Fragen und Antworten…schaue auf die helle Seite des Lebens
wong antwortete vor 13 Jahren

Und immer auf der hellen Seite des Lebens

Einige Dinge im Leben sind schlecht
Sie können dich wirklich verrückt machen
Andere Dinge lassen dich schimpfen und fluchen
Wenn du an dem Knorpel des Leben zu kauen hast
Meckere nicht, fang an zu pfeifen
Und das hilft dir das beste draus zu machen

Und schaue auf die helle Seite des Lebens
schaue auf die helle Seite des Lebens

Wenn das Leben fröhlich zu faulen scheint
Es gibt etwas dass du vergessen hast
Und das ist zu lachen und zu lächeln und tanzen und singen
Wenn du dich wie auf dem Müll fühlst
Sei nicht dumm Trottel
Spitze deine Lippen und pfeife, das ist die Sache

Und schaue immer auf die helle Seite des Lebens
Komm schon!
Schaue immer auf die richtige Seite des Lebens

Denn das Leben ist ziemlich absurd
Und der Tod ist das letzte Wort
Du müsst immer vor den Vorhang mit einer Verbeugung
Vergesse deine Sünde
Gebe dem Zuschauer ein Grinsen
Genieße es, es ist deine letzte Chance, irgendwie

Also, immer auf die Sonnenseite des Todes schauen
Kurz bevor du den letzten Atemzug machst

Das Leben ist ein Stück Scheiße
Wenn man es
Das Leben ist ein Lachen und Tod ist ein Witz, es ist wahr
Du wirst sehen, es ist alles eine Show
Lass sie lachen wenn du gehst
Denke daran, dass der letzte Lacher auf deiner Seite ist

Und immer auf der hellen Seite des Lebens
Immer auf dem richtigen Seite des Lebens

Komm Brian, werde heiterer!

Schaue immer auf die helle Seite des Lebens
Schaue immer auf die helle Seite des Lebens

Schlimmeres passiert auf See, weist du,
Schaue immer auf die helle Seite des Lebens

Ich meine, was hast du zu verlieren
Weißt du, du kommst aus dem Nichts, du gehst wieder zurück zum Nichts

Was hast du verloren? Nichts!
Immer auf dem richtigen Seite des Lebens ….

Nichts wird aus dem Nichts kommen, du weist was sie sagen?
Erheitere du alter Mistkerl, komm gib uns ein Grinsen!
Da bist du, sehe, es ist das Ende des Films
Übrigens, diese Platte ist im Vorraum erhältlich
Einige von uns haben müssen als gut leben, wissen Sie,
(???)
Wer glaubst du, zahlt für all diesen Abfall
Sie werden nicht ihr Geld zurück zu bekommen, weist du,
Ich sagte ihnen, ich sagte zu ihnen:
Bernie, Sie werden nicht ihr Geld zurück zu bekommen



3 Antworten
wong antwortete vor 13 Jahren

Was ist das für eine Krise, die man nicht sehen, nicht anfassen, nicht riechen und nicht schmecken kann? Die Hotels sind ausgebucht, die Cafes voll, in den Geschäften mangelt es an nichts.

„Und wollen Sie wissen, warum man nichts sieht?“ Olafur macht ein Gesicht wie ein Pokerspieler, kurz bevor er seine Karten aufdeckt. „Als am 6. Oktober 2008 der damalige Ministerpräsident Geir Haarde den Notstand ausrief und seine Ansprache an das Volk mit den Worten ‚Gott segne Island’ beendete, dachten wir, über uns wäre eine Atombombe explodiert. Aber es war keine Atombombe, es war eine Neutronenbombe. Und eine Neutronenbombe zerstört keine Häuser, sie vernichtet nur ‚paper assets’, Papierwerte.“

Die Bilanzsumme der drei größten isländischen Banken, die kollabiert waren, hatte Anfang 2008 noch das Zehnfache des isländischen Bruttosozialprodukts betragen. Keine Regierung der Welt wäre in der Lage gewesen, die Banken zu retten, sie wurden innerhalb weniger Tage verstaatlicht. Wie es so weit kommen konnte, das fragen sich die Isländer seit fast vier Jahren jeden Tag aufs Neue.

