Moin Atmosianer,
lese hier schon eine Weile mit und fange gerade an, meine HV-Anlage zu bauen. Nun geht es um die Isolierung der Pufferspeicher (3x 850 Liter) von unten.
Der Kellerboden besteht aus einer 10 cm Betonschicht (wahrscheinlich ohne Isolierung und Bewehrung.) Darauf wurde ein Estrich ohne Isolierung verbaut.
Ich habe nun vor, 140er Perimeterdämmung ca. 150 cm breit und 400 cm lang aneinander zu legen und oben drauf eine 19 mm Mehrschichtplatte zu legen. Zusätzlich soll eine Blechplatte draufliegen, damit die Pufferstandringe nicht in die Mehrschichtplatte drücken.
Die 100er Weichschaumisolierung wird durch Mineralwolle und OSB-Verschlag entsprechend verbessert.
Kann man das so machen? Auf der Perimeterdämmung steht 150 KPA?
bin kein freund von styropor.für deine zwecke wäre eine schaumglassdämmung ideal.
Die MEtallplatte ist ein richtig guter Wärmeleiter und das wollen wir nicht…
Zudem würde ich bei heißen Teilen kein Styro nehmen.. denn das Stinkt und lässt auch einiges an Schadstoffen frei die vorallem den Männern nichts gutes tun….
Ich würde auch zu Schaumglas raten da es stabiler ist, zudem nicht brennt! und auch deutlich höhere Temperaturen ohne Verformung aushält.
Nur wenn man das Schaumglas zusägt müffelt es etwas, am besten Draußen zusägen.
Und nach einigen Jahren ist das Styro bei zu hohen Temperaturen brüchig, Schaumglas ist immer noch wie am ersten Tag.
Hallo Sven,
wenn du eh schon einen OSB Verschlag hast dann kannst das mit Thermofloc ausblasen lassen. Ich habe meine PS in eine Hülle aus 3 Lagen 5cm Styrpor hergestellt und habe zu den PS einen Platz 5cm gelassen und diesen mit Thermofloc gefüllt.
Sonnige Grüße Reiner
@ Bart9995P
Das sehe ich auch so,denn Polystyrol ist wenig wärmebeständig, ab 55 °C setzt eine Beschleunigung der Alterung ein. Es sollte nur bis max.70°C eingesetzt werden,und das auch möglichst nicht dauerhaft.
Bekannter ist es unter dem Namen Styropor ,das ist wie bei den Taschentüchern mit dem „Tempo“.
Da in den Pufferspeichern bis über 90°C heisses Wasser auftritt ist „Styropor“ als Isolierung für diese Anwendung eigentlich untauglich.Es ist eine Isolierung die eher als Kälteisolierung taugt.
Man Isoliert die Puffer auf lange Zeit, deshalb sollte man Glaswolle oder Steinwolle oder ähnliches verwenden.
PS:
Die Wärmeleitfähigkeit von Glas oder Steinwolle ist um ca. 50% weniger als bei Styropor,das bedeutet wesentlich weniger Isolationsverluste.
Nur bei der Verarbeitung sollte man Mundschutz tragen !
Nabend, danke erst einmal für die Antworten.
Ich verstehe nur nicht, warum die Perimeterdämmung (ganz feine rosa Kügelchen, kein weisses Styropur) solch hoher Wärme ausgesetzt ist, da der Beton kalt ist und zwischen Puffer und Metallscheibe auch noch die Mehrschichtplatte ist.
Sehe halt in der Perimeterdämmung den Vorteil, dass bei eventuellem Wasser hier keine Gefahr besteht, Holz und Glaswolle als Podest wären hinüber.
Oder habe ich einen Denkfehler?
Optimierer,
wenn auf der Dämmung 150 KPA (150 Kilopascal) steht ist die Druckbelastung gemeint die die Isolierung maximal verträgt.
Das sind 15 Kilogramm pro Quadratzentimeter.
