Fragen und AntwortenZusammenhang zwischen AGT und Kesselumwälzung
Feueresel antwortete vor 13 Jahren

Nach einigen Versuchen mit der Pumpenstufe ist es für mich absolut bestätigt.

Es gibt einen unmittelbaren und messbaren Zusammenhang von der Kesseldurchflutung (Pumpenstufen 1,2 oder 3) und der Abgastemperatur !
Ausgangspunkt war eine stabile Verbrennung ohne Störungen.
Eine genaue AGT Messung im Kernstrom und ein Wärmemengenzähler für den Kessel.
Die AGT Regelung hab ich auf Hand gestellt damit diese nicht nachregelt.
Nimmt die Kesseldurchflutung durch Umschalten auf die Stufe 2 Pumpenstufe ab, dann nimmt die AGT ein paar Grad Celsius zu.

Umgekehrt ist es so, wenn ich nach einiger Zeit auf Stufe 3 stelle und hohe Wasserumwälzung im Kessel stattfindet fällt die Abgastemperatur um ein paar Grad ab.
Bei diesen Versuchen ist dasselbe bei der Wassertemperatur zu beobachten, diese schwankt ebenfalls um ein paar Grad.

Resultat daraus ist, je weniger Wasser ich im Kessel umwälze desto höher die Abgastemperatur, da der Wärmeübertritt vom Abgas in das Wasser schlechter vonstatten geht.

Also ist auch der Verlust höher.

Durch diesen Versuch bin ich auch auf etwas gestoßen das ich eigentlich dem Abbrandverhalten zugeschrieben hätte.
Manchmal hatte ich am Datenlogger ein „langwelliges“ Regelverhalten der AGT Regelung entdeckt und dachte das ab und zu am Abbrand etwas nachzuregeln ist und das manchmal periodisch wäre.

Heute kam ich durch die Versuche dahinter das es durch den Laddomat kam der einen „Jo-Jo Effekt“ hatte.
Das an sich war mir nicht neu, denn das hab ich schon öfters am WMZ entdeckt und das kam immer vom Hohlbrand.Wenn dieser zusammenbricht steigt die Kesselleistung drastisch an und dadurch kommt der Laddomat in den“Jo-Jo Effekt“ und fährt stärker auf und wieder weiter zu, das kann dann längere Zeit so gehen. (das ist eines der Laddomat Nachteile !)

Jetzt kommt das neu entdeckte für mich, diese Schwankungen vom Laddomat bilden sich in der AGT Regelkurve am Datenlogger ab !! (periodisch wellige Regelkurve—–> Einfluß direkt auf die primäre Regelklappe)
Wenn also der Laddomat weiter auf macht sinkt die AGT etwas,
umgekehrt ist es dann das die AGT steigt wenn der Laddomat wieder weiter zu macht.

Das ist nochmal die Bestätigung für das ganze mit der Kesseldurchflutung und den Bezug zur AGT.



27 Antworten
Gust antwortete vor 13 Jahren

Servus Woody,

vielen Dank für deine Untersuchungsergebnisse.

Sehe das genau wie du, der Kessel bzw. der Wärmetauscher des Kessels muß so gut wie möglich durchströmt werden, um einen guten Wirkungsgrad zu erreichen.

Die Schwankungen der AGT in Zusammenhang mit den Schwankungen des Laddomaten würde ich allerdings anders interpretieren.

Da bei einer Rücklaufbeimischung der Volumenstrom durch den Kessel im Gegensatz zum Volumenstrom durch den Puffer relativ konstant ist, ist eine Änderung der Abgastemperatur eher auf eine wechselnde Temperatur am Rücklauf zum Kessel zurückzuführen.
Wenn der Laddomat „aufmacht“, strömt kurzfristig kühleres Wasser in den Rücklauf des Kessels, was bei gleichem Volumenstrom durch den Kessel sowohl die Vorlauftemperatur als auch die Abgastemperatur etwas absinken läßt.

Gruß
Gust

HartlBe antwortete vor 13 Jahren

Hallo

Gust:
Wenn der Laddomat „aufmacht“, strömt kurzfristig kühleres Wasser in den Rücklauf des Kessels, was bei gleichem Volumenstrom durch den Kessel sowohl die Vorlauftemperatur als auch die Abgastemperatur etwas absinken läßt.

das kann ich so auch nachempfinden

Hab am Montag einmal versucht was mit der Abgastemperatur passiert wenn ich den Kessel kühler fahre
60° Kesseltemperatur – Ergebnis – …Klick…
Abgastemperatur bei rund 70° im Eingeschwungenen Zustand
Im Endeffekt lief schon am Ofenrohr das Kondensat heraus und machte eine Sauerei…
Drum hab ich nach dem Log in der Regelung der Kesseltemperatur wieder auf 80°C angehoben
Dieser Sprung von 60° nach 80° in der Kesseltemperatur ergibt einen Sprung in der Abgastemperatur von 70° nach 85°

Bernhard

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Die Schwankungen der AGT in Zusammenhang mit den Schwankungen des Laddomaten würde ich allerdings anders interpretieren.

