K€ gekostet und können „nur“ ca. 8 kWh speichern…

Wenn in ca. 8 Jahren die garantierte Einspeisevergütung für meine zusätzliche Netz- PV Anlage (BJ.2000) ausläuft, werde ich diese in mein Inselnetz integrieren. Hoffentlich gibt es bis dahin günstigere Akku´s…

Zitat Hartmut: „sinnvoller wäre, mit einem großen puffervolumen die photovoltaikanlage zu kühlen und somit den wirkungsgrad so hoch wie möglich zu halten, da bei den meisten modulen mit steigender temp. der wirkungsgrad sinkt!“

Das ist richtig, jedoch nachträglich nur schwierig machbar.

Neue „wassergekühlte Zellen“ dieser Art (z.B. http://www.solarallgaeu.de/de/pv-therm-kombimodul/technische-daten) haben durchaus Nachteile.
Der Systemdruck für die o.g. Module im Warmwasserbetrieb beträgt nur 1,5 bar; also anders als alle anderen Systeme auf dem Markt.
Ebenso beträgt die Stillstandstemperatur nur 75°C. Ein sommerlicher Überschuß im Falle geringer oder fehlender Wärmeabnahme hätte hier wenig Auswirkungen.

Eine Leistungs- Abgabe- Kurve konnte ich leider nicht auf der Homepage finden.

Der „Kühleffekt“ hat sicher positive Auswirkungen auf den elektrischen Wirkungsgrad; allerdings lässt sich mit diesem Kombimodul nur wirtschaftlich Wärme mit relativ niederen Vorlauftemperaturen (eher im Bereich 30 – max. 40°C) produzieren und ist damit nur für echte Niedertemperaturanwendungen geeignet.

Vom Preis her sind solche Kombi- Module für mich momentan uninteressant.

Gruß
Gust

Hartmut antwortete vor 14 Jahren
Gust:

Der „Kühleffekt“ hat sicher positive Auswirkungen auf den elektrischen Wirkungsgrad; allerdings lässt sich mit diesem Kombimodul nur wirtschaftlich Wärme mit relativ niederen Vorlauftemperaturen (eher im Bereich 30 – max. 40°C) produzieren und ist damit nur für echte Niedertemperaturanwendungen geeignet.

Vom Preis her sind solche Kombi- Module für mich momentan uninteressant.

Gruß
Gust

hallo gust

wirtschaftlichkeitsberechnungen mit niedrigem verbrauchsdaten
sind immer schwierig,scheinen heut aber weniger eine rolle zu spielen.
die alltägliche praxis beweist, das werbeaussagen mehr vertraut wird, als tatsächlicher wirtschaftlichkeit.
Bsp. moderne öl/gasheiztechnik noch vor 15 jahren durchnittliche haltbarkeit der anlagen 25-30 jahre, diese ist mittlerweile halbiert!
du hast ja nun einige anlagen installiert, welche ist deiner meinung nach die wirtschaftlichste?
ich kam mit meinem holzvergaser auf eine amortisation von 5 jahren, das schaftt kaum eine andere anlage, oder wie siehst du das, somit wäre alles andere technische spielerei und spielerei muss auch befriedigt werden

aus diesem grund lassen wir photovoltaikanlagen bei 80-100°
und 8% elektrisch bruzzeln, oder kommen bei dir an solchen tagen mehr als 80Wh/m²?

Gust antwortete vor 14 Jahren

Hallo Hartmut,

schwierige Fragen..

Klar ist nur, daß auch bei mir der HV die wirtschaftlichste Anlage ist. (die Arbeitszeit im eigenen Wald habe ich dabei vernachlässigt)
Überschlägig mit Holzbriketts durchgerechnet (10kg für 2 €) komme ich auf ca. 7 Jahre.
Gegenüber Vollbeheizung mit ca. 4 Jahre alter Erdgas- Brennwert- Therme.

Mein alter LB- Kollektor dürfte mittlerweile seit längerem „Gewinn“ abwerfen; hat er doch 21 Jahre lang im Sommer fast zur Gänze die Brauchwasserbereitung übernommen und man konnte den damals vorhandenen „Halbautomatischen atmosphärischen Gaskessel“ im Sommer komplett abschalten, sonst hätte da dauernd die Zündflamme gebrannt.