Wenn man davon ausgeht das 3 Füße an den 850 Liter Puffer wären (ca. 1000 kg insgesamt), und diese zusammen 150 cm² Standfläche haben dann ist die Belastung 6,7 kg/cm² der auf die Styrodurplatten wirkt.
Die Dauerbelastung des Materials ist wesentlich niedriger etwa 1/3 tel.

Das wären ca.5 kg/cm² die die Isolierung aushält,damit ist man über dem zulässigen Wert.
(Fläche der Standfüße deines Puffers ausmessen und neu berechnen !!)
Da dürftest du eine mindstens 2mm dicke Stahlplatte darunterlegen das sich das Gewicht verteilt und sich das Material auch über die Jahre hält.

Und das ist nicht so gut eine Wärmebrücke (Stahlplatte) unter die Puffer zu legen um ihn dann zu isolieren.
Aber gehen sollte es.
PS:
Gestern hatte ich einen Zahlendreher drinnen,den ich mit Text dementsprechend korrigiert habe.
Moin Atmosianer,
Ich habe nun vor, 140er Perimeterdämmung ca. 150 cm breit und 400 cm lang aneinander zu legen und oben drauf eine 19 mm Mehrschichtplatte zu legen. Zusätzlich soll eine Blechplatte draufliegen, damit die Pufferstandringe nicht in die Mehrschichtplatte drücken.
KPA?
Perimeterdämmung dürfte aus Styrodur bestehen die kannste auf jeden Fall nehmen ,aber ich würde Estrich drauf machen 5-6cm mit Estrichmatte (gibts im Baumarkt)wegen der Lastverteilung ist ne osb Platte einfach zu wenig (ca 900kg bei dir pro/qm)und zu punklastig aber Dampfbremsfolie auf die Styrodur Platte und ringsrum Randdämmstreifen.
@woody
Styrodur hat die besseren Wärmedämmeigenschaften von ca 0,32 aber Glas oder Mineralwolle 0,35 wenn es die gute ist. (Wärmedurchgangskoeffizent)
Moin,
puh, dass ist ja alles nicht so prickelnd mit meinem Plan.
Danke Woody für Deine sehr ausführliche Erklärung.
Die Pufferspeicher sitzen auf einem Eisenring, daher ist das mit der Punktbelastungsberechnung so eine Sache.
Wahrscheinlich ist es dann doch besser, die PS mit der „tollen“ Weichschaumisolierung einfach so zu belassen und den Wärmeverlust nach unten zu tollerieren (die 50 mm Weichschaumbodenisolierung ist wahrscheinlich besser als nichts).
Die PS stehen im Kellerraum mit Pseudo-Fitnessgeräten, also gibt es bei einem eventuellen Training keine temperaturbedingte Zerrung ;-).
Eine Alternative wäre noch, zumindest die PS auf einer Dampfsperre und dann auf 2 Lagen 12 OSB-Platten zu stellen mit einer Blechplatte dazwischen (habe immer noch Bedenken, dass sich der Standring der PS einfach durch die OSB durchstanzt), damit ich auch eine Befestigungs- und Abklebemöglichkeit habe für zusätzliche seitliche Mineralwolle und Alufolie.
Aber es nervt mich schon, so einen Kompromiss eingehen zu müssen, jedoch geht Sicherheit und Langlebigkeit vor.
Gibt es noch eine andere Idee?
Sven,
Eine Alternative wäre noch, zumindest die PS auf einer Dampfsperre und dann auf 2 Lagen 12 OSB-Platten zu stellen mit einer Blechplatte dazwischen (habe immer noch Bedenken, dass sich der Standring der PS einfach durch die OSB durchstanzt), damit ich auch eine Befestigungs- und Abklebemöglichkeit habe für zusätzliche seitliche Mineralwolle und Alufolie.
ich würde PS einfach auf dem Estrichboden stellen und innerhalb Eisenring mit Bauschaum ausschäumen. Einfach von aussen 8 mm Loch bohren und Düse einführen. PS zusätzlich mit 160er Steinwolle, oben 3lagig isolieren und mit OSB einkasten.