Da bei einer Rücklaufbeimischung der Volumenstrom durch den Kessel im Gegensatz zum Volumenstrom durch den Puffer relativ konstant ist, ist eine Änderung der Abgastemperatur eher auf eine wechselnde Temperatur am Rücklauf zum Kessel zurückzuführen.
Wenn der Laddomat „aufmacht“, strömt kurzfristig kühleres Wasser in den Rücklauf des Kessels, was bei gleichem Volumenstrom durch den Kessel sowohl die Vorlauftemperatur als auch die Abgastemperatur etwas absinken läßt.

Gust,
genauso hatte ich das gemeint,da denken wir fast gleich.

In den Kessel kommt im Rücklauf kühleres Wasser das sich im Kesssel schnell vermischt und die Kessletemperatur etwas absinken lässt.
Bei mir waren das in dem Testfall um die 4 Kelvin Differenz.
Wenn der Kessel etwas kühler wird dann regelt meine AGT Regelung wegen dem leichten Temperaturabfall der sich vom Kesselwasser auf das Abgas überträgt sofort etwas nach.
Und dieses Nachregeln hab ich auf dem Datenlogger als Abbild (Regelsignal) von den Laddomatschwankungen,das ist definitiv so.
Nochmal, wenn der Laddomat weiter aufmacht (wegen JO-JO Effekt)sinkt die AGT leicht, und der Regler macht mit der Primärklappe schon etwas weiter auf und gibt der Verbrennung etwas mehr Luft auf um das vorab schon auszugleichen.

Ich muß dazu sagen mein „KS 90-1 advanced“ der als AGT Regelung bei mir seinen Dienst tut, arbeitet sehr genau.
Die Regelabweichung beträgt die meiste Zeit um die 0,5 Kelvin !
Aus diesem Grund ist auch auf die Kesselwasserschwankungen eine Sofortreaktion vorhanden.

Die AGT die ich seit geraumer Zeit fahre ist 165 °C, das klappt sehr gut.
Den Restsauerstoff bei 5 % —-> das ergibt einen Abgasverlust von ca. 7,7 %.

Gust antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:

Die Schwankungen der AGT in Zusammenhang mit den Schwankungen des Laddomaten würde ich allerdings anders interpretieren.

Da bei einer Rücklaufbeimischung der Volumenstrom durch den Kessel im Gegensatz zum Volumenstrom durch den Puffer relativ konstant ist, ist eine Änderung der Abgastemperatur eher auf eine wechselnde Temperatur am Rücklauf zum Kessel zurückzuführen.
Wenn der Laddomat „aufmacht“, strömt kurzfristig kühleres Wasser in den Rücklauf des Kessels, was bei gleichem Volumenstrom durch den Kessel sowohl die Vorlauftemperatur als auch die Abgastemperatur etwas absinken läßt.

Gust,
genauso hatte ich das gemeint, da denken wir fast gleich.

Denke ich auch.

Woodstoker:

In den Kessel kommt im Rücklauf kühleres Wasser das sich im Kesssel schnell vermischt und die Kessletemperatur etwas absinken lässt.
Bei mir waren das in dem Testfall um die 4 Kelvin Differenz.
Wenn der Kessel etwas kühler wird dann regelt meine AGT Regelung wegen dem leichten Temperaturabfall der sich vom Kesselwasser auf das Abgas überträgt sofort etwas nach.
Und dieses Nachregeln hab ich auf dem Datenlogger als Abbild (Regelsignal) von den Laddomatschwankungen,das ist definitiv so.
Nochmal, wenn der Laddomat weiter aufmacht (wegen JO-JO Effekt)sinkt die AGT leicht, und der Regler macht mit der Primärklappe schon etwas weiter auf und gibt der Verbrennung etwas mehr Luft auf um das vorab schon auszugleichen.

Habe mir das gestern auch noch mal bei mir angeschaut, auch bei mir waren Schwankungen in der von dir beschriebenen Art feststellbar. Man konnte an der „Tonhöhenänderung“ des drehzahlgeregelten Rauchgas- Ventilators gut hören, dass der PID versucht hat, diese Schwankungen auszugleichen.
Aber wie immer, wenn man auf solche Effekte wartet, kommen diese nicht in dem Maß wie sonst…

Eine Änderung der am Regler angezeigten Abgastemperatur konnte ich nicht feststellen, (mag auch am „Billig- PID- Regler ATC30“ liegen), bei der gleichzeitigen Messung mit dem UT325 Temperaturmessgerät (Fühler Typ K im Kernstrom der „Schorni- Messöffnung) konnte ich aber kleinere kurze Schwankungen von ca. +- 1,5 K beobachten.