Bei den ca. 4 Jahre alten Kollektoren rechne ich mit ca. 12- 15 Jahren „Amortisation“, je nachdem, wie sich die Energiepreise entwickeln.

Als nächstes dürfte „schon“ die Netzeinspeise- PV kommen; dürfte nach ca. 15 Jahren dank Einspeisevergütung und damals zinslosem Kredit etc. „Gewinn“ abwerfen, also bei mir ca. im Jahr 2015.
Dazu muß ich allerdings erwähnen, dass der Wandler zwischen 2000 und 2005 ganze 4 mal repariert werden musste.
Leider hatte ich das damals nicht immer sofort bemerkt, so dass mir fast ein Jahr verloren ging. Der Wandler ist natürlich immer in der besten Solarzeit ausgefallen.

Insel- PV und Windrad werden sich wohl in diesem Leben nicht amortisieren, kann man nur als Hobby betrachten…
Die OPzS Akkus halten max. 20 Jahre, sehr viel länger werden auch die „Triple-Junction“ Insel- PV- Module nicht halten und ob das Windrad überhaupt 20 Jahre hält ist auch nicht so sicher…
Meiner selbstgebauten Elektronik traue ich da mehr zu, mein erster Laderegler, den ich vor ca. 30 Jahren gebaut habe, ist immer noch im Einsatz..

Ich hoffe doch, daß die PV an heißen Tagen zumindest etwas mehr als 80W/m² bringt, aber das werde ich nachprüfen.

Gruß
Gust

kay44 antwortete vor 14 Jahren

Hallo Gust,

ein selbstgebauter Flachkollektor ist auf jeden Fall
eine gute Sache !

ich rechne so:

im Sommer habe ich ja genug Wärme
also würde ein kleiner Kollektor hier mein Warmwasser
aufheizen und den Puffer anladen (kann ja mal auffrischen)

in der Übergangszeit und im Winter trägt der
(Fasaden) Vakuumröhrenkollektor zur Entlastung bei,
da er gut isoliert ist,
ebenso ein (isolierter) Luftkollektor weil er
sofort auf Sonne reagiert
(über Specksteinplatten werde ich versuchen die Wärme zu speichern bzw. Spitzenwerte zu mitteln)

die Solarzellen benötigen nur einen preiswerten oder
gebrauchten Akku um zB LED Leuchten zu betreiben,
wichtig ist dabei auch das diese nur im Dunklen und bei Bewegung einschalten.

mfg Peter

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
die photovoltaikanlage zu kühlen und somit den wirkungsgrad so hoch wie möglich zu halten, da bei den meisten modulen mit steigender temp. der wirkungsgrad sinkt!

@ Hartmut
Hier liegt ein richtig wunder Punkt
Das wird auch den Leuten nicht richtig gesagt das sich die Leistung bei voller Sonneneinstrahlung sogar halbieren kann.
Durch das Erhitzen von Photovoltaik-Modulen bringen diese weniger Leistung, denn je heißer die Zelltemperatur ist, desto größer ist auch ihr innerer Widerstand. Das hat zur Folge, dass deutlich weniger Strom produziert wird, in etwa 0,33% bis 0,5% je C° Aufheizung !
100°C hat bei praller Sonne so ein Modul sehr schnell.

Hier ein Diagramm ,das man sich auch darunter etwas vorstellen kann…………steigende Modultemperatur bewirkt einen dramatischen Leistungsabfall !

Hier sieht man ein sogenanntes Hybridmodul für Solare Stromgewinnung und Wassererwärmung.

Von diesen Modulen kann man ca. 20 % mehr Energie herausholen.
Die Rechnung ist dabei sehr einfach, man muß nur die Wirkungsgrade beider Kollektorarten addieren und das wäre im allergünstigsten Fall max.24 % Photovoltaikenergie plus max.75% Solare Wassererwärmung.(„Wirkungsgrad“letzter Beitrag von mir)
Dann wäre man bei „theoretischen“ 99% Energieausbeute im allerbesten Fall.Da aber Hybridtechnologie immer irgendwelche Einbußen nach sich zieht, wird es nicht ganz so hoch sein.
Aber 90% Wirkungsgrad bei einem guten Hybridmodul sind es allemal.
Dazu gibt es auch noch Vorteile für den Winter das man die Module jederzeit durch Pufferenergie „Freiheizen“ kann, sollte Schnee oder Eis darauf liegen.
Das erhöht den Jahreswirkungsgrad nochmals !

