Fragen und AntwortenUndichte Lötstelle
rebellious antwortete vor 14 Jahren

Hallo alle zusammen,

ich habe leider an meinem Puffer eine undichte Lötstelle (weichgelötet) an der 42er CU-Leitung, kann man so etwas beheben ohne Wasser (4850 ltr.) abzulassen? Ist erst aufgetreten, nachdem der Puffer unter Druck stand.

Gruß Jörg



25 Antworten
wong antwortete vor 14 Jahren
winnie3pooh:
… kann man so etwas beheben ohne Wasser ( abzulassen?

Grüß Dich Jörg,
eine Möglichkeit die mir bekannt ist, wäre das Vereisen.

Das Gerät wird einfach an den Strom angeschlossen und mit zwei Klammern (eine links die andere rechts) der Leckstelle befestigt, an den Klammern bildet sich dann im Rohr die Vereisung.

Ob Dir das hilfreich ist, … ?!

Grüße
Wong

PS. Manche Baumärkte haben so was auch in der Vermietung.

Erik_Riechert antwortete vor 14 Jahren

Deswegen Anlage immer vorher mit Luft abdrücken, mit Manometer. Wenn du dann nen stärkeren Druckabfall hast, Leckstelle suchen.
Wie Wong schon geschrieben hat, vereisen u. dann am besten die betreffende Stelle pressen, statt löten.
Gruß Erik

Bernd antwortete vor 14 Jahren

Hallo, das Vereisen würde nur was nützen wenn du das Wasser direkt an der Lötstelle ablassen könntest, denn mit Wasser an der Lötstelle bekommst du das Kupfer nicht heiß genug und wenn würde Wasserdampf austreten.
D.h. es hilft nichts außer Wasser zumindest in dem Bereich ablassen. Vielleicht kannst du nicht betroffene Bereiche abschiebern oder vereisen.

mfg
Bernd

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Jörg,

das neue Jahr fängt ja schon gut an..

Vielleicht hilft dir sowas, eine Dichtschelle aber

kostet warscheinlich mehr als was dein Inhalt wert ist.

Billigste Lösung ist Wasser ablasen und neu einlöten.

Wo ist denn undicht, oben oder ganz unten ????

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Rue2000 antwortete vor 14 Jahren

Hi

Noch eine Option wäre dieses Reperaturband.

http://koch-dautphetal.com/heizung/rrs/

Wird gerne bei Handwerken im Notdienst genommen.
Bei Interesse kurze PN schreiben.

MfG

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Wong:

winnie3pooh:

Das Gerät wird einfach an den Strom angeschlossen und mit zwei Klammern (eine links die andere rechts) der Leckstelle befestigt, an den Klammern bildet sich dann im Rohr die Vereisung.

Wenn Du das so machst, hast Du anschließend noch einen Frostschaden. Um Vereisen zu können brauchst Du schon sehr viel Platz, damit Dir das Rohr nicht wegknackt.
Als Alternative wäre wirklich das Reparaturband, das wird steinhart. Problem ist nur Du mußt es relativ schnell verarbeiten.

Gruß
Michael

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo winni3pooh,

Was lernen wir daraus ?
Vor dem oder den Puffer Kugelhahn und Entleerung einbauen.

stefan_mg antwortete vor 14 Jahren

elektrisch vereisen? wie geht das? Ich kenne das nur mit Stickstoff……

gonzotp antwortete vor 14 Jahren

@stefan_mg

Damit

Torsten

ESBG antwortete vor 14 Jahren

Schütt das bisserl Wasser in den Kanal (sind maximal 20,-€) und löt das Ganze neu + Abdrücken mit 3 Bar Druckluft und fertig.

Kugelhähne oder Flachschieber an den Pufferanschlüssen kosten nicht die Welt und sind im Notfall goldes Wert!

Grüße, Hannes / ESBG

modellbauwaze antwortete vor 14 Jahren

Wenn Ihr Kugelhähne am Puffer verbaut muß man beachten, daß man das Ausdehnungsgefäß somit nicht ( aus versehen beim abschiebern o. ä. ) außer Gefecht setzt!

Ich würde die Lötstelle komplett neu verlöten.

Weshalb eine 42er Leitung – ist da ein AKW angschlossen?

Gruss MBW

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Cu 42 ist einfach männlicher^^

Hab ich auch genommen…

wong antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Wenn Du das so machst, hast Du anschließend noch einen Frostschaden.

Sorry Michael,
Deine Behauptung ist falsch.

Bin neben dem Gerät gestanden und der Geselle hat in einem Abstand von ca.30 cm die Klammern gesetzt, hat seine Arbeit in der Mitte begonnen und die Klammern in gewissen Zeitabständen um einige cm nach innen versetzt.

Versuche es mal, evtl. … wer weis, man lernt ja nie aus!

Beste Wünsche
Wong

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Hallo Wong,
ich habe so ein Gerät und Arbeite relativ viel damit.
In der Anfangszeit ist es mir so passiert. Zangen zu dicht zusammen und beim Auftauen ist mir das Rohr aufgegangen.
Also ich weiss wovon ich schreibe. Deshalb sage ich , immer genügend Platz lassen zwischen den Einfrierpunkten damit das nicht passiert, sollte ich keinen Platz haben dann lieber Wasser ablassen.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

deshalb wäre gut wenn Jörg die undichte Stelle beschreiben könnte oder noch besser mit Foto ansicht.