Der von dir beschriebene Effekt ist jedenfalls auch bei mir feststellbar, nur gestern nicht ganz so deutlich.

Woodstoker:

Ich muß dazu sagen mein „KS 90-1 advanced“ der als AGT Regelung bei mir seinen Dienst tut, arbeitet sehr genau.
Die Regelabweichung beträgt die meiste Zeit um die 0,5 Kelvin !
Aus diesem Grund ist auch auf die Kesselwasserschwankungen eine Sofortreaktion vorhanden.

Die AGT die ich seit geraumer Zeit fahre ist 165 °C, das klappt sehr gut.
Den Restsauerstoff bei 5 % —-> das ergibt einen Abgasverlust von ca. 7,7 %.

Wie machst du das?
Versucht habe ich es mit 165°C auch schon, jedoch wurde dann bei mir die ganze „Regelei“ instabil und wahrscheinlich dadurch bedingt auch der CO recht hoch …

Hast du andere Turbulatoren (Schnecken o.ä.) bzw. zusätzliche Wirbler o.ä. verbaut?
Ist die Leistung geringer geworden (bei gleichzeitiger Verlängerung der Brenndauer)?
Wo sitzt dein Fühler vom KS90?

Ich fahre zur Zeit mit 185°C (Fühler sitzt direkt im Kernstrom beim Rauchgasstutzen, am Anfang vom Rauchrohrbogen nach dem Stutzen) 30 cm über dem Rauchrohrbogen ist die „Schorni- Messöffnung“, hier messe ich im Kernstrom ca. 140°C. (da ist schon ein leichter Einfluss meines Abgas- Luft- Wärmetauschers vorhanden, welcher über dem Rauchrohrbogen beim Kessel ansaugt).

Weiterhin „guten Wirkungsgrad“ wünscht
Gust

HartlBe antwortete vor 13 Jahren
Gust:
Wie machst du das?
Versucht habe ich es mit 165°C auch schon, jedoch wurde dann bei mir die ganze „Regelei“ instabil und wahrscheinlich dadurch bedingt auch der CO recht hoch …

Den Effekt kenn ich – war bei mir auch als ich auf 130° AGT wollte…
Liegt daran dass dann der Gasstrom langsamer fließt und somit die Totzeiten im Ofen größer werden
HAb ich anfangs abgefangen indem ich den PID-Regler immer langsamer gedreht hab je kleiner die AGT wurde. Das hatte aber seine Grenzen und dann hab ich den Regelpunkt VOR den Abgaskühler unten ins Putztürchen verlegt. Regelt dann auf 300°…400° Heissgastemperatur – funktioniert wunderbar.

Bernhard

Gust antwortete vor 13 Jahren
HartlBe:

Den Effekt kenn ich – war bei mir auch als ich auf 130° AGT wollte…
Liegt daran dass dann der Gasstrom langsamer fließt und somit die Totzeiten im Ofen größer werden
HAb ich anfangs abgefangen indem ich den PID-Regler immer langsamer gedreht hab je kleiner die AGT wurde. Das hatte aber seine Grenzen und dann hab ich den Regelpunkt VOR den Abgaskühler unten ins Putztürchen verlegt. Regelt dann auf 300°…400° Heissgastemperatur – funktioniert wunderbar.
Bernhard

Das wollte ich eigentlich vermeiden, da mein PT1000 Fühler vom PID-Regler nur bis 400°C geeignet ist und es schon öfter mal vorkam, dass die Temperatur am unteren Putztürchen höher als 400°C war. (Ich messe dort mit einem Thermoelement Typ K, ohne Regelfunktion).
Allerdings fällt mir gerade ein, dass solche Überschreitungen bei Regelung nach Heißgas dann ja nur im Falle eines Reglerdefektes oder Fehlbedienung auftreten können…

Danke für den Tip mit dem „PID langsamer drehen“; das werde ich erst mal versuchen. Wenn das nicht so richtig funktioniert, werde ich auf Heißgasregelung umbauen.
Mit 160°C AGT wäre ich vollauf zufrieden, weiter runter möchte ich nicht, da dann mein Abgas- Luft- WT wohl nur mehr ein lauwarmes Lüftchen mit wenig Heizwirkung abgeben wird.

Gruß
Gust

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Wie machst du das?
Versucht habe ich es mit 165°C auch schon, jedoch wurde dann bei mir die ganze „Regelei“ instabil und wahrscheinlich dadurch bedingt auch der CO recht hoch …

Servus Gust,
ich hab schon länger damit experimentiert und der Kessel läuft mit 165°C AGT (im Kernstrom ohne Tauchhülse gemessen)sehr stabil über den ganzen Abbrand.
Es ist eine sehr ruhige Verbrennung mit wenig Geräuschen vom Kessel.
Ich fahre die meiste Zeit jetzt so. Die Temperatur im Seitenkanal ist dadurch um ca.80°C geringer als wenn ich mit 180°C AGT fahre und die liegt dann bei ca. 610°C.