Dann bliebe noch das Problem der Lebensdauer………….

ESBG antwortete vor 14 Jahren

Man sollte aber auch nicht ausser acht lassen, dass von einer ankommenden Solarstrahlungsleistung von z.B. 850 W/m² (von 11 bis 13:30) nur sehr bescheidene 11 bis 12% am Wechselrichter ankommen!

Im Labor sind angeblich bereits Module welche (mit Zusatzkühlung) einen „Sagenhaften Wirkungsgrad“ von bis zu 14,8% erbringen sollen!

Und dann kriegst Du (bei uns in Österreich) für die „Eingespeiste“ kWh schlappe 9,7 Cent (zeitlich begrenzt), wenn der Nachbar zufällig zur gleichen Zeit Seine Waschmaschine anwirft zahlt Er für die von Dir eben eingespeiste kWh satte 23 Cent!

Der Energieversorger argumentiert dies damit dass ER ja die nötige Infrastruktur teuer Bereitstellen müsste, da lach ich mir einen Ast.

Denn die Leitung von meinem Zählerkasten bis zum KÜK vor dem Haus habe ich beauftragt und auch voll bezahlt, ebenso der Nachbar, also geht die Leistung eigentlich über den von Uns bezahlten und errichteten Leitungsstrang!?! also wo hat der Energieversorger da Kosten??? wohl nur mit der Verrechnung!

Ansonsten kann ich mich da nur meinem Vorredner anschließen der die Wirtschaftlichkeitsrechnung gelinde gesagt als „Schönwettermilchmädchenrechnung! entlarvt!

Nachrechnende Grüße,
Hannes / ESBG

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Bernhard,
eigentlich wären diese Hybridkollektoren wie geschaffen für deinen 20.000 Liter Puffer.
Da kannst du den Kollektor schön mit kühlem Wasser betreiben da du jedes Temperaturniveau zur Verfügung hast.

Hartmut antwortete vor 14 Jahren

Hallo woodstoker

Woody unser recherche- as

HartlBe antwortete vor 14 Jahren
Woodstoker:
Bernhard,
eigentlich wären diese Hybridkollektoren wie geschaffen für deinen 20.000 Liter Puffer.
Da kannst du den Kollektor schön mit kühlem Wasser betreiben da du jedes Temperaturniveau zur Verfügung hast.

Hallo Woody

Das hab ich mir auch überlegt

Zu gewinnen gibts wenns gut geht maximal 20% mehr PV-Ertrag
diese 20% PV-Ertrag laufen zur Spitzenzeit auf – mittags im Sommer –
diese Energie kann ich zum Großteil nicht selbst verbrauchen
sprich das gibt genau 10ct pro kWh die ich fürs einspeisen ins Netz bekomme
Wenn ich das ganze im Eigenverbrauch nutzen könnte wären es schon 20ct.
Aber meine Akkus sind mittags schon lange wieder voll und mehr Akkus einzubauen – das ist einfach schweineteuer
Sprich ich kann nur mit den 10ct rechen

zudem sind die Hybrid-Module DEUTLICH teurer als die „Normalen“. Und ich muss die Kühlung gewährleisten um auf die 20% zu kommen. Wenn ich nur rein die Preisdifferenz zu den normalen nehme dann rechnet sich das mit den 10ct schon niemals

Und dann kommt noch die Kühlungsproblematik
Mein Puffer liegt momentan unten schon bei 60°C – Tendenz steigend – und der Sommer kommt erst noch…
Ich müsste also für eine möglichst kühle Energiesenke sorgen
Da ist mir dann nur eine Bodenheizung im Holzraum eingefallen – sonst wüsst ich nicht wohin damit –