„Es kam zu einer Kettenreaktion. Unternehmen bekamen keine Kredite und gingen Pleite, die Arbeitslosigkeit stieg auf fast zehn Prozent an, die isländische Krone wurde um 50 Prozent abgewertet.“ Was unter anderem zur Folge hatte, dass Isländer, die sich von ihren Banken überreden ließen, günstige Hypotheken in Euro oder Dollar aufzunehmen, die Darlehen nicht mehr bedienen konnten, weil sie, umgerechnet in Kronen, das Doppelte bezahlen mussten. Wer sich zum Beispiel zehn Millionen Kronen für eine Wohnung geliehen hatte, stand plötzlich mit 20 Millionen Kronen in der Kreide – oft mehr als die Immobilie wert war.

Das Programm hieß „Icesave“

Olafur setzte sich für die „amerikanische Lösung“ ein. Statt ein Leben lang ein Haus oder eine Wohnung abzuzahlen, die ihnen nicht gehörte, sollten die Eigentümer, so sein Vorschlag, „das Haus räumen, die Schlüssel an die Bank schicken und woanders hinziehen“. Er konnte sich aber nicht durchsetzen. Immerhin verzichteten die inzwischen verstaatlichten Banken auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber den Kreditnehmern.

Richtig angeschmiert dagegen waren etwa 300.000 Engländer und 120.000 Holländer, die, angelockt durch hohe Zinsen, ihre Ersparnisse bei der größten isländischen Bank, Landsbanki, angelegt hatten. Das Programm hieß „Icesave“ und war alles andere als sicher. Die Briten verloren etwa fünf Milliarden Euro, die Niederländer rund 1.7 Milliarden.

Die isländische Regierung erklärte sich bereit, die Anleger teilweise zu entschädigen, das isländische Parlament verabschiedete, wenn auch mit knapper Mehrheit, ein entsprechendes Gesetz.

Präsidenten-Veto gegen Entschädigung

Doch dann passierte etwas, womit niemand gerechnet hatte. Präsident Ólafur Ragnar Grímsson legte ein Veto gegen das Gesetz ein, er verweigerte seine Unterschrift. (Das hatte er schon einmal getan, 2004, gegen ein neues Mediengesetz.) Die Briten und die Holländer tobten und drohten mit Sanktionen, die Isländer waren begeistert und forderten eine Volksabstimmung, ein Novum in der Geschichte des Landes.

Bei dem Referendum vom 6. März 2010 stimmten 93 Prozent der Isländer gegen das Entschädigungsgesetz. Die Regierung fürchtete um ihre Glaub- und Kreditwürdigkeit und legte dem Parlament eine modifizierte Fassung des Gesetzes vor, die mit großer Mehrheit angenommen wurde. Die Laufzeit sollte bis 2046 verlängert werden, die jährlichen Zahlungen höchstens fünf Prozent der Staatseinnahmen betragen. Präsident Grimsson verweigerte auch diesmal seine Unterschrift. Bei einem zweiten Referendum am 9. April 2011 stimmten 57 Prozent der Isländer gegen das Gesetz.

„Das war eine moralisch richtige und ökonomisch vernünftige Entscheidung“, sagt Olafur, „Anleger, die sich durch hohe Zinsen verführen lassen, müssen auch das Risiko tragen.“ Zudem wollten die Isländer nicht einsehen, warum sie für die spekulativen Geschäfte der Banken haften sollten. „So lange alles gut ging, haben die Banker ihre Gewinne mit uns auch nicht geteilt.“

Keine Vergesellschaftung von Verlusten

Die Idee, dass Gewinne privat abgeschöpft, Verluste aber vergesellschaftet werden, die sich in Europa inzwischen durchgesetzt hat, passt nicht zu der Natur der Isländer, die individuelle Verantwortung für ein hohes Gut halten. Man kann Erfolg haben, man kann auch scheitern, aber man soll niemand für das eine oder das andere verantwortlich machen. In dieser Beziehung hinken die Isländer den Europäern hinterher oder – sie sind ihnen weit voraus.