Hast du andere Turbulatoren (Schnecken o.ä.) bzw. zusätzliche Wirbler o.ä. verbaut?

Nur die Originalen Turbulatoren und im „4 ten Zylinder“ ist eine Kette drinnen wegen Platzmangel von der Anheizklappe.

Ist die Leistung geringer geworden (bei gleichzeitiger Verlängerung der Brenndauer)?

Die Dauerleistung liegt dann um die 85 % der Nennleistung und der Abbrand läuft länger.

Wo sitzt dein Fühler vom KS90?

Der sitzt ca. 50 cm vom Kessel weg im Abgasrohr wo er ohne Hülse im Kernstrom sitzt.

Gust antwortete vor 13 Jahren

Servus Woody,
vielen Dank für deine Erläuterungen.

Bemerkenswert ist, daß du ohne zusätzliche Wirbler etc. auf eine ähnliche Leistung und Abgastemperatur wie ich (seit neuestem, siehe: hier:) kommst.
So gesehen erhöhen die zusätzliche Wirbler den Wärmeübergang nicht in dem Maß, wie ich das erwartet hätte.

Gruß
Gust

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
Gust:
Servus Woody,
vielen Dank für deine Erläuterungen.

Bemerkenswert ist, daß du ohne zusätzliche Wirbler etc. auf eine ähnliche Leistung und Abgastemperatur wie ich (seit neuestem, siehe: hier:) kommst.
So gesehen erhöhen die zusätzliche Wirbler den Wärmeübergang nicht in dem Maß, wie ich das erwartet hätte.

Gruß
Gust

…, also ich habe da eine eigene Theorie in Bezug auf die Abgaswirbel
diese gedrehten oder verketteten Einhänger werden in der Regel um einiges heißer
als die Wärmetauscher/Wandung, jetzt stelle ich mir vor wie die heißen Abgase
sich an den ebenfalls heißen Teilen hoch schummeln und an der kälteren Grenzschicht
bewegt sich so mal gar nicht viel
Anders in einem freien Wärmetauscher/Rohr da ist Platz, es entstehen kühlere Fallwinde
und mischen die Abgase chaotisch auf das Ergebnis 135°C Abgas gleicht einer Erleuchtung,
Bei meinem 8 Röhren/Tauscher sind zur Zeit 2 nahe der Heißgaseinspeisung OBEN ganz abgedeckt, 4 halb abgedeckt und die zwei ganz außen von vorne links ganz offen bis auf ein Umlenkung zu den hoch gesetzten Abgasfühlern
Die halb Abgedeckten sind oben logischerweise einseitig etwas kälter und lassen jetzt das dazugehörige kältere Abgas wieder nach unten gleiten bis es von den aufsteigenden wieder mit nach oben genommen wird #|↕/↑|# die eigentliche Strömungsgeschwindigkeit ist zur Ausbildung ▬
von freien Wirbelzonen doch bestens geeignet
Wie Eingangs erwähnt, A 135°C bei ~ 25KW „KEssel↔leistung“ (°|°)„==„***** Zündung ?

MfG,
Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Bemerkenswert ist, daß du ohne zusätzliche Wirbler etc. auf eine ähnliche Leistung und Abgastemperatur wie ich (seit neuestem, siehe: hier kommst.
Wie machst du das?
Versucht habe ich es mit 165°C auch schon, jedoch wurde dann bei mir die ganze „Regelei“ instabil und wahrscheinlich dadurch bedingt auch der CO recht hoch …

Servus Gust,
jeder Gegenstand in einem Luftstrom ist ein Widerstand. Und man will ja den Abgasstrom nicht bremsen sondern nur verwirbeln,so daß auch der Kernstrom im Abgas mit den Tauscherflächen mehrmals in Kontakt kommt.(Turbulenzen sind erwünscht—–>Widerstand nicht)
Die Luftgeschwindigkeit im Abgas ist sowieso bei AGT geregelten Kesseln sehr gedrosselt,da ja nur soviel Luft gegeben wird wie für die eingestellte AGT nötig.
Logischerweise muß die AGT höher sein wenn die Rauchgaskanäle übermäßig mit Gegenständen vollgelegt sind,da diese Widerstände nur durch höheren Kaminzug zu überwinden sind und die wird durch höhere AGT erreicht.
(höheres delta T zwischen Aussenluft und Abgas = besserer Kaminzug—->überwindet mehr Widerstand in Rauchgaskanälen))

Deshalb kommst du auch bei solch niederen AGT Temperaturen mit dem Kessel in einen instabilen Zustand.

Wichtig ist die Form der Wirbulatoren.(hohe Turbulenz und so wenig wie möglich an Widerstand)

Abgasbremsen ist eigentlich ein irreführender Ausdruck der leider immer wieder für diese Teile verwendet wird.