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ich hatte es fast auf diese Weise gemacht,wie es der Manfred beschrieben hat.


Wichtiger als die Isolierung unten ist die Isolierung über den Puffern,da die Wärmeenergie aufstrebend ist.
Also sind die höchsten Verluste oben zu erwarten.
Ich habe nach oben über 50 cm Isolierung drinnen wie man auf dem folgenden Bild sieht.

Wenn du ein Blech ausreichender Dicke (min. 2mm) auf die Styrodurplatten legen würdest hätte der Eisenring eine wesentlich bessere Lastverteilung als drei Einzelfüße.
Und vergiss bei allen Arbeiten nicht eine Dampfbremse da wo angrenzende kalte Bauteile sind also zb. kalter Kellerfußboden oder Aussenwand und mit Sicralklebeband abkleben sonst gibts böse Überraschungen.
Unser erster HB hatte den VL Leitung die mit 60-70 Grad zum Sohn geht zu nahe an der Decke eines Raumes und schlecht isoliert. Im Frühjahr letzten Jahres kamen da vielleicht 200-300 !!! Liter aus der Decke zum Glück ist oben Terasse und unten Lagerraum. Das hat zwar nichts mit der Dampfbremse direkt zu tuen, man sieht aber wieviel Wasser kondensieren kann wenn gefuscht wurde. Wir haben alles verändert und jetzt ist alles i.O.
moin,
ich hätte keine angst, daß der speicher durch die OSB-platte (19 mm) durchstanzt wenn alles trocken ist. und wenn sich die perimeterdämmung um 5 mm setzen sollte, dann tut sie es eben.
wir haben letztens unter einer fundamentplatte eines hauses eine 5 cm styrodurschicht verbaut. da sollte ein bisschen mehr last kommen wie beim pufferspeicher…
bei mir kam auch die varinante mit loch bohren und ausschäumen zum einsatz, da ich probleme mit der raumhöhe hatte.
grüße
dobia
Vielen Dank für die Meinungen und Bilder!
Ich werde mich für die Variante PS auf Estrichboden stellen entscheiden und folgendermaßen vorgehen.
Ich werde den PS unten innerhalb des Eisenringes mit Glaswolle isolieren und den Estrich vor dem Aufstellen der PS mit 4-fach PP-Folie auslegen.
Zwischen die PS werden passgenau die OSB verlegt (diese liegen natürlich auf der Folie wegen Feuchteschutz). So kann ich einen Verschlag bauen, der zur serienmäßigen Weichschaumisolierung an der engsten Stelle eine 180er Glaswolldämmung zulässt.
Bis zur Decke habe ich dann ca. 45-50 cm für die obere Isolierschicht.
Schönen Abend Euch alen noch!
Also ich würde es so machen:
die Rohdecke besteht ja.
Unter den 3 Füßen des Puffers je einen Hartholzwürfel geben
(z.B. 20x20x20cm) und den Rest mit Steinwolle ausstopfen.
Auf die Würfel als zusätzlichen Schutz (Wasser bzw. Druckstelle) ev. eine 5mm Pertinaxplatte raufschrauben.
Das wars.
Hab bei mir den Bodenbereich wo die PS hinkämen mit etwas Gefälle betoniert sodaß Wasser (falls mal was undicht würde) nach vorne in den Raum rinnen kann (dort ist auch ein Gulli)
und man es auch schneller feststellen kann.
Zudem habe ich unter meiner 13cm Betondecke 5cm XPS Hartschaumplatten verlegt.
Das ist auch kein Fehler.
Gruß Walter
P.S.
Wenn jetzt der Mani wieder fragt ob ich schon einen HV habe-nein- mir ist die Photopholtaikvariante dazwischen gekommen.
Z.Zt. machen das viele bei uns.
Elektr. Heizen.
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