Das nächste Problem mit den Hybrid-Modulen ist dass sie im Winter ziemlich miserable Solarkollektoren sind.
Die haben VIEL mehr Wärmeverlust als die handelsüblichen Flachkollektoren

Sprich ich hab den Ansatz fallen lassen und die PV nicht mit der Solaranlage gekoppelt
denn die 5kWp-PV mit zusätzlichem 5kW-Inselwechselrichter ist finanziell eh nur als Hobby zu sehen

Die Hybrid-Module machen in meinen Augen nur Sinn in Verbindung mit einer Erdkollektor-Wärmepumpe
Denn da ist eine riesige kühle Energiesenke in Form des Erdkollektors vorhanden und zudem könnte man das Kühlwasser nehmen um einen kleinen Brauchwasserpuffer aufzuheizen so dass der Kompressor im Sommer nicht lauffen muss um Warmwasser zu erzeugen.
Das heizen des Erdkollektors würde den Wirkungsgrad der Wärmepumpe verbessern und die Kühle des Erdkollektors würd die Module dauerhaft kühl halten

Eine andere sinnvolle Kombination ist mir bisher nicht eingefallen

Bernhard

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
Mein Puffer liegt momentan unten schon bei 60°C – Tendenz steigend – und der Sommer kommt erst noch…

Bernhard,
über Energieprobleme kannst du nicht klagen.
Da stellt sich eher die Frage was mach ich damit.Du könntest dir für deine Terasse aussen eine Fussbodenheizung verlegen für kühlere Abende im Sommer.
Manche haben „Heizpilze“ auf der Terasse und betreiben sie mit wertvollem Flaschengas.

denn die 5kWp-PV mit zusätzlichem 5kW-Inselwechselrichter ist finanziell eh nur als Hobby zu sehen

Bei 10 ct Einspeisevergütung auf jeden Fall.

Die Hybrid-Module machen in meinen Augen nur Sinn in Verbindung mit einer Erdkollektor-Wärmepumpe
Denn da ist eine riesige kühle Energiesenke in Form des Erdkollektors vorhanden und zudem könnte man das Kühlwasser nehmen um einen kleinen Brauchwasserpuffer aufzuheizen so dass der Kompressor im Sommer nicht lauffen muss um Warmwasser zu erzeugen.
Das heizen des Erdkollektors würde den Wirkungsgrad der Wärmepumpe verbessern und die Kühle des Erdkollektors würd die Module dauerhaft kühl halten.

Wir hatten so etwas ähnliches für einen Kunden schon realisiert.
Im Sommer wird das Wasser aus einem Förderbrunnen hochgeholt um die Firma zu klimatisieren (Wasser ca. 10°C) und in einen Schluckbrunnen wieder dem Boden zugeführt.Im Winter läuft es umgekehrt,dann wird die zusätzlich eingespeiste Wärme wieder mit einer Wärmepumpe gefördert,auf angemessene Vorlauftemperatur gebracht und der Fussbodenheizung zugeführt.
Das klappt wunderbar.
Somit ist das Erdreich so eine Art Energieregulator zwischen Sommer und Winter.

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Nur das man eine Hausnummer hat……….

Für diesen Photothermiekollektor werden 600 Euro frei Haus verlangt.

Technische Daten

Abmessung: 828 x 1640 x 90 mm
Gewicht: 24,4 kg
Flüssigkeitsvolumen 1,2 kg
Module: Monokristaline
Anzahl der Zellen: 72
Zell Dimension: 125 x 125 mm
WP(W) Nennleistung: 190
Imp(A) Nennstom: 4,93
Isc(A) Kurzschlussstrom: 5,2
Vmp(V) Nennspannung: 35,3
Voc(V) Leerlaufspannung: 44,2
Solarthermische Spitzenleistung 460 W
Wärmetauscher: Kupfer
Rohre: Kupfer
MAX Durchfluss: 65 l/h
Prüfdruck: 20 bar
Betriebsdruck: 10 bar
Abdeckung: PV Glas
Abdichtung: EPDM/Silizium
Höchsttemperatur: <110°C
Gehäuse: Aluminium
Rückwand: Aluminium
Produktgarantie: 10 Jahre
Effizienz Garantie: 90% <10 Jahre / 80% <20 Jahre