Wahrscheinlich weißt du es ja selber,aber manchmal braucht man wieder einen Gedankenanstoß.
Probier es aus,es wird funktionieren !

PS:

Das ganze gilt nur für Kessel mit einer stetigen AGT Regelung ! (oder Motorschrittregelung)
Bei ungeregelten Kesseln muß ein Abgasseitiger Widerstand vorhanden sein, da der Kessel mehr Luft bekommt als nötig wäre !

Gust antwortete vor 13 Jahren

Servus Woody,
Ist schwierig zu beschreiben, dieses komplexe Verhalten der Wirbler, Regelung etc.
Ich gehe davon aus, daß wir das gleiche meinen.

Seitdem ich meine zusätzlichen Kettenwirbler in den Seitenkanälen sowie die Platte vorne im Brennraum verwende, ist das Ausregeln kein Problem mehr, und das bei 160°C Abgastemperatur, direkt am Stutzen vom Kessel im Kernstrom gemessen.
Nach dem Bogen ca. 30cm höher, messe ich 120 – 125°C (Meßöffnung für den Schorni) während des Hauptabbrandes, ebenfalls im Kernstrom.

Die Kettenwirbler + die Platte haben sich bis jetzt sehr positiv ausgewirkt und haben den Gesamt- Wirkungsgrad nochmals um ca. 2% erhöht.

Gruß
Gust

HartlBe antwortete vor 13 Jahren
Gust:
Die Kettenwirbler + die Platte haben sich bis jetzt sehr positiv ausgewirkt und haben den Gesamt- Wirkungsgrad nochmals um ca. 2% erhöht.

Hallo Gust

konntest Du den Restsauerstoff runter nehmen infolge des Brennkammerumbaues oder fährst Du noch mit dem Restsauerstoff wie zuvor??? Bei mir konnt ich ungestraft auf 2% Restsauerstoff gehen ohne dass der CO-Wert gestiegen wäre…

Bernhard

Gust antwortete vor 13 Jahren

Hallo Bernhard,
Soweit ich mich erinnere, hast du deine Lambdasonde am hinteren unteren Revisionsdeckel montiert.

Ich habe die Sonde leider am oberen Rauchrohrbogen in der Revisionsöffnung.
Dadurch ist die Regelstrecke relativ lang und außerdem ist ein gewisser „Fremdluft- Anteil“ nicht auszuschließen, der den gemessenen O2-Wert beeinflußt.

Daher bin ich noch ein wenig „hin und her“.
Aber das muß getestet werden.

Habe momentan noch 4,0 % O2 eingestellt, werde in 0,5er Schritten reduzieren.

Gruß
Gust

HartlBe antwortete vor 13 Jahren
Gust:
Hallo Bernhard,
Soweit ich mich erinnere, hast du deine Lambdasonde am hinteren unteren Revisionsdeckel montiert.

Stimmt
habe am Revisionsdeckel sowohl die Lamdasonde zum Regeln der Sekundärluft als auch die PT1000-Temperatursonde zum Regeln der Primärluft montiert

Gust:
Ich habe die Sonde leider am oberen Rauchrohrbogen in der Revisionsöffnung.
Dadurch ist die Regelstrecke relativ lang und außerdem ist ein gewisser „Fremdluft- Anteil“ nicht auszuschließen, der den gemessenen O2-Wert beeinflußt.
Daher bin ich noch ein wenig „hin und her“.
Aber das muß getestet werden.

So richtig eben ist bei mir die Restsauerstoff-Kurve auch nicht – die tanzt +-0,5% rund um die 2% Grundlinie
Unter 2% Sollwert kann man die Flammtronik nicht runter stellen. Aber am CO-Messgerät zeigte sich kein signifikantes Ansteigen des CO-Wertes beim Reduzieren des Rest-O2-Sollwertes runter auf die 2%
Damit wurde natürlich die Flamme in der Brennkammer heisser und die Regelung der Heissgastemperatur nahm die Primärluft etwas weiter zurück was effektiv zu einer Abnahme der Abgastemperatur führte. Scheint zwar paradox – der Ofen brennt heisser – und gleichzeitig ist das Abgas kühler…

Gust:
Habe momentan noch 4,0 % O2 eingestellt, werde in 0,5er Schritten reduzieren.

Bin auf Deine Ergebnisse gespannt…

Bernhard

Gust antwortete vor 13 Jahren
HartlBe:

Gust:
Hallo Bernhard,
Soweit ich mich erinnere, hast du deine Lambdasonde am hinteren unteren Revisionsdeckel montiert.

