hallo leute,
ich brauche mal eine ehrliche meinung von euch. zur zeit heize ich mit einem atmos gs 25 mit 1000l einen altbau (bauernhaus) unisoliert von 1898. dieser ist leider was klein. der hb hatte mich gewarnt, doch ich habe meinen dickkopf durchgesetzt. jetzt nach 6 jahren würde ich am liebsten einen 40-er o. 50-er atmos einbauen.
jetzt meine frage: sind die kessel empfehlenswert? bitte auch die schlechten erfahrungen posten. ich möchte nichts an der kesselsteuerung umbauen müssen lambda usw. brauche eure hilfe um nicht wieder 2 mal bauen zu müssen.
mfg. rené
(kann erst ab sonntag 26.6. antworten – bin so lange unterwegs.)
Hi,
heize nun seit Jahren mit meinem 50GSE ohne größere Probleme oder Umbauten.
Habe 2 mal die Düse mit Feuerbeton nachgebessert und einmal den Rauchgasthermostat erneuert.
Ansonsten schnurrt er wie ein Kätzchen.
Bin mal gespannt wann der Schornist zur ersten Wiederholungsmessung für Feinstaub auftaucht. Die Inbetriebnahmemessung damals war ohne Probleme.
Das schöne an dem Kessel ist bei mir wirklich die Leistungsreserve. Herr Rentsch sen. hatte mir damals den 50 GSE empfohlen und da gabs ja auch noch die nach Leistung gestaffelte Förderung der BAFA. Im Sommer alle 5-6 Tage die 3000 Liter Puffer voll machen (Brauchwasser) und im Winter abends 1-2 Füllungen täglich je nach Witterung.
mfg
Bernd
Wie hoch ist denn dein Wärmebedarf?
Sicher ist dir bewußt, dass du auch den Puffer erweitern mußt.
Da sollten dann nochmal 2-4000l dazu, je nach Kessel.
Empfehlenswert sind Atmos 40 GSE, 50 GSE und 50 GSX. Vor Inbetriebnahme eine Düsenschutzplatte drauf, entweder Schamotte für 10 Euro oder Edelstahl für schätzungsweise 100 – 200 Euro und ferig. Die Schamotteplatte solltest du aber wie Woody einzementieren.
Die GSE-Kessel werden gefördert. Beim GSX ist das scheinbar in arbeit.
Das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber wurde damals nicht der 50 GSE mit 2500 Euro gefördert? Somit hätte der nicht mehr gekostet als der kleine GS. Nur für den größeren Puffer wären dann ca. 2000 Euro extra fällig gewesen.
Und oh Wunder, mal ein HB, der den großen Kessel empfohlen hat, der dann vom Betreiber abgelehnt wurde. In 99% der Fälle ist es anders rum. Die HBs wollen meistens nicht einsehen, das ein HV mindestens doppelt so groß wie die Heizlast ausgelegt sein sollte. Es sei denn man hat einen gigantischen Füllraum, was bei Atmos nicht der Fall ist.
Kosten wird dich der Spaß für 2 Blechdosen a 2000l + Kessel
ab 5000 Euro zzgl. Einbau. Isolierung am besten selber machen und vorher hier die Hydraulik planen. Bei 2x2000l + 1x1000l bleibt dann fast nur noch die Reihenschaltung.
Gruß Manuel
Ich kann mich Manter nur anschließen.
Du hast einen Fehler gemacht und bist jetzt bei uns um keinen zweiten ….
Die Angaben zu Deinem Haus sind etwas mager. Ich kenne Bauernhäuser die kombiniert mit Stallung, die aber jetzt zu Wohnraum umgebaut wurden. Diese haben mit unter an die 200 m² Wohnfläche.
Gib doch mal bitte Deine Wohnfläche an, die Du im Winter erwärmen mußt. Dazu auch bitte Deine Wohnortlage. Es ist ein Unterschied ob Du ca 200 m oder über 500 m N.N. wohnst. Dazu kommt geschützt im Tal oder freie Lage alleinstehend wo der Wind durch alle Ritzen pfeift. Dies muß man alles etwas in Kalkül einbeziehen.
Auf alle Fälle war Dein Puffervolumen sehr mager. Wir haben hier User die mit einem GS 18 schon 2000 lt haben.
Auf alle Fälle bist Du mit einem BAFA gestützten Kessel schon einmal auf der günstigen Seite. Dazu nicht unter 2000 lt. Puffer. Je mehr umso länger kannst Du Heizungswärme entnehmen.
Ich habe ca. 160 m² Wohnfl. GSE 30 + 2000 lt. Puffer. Wenn es unter – 15° kommt könnte das Puffervolumen größer sein.
hallo zusammen, erstmal danke für eure antworten. mein haus ist wie gesagt ein altes bauernhaus mit knapp 200 m² zu beheizender fläche. das haus ist nicht isoliert, aus 40 cm backsteinmauerwerk + putz u. rel. freistehend. fenster sind neu.
die 1000l puffer beim dc25gs gingen ganz gut. es ging viel wärme ins haus, darum haben die 1000l auch gereicht. gerechnet habe ich mit einem 40 kw atmos + einem zusätzlichen 1000l speicher. gegen 2 x täglich anlegen habe ich nichts nur mehr darf´s nicht werden. meine eltern leben auch noch im haus , sind schon was älter und brauchen es von früh an warm. mit der förderung war damals irgendwas im busch – was genau weiß ich nicht mehr. grüße rené
Ich habe einen 40GSE und ca. 200qm Baujahr 1950 und 1970, also nicht wirklich gedämmt. Morges und Mittags anlegen reicht im kalten Winter meistens aus. Ich habe 3.000 Liter Puffer und würde das als minimum beschreiben. Der Atmos laüft seit 5 Jahren anstandslos. Ich habe nur eine zusätzliche Schamotteplatte über den Düsensschlitz gelegt (5 Euro). Kann den Atmos nur weiterempfehlen. Das entscheidende sind auch die KW, was aber wichtiger ist, wegen den Anlegeintervallen, ist das Füllvolumen des Kessels. Je mehr Holz reingeht, umso weniger muss angelegt werden.
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