Vermutlich ist Tank mittlerweile leer und mit Rohrvereisung hat sich erledigt…

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
AppleCare antwortete vor 14 Jahren
rebellious:
Cu 42 ist einfach männlicher^^

Hab ich auch genommen…

Da konnt ich mir das lachen ja nicht verkneifen

Manfred antwortete vor 14 Jahren
ich habe leider an meinem Puffer eine undichte Lötstelle (weichgelötet) an der 42er CU-Leitung,

kann es sein, dass bei solch Querschnitt gerade bei kalt warm schwankung, erhöhten Dehnungspannung oder – kräfte am Lötverbindung leicher oder schneller undicht wird als wie 28er oder 35er Cu ? Es sind ja immerhin 50 bis 60 Grad Temperaturunterschiede.

Oder liege ich da falsch…

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Bernd antwortete vor 14 Jahren

Kann sein.

Ich habe meinen 50 GSE mit 35 Cu weich verlötet. Da musste ich auch nach der ersten Füllung 3-4 Stellen nachlöten.

Ein Problem ist der große Rohrquerschnitt, d.h. man muss schon den richtigen Brenneraufsatz benutzen um das Rohr vernünftig an allen Stellen auf die richtige Temperatur zu bekommen.

Nach dem Nachlöten war bei bei mir alles dicht. War damals für mich das erste Mal solche Querschnitte selber zu löten.

mfg
bernd

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Hallo Manfred,

das hat mit Druckausdehnung und Temperaturunterschied nicht viel zu tun.
Das Problem ist das Weichlöten. Beim Cu-Rohr 42×1,5 bekommst Du das Rohr und den Fitting nicht mehr gleichmäßig warm, so das es eine dauerhafte feste Verbindung gibt. Meistens backt man nur den Kappilarspalt zu.
Deshalb wird nach den Technischen Regeln auch ab Dimension 35 x 1,5 grundsätzlich Hartgelötet ( ab 64×2,0mm muß glaub ich sogar geschweisst) werden.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

danke für die info. Wieder was dazu gelernt. Hier steht was vom Hart und weichlöten… klick…. Seite 15.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Rolf antwortete vor 14 Jahren
Das Problem ist das Weichlöten. Beim Cu-Rohr 42×1,5 bekommst Du das Rohr und den Fitting nicht mehr gleichmäßig warm, so das es eine dauerhafte feste Verbindung gibt. Meistens backt man nur den Kappilarspalt zu.
Deshalb wird nach den Technischen Regeln auch ab Dimension 35 x 1,5 grundsätzlich Hartgelötet ( ab 64×2,0mm muß glaub ich sogar geschweisst) werden.

Hallo Michael,

hab seinerzeit etliche 35er CU-Rohre weichgelötet,alle dicht.Mit einem guten Gasbrenner bekommt man das heiß genug zum Löten.Hab allerdings fast alle Teile beim LÖten so eingespannt,dass das Lot nach unten in die Verbindung einziehen kann u. oben einen satten Ring drumherum gezogen.

Gruß Rolf

modellbauwaze antwortete vor 14 Jahren

42er Kupfer lötet man mit einem Ringbrenner!!!!! – gleichmäßige Erwärmung der gesamten Lötstelle.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Macht mir nur Mut^^

Ich hab mein guten Rotenberger Kartuschenbrenner / Atmos-Anzünder genommen. Aber ich war nicht sparsam mit dem Lot und habs Rohr auch rundherum erwärmt.

Am Freitag ist der Dichtheitstest. Wie kann man sich einen Anschluß für den Kompressor bauen? Dann kann ich vorher trocken prüfen und nachbessern.

LG Daniel

Edit:

Ham nen Kompressoranschlußstück in den abnehmbaren Schlauchanschluß eines „Kesselbefüllhahnes“ gedreht, Dichtung dazwischen und das mit JB-Weld Knete ummantelt. Wenn das morgen trocken ist und ich die nötigen Teile zum Verschließen der Rohre bekomme werd ich mal nen Drucktest machen.

winnie3pooh antwortete vor 14 Jahren

Hallo alle zusammen,

vielen Dank für die vielen Tipps.
Habe Wasser abgelassen und einen neuen Bogen eingelötet, am Freitag oder Samstag kommt dann der nächste Versuch mit dem Abdrücken.
Eigentlich wollte ich den Puffer vor dem Einbau abdrücken, leider hatte ich ein Teil der Fittinge nicht bekommen, – Rückstand beim Lieferanten – deshalb kamm der Puffer rein, so das es mal weiterging.
Hier noch zwei Bilder, auf Bild eins ist der Bogen hinter dem T-Stück, der undicht war, auf Bild zwei unten links.


Gruß Jörg

rebellious antwortete vor 14 Jahren

JB-Waterweld

Evtl wo anders kaufen, aber die macht sich auch gut für Lecks.