Stimmt
habe am Revisionsdeckel sowohl die Lamdasonde zum Regeln der Sekundärluft als auch die PT1000-Temperatursonde zum Regeln der Primärluft montiert

Gust:
Ich habe die Sonde leider am oberen Rauchrohrbogen in der Revisionsöffnung.
Dadurch ist die Regelstrecke relativ lang und außerdem ist ein gewisser „Fremdluft- Anteil“ nicht auszuschließen, der den gemessenen O2-Wert beeinflußt.
Daher bin ich noch ein wenig „hin und her“.
Aber das muß getestet werden.

So richtig eben ist bei mir die Restsauerstoff-Kurve auch nicht – die tanzt +-0,5% rund um die 2% Grundlinie
Unter 2% Sollwert kann man die Flammtronik nicht runter stellen. Aber am CO-Messgerät zeigte sich kein signifikantes Ansteigen des CO-Wertes beim Reduzieren des Rest-O2-Sollwertes runter auf die 2%
Damit wurde natürlich die Flamme in der Brennkammer heisser und die Regelung der Heissgastemperatur nahm die Primärluft etwas weiter zurück was effektiv zu einer Abnahme der Abgastemperatur führte. Scheint zwar paradox – der Ofen brennt heisser – und gleichzeitig ist das Abgas kühler…

Gust:
Habe momentan noch 4,0 % O2 eingestellt, werde in 0,5er Schritten reduzieren.

Bin auf Deine Ergebnisse gespannt…

Bernhard

Hallo Bernhard,

habe nun einen Abrand mit 3% eingestelltem Restsauerstoff durchgeführt.

Die CO- Messung erfolgte während der Hauptabbrandphase für ca. 3 Stunden kontinuierlich.
Bei Beginn der CO- Messung bei einer Kesseltemperatur von 70°C betrug der abgelesene CO-Wert ca. 102ppm, Tendenz fallend.
Bei Tk=80°C dann 70ppm.
2 Stunden später (Tk=82°C) war das Minimum bei 19ppm.
Ansonsten so im Bereich 25 – 50 ppm.
Also kaum eine Erhöhung im Vergleich zu 4% eingestelltem O2.
Der O2 schwankte auch bei mir um ca. +-0,5% um die Grundlinie 3%

Heißgastemperatur während der Haupt- Abbrandphase: 710…776°C, leicht angestiegen.

Weitere Beobachtung:

Die eingestellte Mindestdrehzahl war bei 3% O2 noch zu hoch. Manchmal konnte der PID- Regler die eingestellte AGT nicht mehr halten, da die Mindestdrehzahl bereits erreicht war.
Ein Anstieg der AGT auf zeitweise 165°C AGT war die Folge.

Also müssen vor dem nächsten Test mit 2,0% O2 noch die Wirbler verbessert werden. Brauche noch ein wenig Widerstand in den Zügen.
Die Drehzahl des Abgas- Ventilators kann ich nicht mehr weiter reduzieren.

Deine Voraussagen sind genau so eingetroffen.

Gruß
Gust

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Bei mir konnt ich ungestraft auf 2% Restsauerstoff gehen ohne dass der CO-Wert gestiegen wäre…

Bernhard,
soweit unten hab ich das noch nicht dauerhaft probiert.Aber ich werde das auch einmal probieren.Leider hab ich kein CO Messgerät.

Gust,
wie bist du mit dem Greisinger Meßgerät zufrieden ?

Gust antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:

Gust,
wie bist du mit dem Greisinger Meßgerät zufrieden ?

Servus Woody,

Bis jetzt bin ich damit sehr zufrieden, ich achte allerdings immer darauf, daß ich bei CO > 200ppm sofort den Schlauch von der Pumpe zum Gerät abziehe. Die 1000ppm dürfen möglichst nie erreicht werden dann hält die Sonde auch relativ lange. Sehr zufrieden bin ich auch mit diesem Teil: Rauchgaskühler

Gruß
Gust

Gust antwortete vor 13 Jahren
Gust:

HartlBe:

Gust:
Hallo Bernhard,
Soweit ich mich erinnere, hast du deine Lambdasonde am hinteren unteren Revisionsdeckel montiert.

Stimmt
habe am Revisionsdeckel sowohl die Lamdasonde zum Regeln der Sekundärluft als auch die PT1000-Temperatursonde zum Regeln der Primärluft montiert

Gust:
Ich habe die Sonde leider am oberen Rauchrohrbogen in der Revisionsöffnung.
Dadurch ist die Regelstrecke relativ lang und außerdem ist ein gewisser „Fremdluft- Anteil“ nicht auszuschließen, der den gemessenen O2-Wert beeinflußt.
Daher bin ich noch ein wenig „hin und her“.
Aber das muß getestet werden.