„Es geht uns gut“, sagt Olafur, die Arbeitslosigkeit gehe zurück, liege aber mit etwa fünf Prozent noch immer über dem Stand von 2008; seit einem Jahr gehe es mit der Wirtschaft wieder bergauf, für 2012 rechnen die Ökonomen mit einem Wachstum von 2,5 Prozent. Allerdings sei die Inflation mit etwa sechs Prozent besorgniserregend. Dennoch: „Wir sind dabei, uns am eigenen Zopf aus dem Sumpf zu ziehen.“

Die Banken haben aufgehört, weltweit zu operieren und dienen jetzt den Einheimischen, die Fischerei macht große Umsätze und satte Gewinne, die Bauwirtschaft, die 2008 zum Stillstand kam, kommt wieder in Fahrt. Und seit die isländische Krone abgewertet wurde, ist das Land für Touristen attraktiver geworden, nicht gerade billig aber auch nicht viel teurer als Italien oder Österreich. „Wir sind wieder in der Wirklichkeit angekommen.“

Hiier geht es zum gesamten Bericht vom 06.07.12
Quelle: __WELT ONLINE__

wong antwortete vor 13 Jahren

Keine Netz Zensur: ACTA ad acta gelegt!

Wir können aufatmen – das EU-Parlament hat ACTA in die Wüste geschickt.

Das „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ wurde gestern nach massiven Protesten im Internet von den EU Abgeordneten mit 478 Stimmen zu 39 Stimmen abgelehnt. Mit dem vordergründigen Ziel, den Kampf gegen Produkt- und Markenfälschungen sowie Internetpiraterie zu erleichtern, hätte die Urheberrechts-Mafia damit das Internet praktisch lahmlegen können. Youtube, Facebook, Twitter, alles wäre nicht mehr möglich gewesen. Für jede öffentliche Äusserung hätte man ins Visier von Zensurstellen geraten können – oder schlimmer noch ins Gefängnis.

Das ACTA-Abkommen ist in der EU Geschichte. Aber noch nicht in der Schweiz. Zwar hat der Schweizer Bundesrat 2012 entschieden, vorerst auf die Unterzeichnung des ACTA-Abkommens zu verzichten. Doch nun fordert der Grüne Nationalrat Balthasar Glättli den Bundesrat auf, die Konsequenzen aus dem eindeutigen Entscheid der EU zu ziehen und die Sache ebenfalls ad acta legen.

Quelle __Seite3.ch__

wong antwortete vor 13 Jahren

Britischen Banken droht Rücktrittswelle auch das FBI ermittelt

Der Skandal um Zinsmanipulationen erschüttert die britischen Banken. Den Top-Bankern geht es an den Kragen: Mit Marcus Agius, Chairman der Barclays Bank, ist heute Morgen ein Schwergewicht zurückgetreten.

Notenbanker sind normalerweise für ihre vornehme Zurückhaltung bekannt. Aber Mervyn King, der Chef der Bank of England, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, seiner Wut über die Finanzbranche Ausdruck zu verleihen: “Ich denke, dass inzwischen jeder verstanden hat, dass mit den Banken etwas sehr schiefgegangen ist, und wir dringend einen echten Kulturwandel brauchen.”

Kings Unmut haben sich die Geldhäuser vor allem mit dem neuesten Skandal rund um die systematische Manipulation des weltweit wichtigsten Referenzzinssatzes am Kapitalmarkt zugezogen. Ein Skandal, der noch lange nicht ausgestanden ist. Analysten befürchten, dass sich die Branche am Ende mit milliardenschweren Schadensersatzforderungen konfrontiert sieht.

Rund um den Globus gehen die Regulierer dem Verdacht nach, dass ein Kartell internationaler Banken über Jahre hinweg den globalen Interbanken-Zinssatz Libor manipuliert haben soll. Der Libor beruht auf Berechnungen des britischen Bankenverbands BBA, der die Institute täglich befragt, zu welchem Zins sie sich untereinander Geld leihen. Der so fixierte Satz dient als Referenz für Finanzprodukte im Wert von mehr als 500 Billionen Dollar.

Der Bericht ist im dpa/Handelsblatt vom 02.07.2012 oder bei dieser __Quelle:__ zu finden.