So richtig eben ist bei mir die Restsauerstoff-Kurve auch nicht – die tanzt +-0,5% rund um die 2% Grundlinie
Unter 2% Sollwert kann man die Flammtronik nicht runter stellen. Aber am CO-Messgerät zeigte sich kein signifikantes Ansteigen des CO-Wertes beim Reduzieren des Rest-O2-Sollwertes runter auf die 2%
Damit wurde natürlich die Flamme in der Brennkammer heisser und die Regelung der Heissgastemperatur nahm die Primärluft etwas weiter zurück was effektiv zu einer Abnahme der Abgastemperatur führte. Scheint zwar paradox – der Ofen brennt heisser – und gleichzeitig ist das Abgas kühler…

Gust:
Habe momentan noch 4,0 % O2 eingestellt, werde in 0,5er Schritten reduzieren.

Bin auf Deine Ergebnisse gespannt…

Bernhard

Hallo Bernhard,

habe nun einen Abrand mit 3% eingestelltem Restsauerstoff durchgeführt.

Die CO- Messung erfolgte während der Hauptabbrandphase für ca. 3 Stunden kontinuierlich.
Bei Beginn der CO- Messung bei einer Kesseltemperatur von 70°C betrug der abgelesene CO-Wert ca. 102ppm, Tendenz fallend.
Bei Tk=80°C dann 70ppm.
2 Stunden später (Tk=82°C) war das Minimum bei 19ppm.
Ansonsten so im Bereich 25 – 50 ppm.
Also kaum eine Erhöhung im Vergleich zu 4% eingestelltem O2.
Der O2 schwankte auch bei mir um ca. +-0,5% um die Grundlinie 3%

Heißgastemperatur während der Haupt- Abbrandphase: 710…776°C, leicht angestiegen.

Weitere Beobachtung:

Die eingestellte Mindestdrehzahl war bei 3% O2 noch zu hoch. Manchmal konnte der PID- Regler die eingestellte AGT nicht mehr halten, da die Mindestdrehzahl bereits erreicht war.
Ein Anstieg der AGT auf zeitweise 165°C AGT war die Folge.

Also müssen vor dem nächsten Test mit 2,0% O2 noch die Wirbler verbessert werden. Brauche noch ein wenig Widerstand in den Zügen.
Die Drehzahl des Abgas- Ventilators kann ich nicht mehr weiter reduzieren.

Deine Voraussagen sind genau so eingetroffen.

Gruß
Gust

@Bernhard

Habe einen Test mit 2% O2 durchgeführt. Anfangs verlief alles soweit o.k, CO- Messung bei 64°C Kesseltemperatur 53 ppm.
Kurz danach, als der LC einen „Schlenker“ so zu O2=1,4% machte, ging sofort der CO hoch bis über 1000.ppm.

Habe dann wieder auf 3% erhöht, da machen die Schwankungen nichts aus beim CO- Wert. Schätze, die 3% sind bei mir die „sichere Grenze“ für den einstellbaren Rest-O2-Wert.

Gruß
Gust.

HartlBe antwortete vor 13 Jahren
Gust:

@Bernhard

Habe einen Test mit 2% O2 durchgeführt. Anfangs verlief alles soweit o.k, CO- Messung bei 64°C Kesseltemperatur 53 ppm.
Kurz danach, als der LC einen „Schlenker“ so zu O2=1,4% machte, ging sofort der CO hoch bis über 1000.ppm.

Habe dann wieder auf 3% erhöht, da machen die Schwankungen nichts aus beim CO- Wert. Schätze, die 3% sind bei mir die „sichere Grenze“ für den einstellbaren Rest-O2-Wert.

Gruß
Gust.

Hallo Gust

hast Du nur die Vertikale Schamottplatte eingebaut und nicht die horizontale???
Habe auch mit der vertikalen Schamottplatte vorne begonnen …KLICK… die verlängert den Ausbrandweg ja nur ein kleines bischen vor allem für die Gase die vorne aus der Düse pfeifen und dann gleich ums Eck in den Kühlkanal flitzen
Mit den 2% Restsauerstoff kann ich erst seit der horizontalen Schamottplatte fahren die die Brennkammer in zwei Teile trennt so dass die Flamme erst nach hinten brennen muss und dann hinten 8cm Platz hat um in die untere Etage zu wechseln um dann wieder nach vorne zu brennen…
ich meine diese da …KLICK…
Dei Vertikale und die Horizontale berühren sich vorne übers Eck und dichten so den oberen Teil vom Kugelraum gegen den unteren ab. Hinten ist die horizontale Platte um 8cm kürzer als der Kugelraum lang ist – sodass die Gase hinten im Kugelraum nach unten strömen und dann wieder nach vorne kommen…
Sinn und Zweck der Konstruktion ist den Ausbrandweg im schamottierten heissen Bereich möglichst lange zu gestalten und somit dem CO lange Zeit zu geben mit dem Restsauerstoff zu reagieren

Bernhard

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren

Bernhard u. Gust
wie habt ihr die Platte fixiert ?
Wenn der Feuersturm im Kessel gegen die Platte „wettert“ könnte diese nach vorne klappen oder gedrückt werden.
Gibt es da Erfahrungswerte ?

Ich finde diese Konstruktion mittlerweile für mich hochinteressant,das sieht auch professionell aus.

HartlBe antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:

Bernhard u. Gust
wie habt ihr die Platte fixiert ?
Wenn der Feuersturm im Kessel gegen die Platte „wettert“ könnte diese nach vorne klappen oder gedrückt werden.
Gibt es da Erfahrungswerte ?

Ich finde diese Konstruktion mittlerweile für mich hochinteressant,das sieht auch professionell aus.

Hallo Woody

die stehende Platte zwicke ich mit meinen seitlich in den Heissgaskühlern liegenden gedrehten Flacheisen ein
brauche diese nur ein wenig zu drehen um die vertikale Platte raus nehmen zu können – oder um sie wieder fest zu klemmen

Wettern – So richtig donnern tut mein Ofen nicht mehr – der säuselt eigentlich so gut wie immer vor sich hin – hat bisher die Platte noch nie umgepustet

Die horizontal liegende Platte hab ich ein wenig mit Deinem hochtemperatur-Material weichen gegen die Halbmond-Keramik gelagert so dass keine größeren thermischen Spannungen auftreten können. Die horizontale Platte bleibt immer im Ofen. Nur die Vertikale wird zum Reinigen herausgenommen

Bernhard

Gust antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:

Bernhard u. Gust
wie habt ihr die Platte fixiert ?
Wenn der Feuersturm im Kessel gegen die Platte „wettert“ könnte diese nach vorne klappen oder gedrückt werden.
Gibt es da Erfahrungswerte ?

Ich finde diese Konstruktion mittlerweile für mich hochinteressant,das sieht auch professionell aus.

Servus Woody, hallo Bernhard

Also ich habe die senkrechte Platte nicht weiter fixiert, nur unten an der Standfläche etwas schräg angeschliffen, so daß die Platte „eher“ Richtung Kugelraum gedrückt wird.

Bei meinen Versuchen hatte ich zuerst noch eine zusätzliche Platte, welche “den Ausschnitt für die Lötlampe“ zum Anzünden von unten auch noch verdeckt. (Öffnung nur mehr „kleiner Halbmond“)

Jedoch zeigte sich bei einem Abbrand mit eher kleinstückigem sehr trockenem Fichtenholz, daß diese freigelassene untere Öffnung nicht ausreicht. Bei einem Test gab es wohl eine leichte Verpuffung, danach lief die ganze Verbrennung nicht mehr wie gewohnt ab, es dauerte einige Zeit bis sich die Regelung wieder „fing“. Nach Ausbrand stellte ich fest, daß die Platten schräg im Brennraum „hingen“.
Bei einem Test mit Holzbriketts ist das o.g. übrigens nicht passiert, da war alles super.

Beim 30er verläuft die Rundung, so glaube ich, etwas „steiler“ und daher ist der Auflager- Platz für die waagrechte Platte ohne zusätzlichen Unterbau nur begrenzt möglich.
Die untere Kammer würde evtl. zu klein werden.

Die bisher erreichte Abgastemperatur reicht mir für einen Betrieb meines vorhandenen Abgas- Luft- Wärmetauschers noch aus. Durch Erhöhen oder Erniedrigen der Ventilatordrehzahl vom Abgas- Luft –WT kann ich die anfallende Kondensatmenge im Kamin „regulieren“….

Außerdem müßte ich die senkrechte Platte jedesmal zum Anzünden mit der Lötlampe herausnehmen.
Ich gebe zu, das war mit ein Hauptgrund, warum ich die waagrechte Platte bisher nicht eingebaut habe.

Gruß
Gust

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:

Bernhard u. Gust
wie habt ihr die Platte fixiert ?
Wenn der Feuersturm im Kessel gegen die Platte „wettert“ könnte diese nach vorne klappen oder gedrückt werden.
Gibt es da Erfahrungswerte ?

Ich finde diese Konstruktion mittlerweile für mich hochinteressant,das sieht auch professionell aus.

…, also bei meinem „EselKessel“+++++, bleiben die einfachen Schamott/Ziegel durch ihr Eigengewicht stehen, außerdem bildet sich mit der Zeit dahinter ein Aschekeil aus
Und im Übrigen entstehen durch die unregelmäßigen überstehenden Außenkanten vor den seitlichen Abgaskanäle Abrisswirbelschleppen
Sieht zwar nicht Preisverdächtig aus, dafür ist es einfach und wirkungsvoll.
Mich verwundert es nur, wieso es bei Dir so lange gedauert, bis auch Du die Vorteile meiner Entwicklung erkannt

Übrigens, fällt dem genauen Beobachter auf, dass unter dem Vollformatziegel jeweils ein Lochblech als Lastverteilung und Distanzstück nach ganz oben eingelegt ist, somit können sich die Schott/Platten nicht schrägstellen, da Diese auch oben plan fixiert sind

MfG.
Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Gust antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:

Wenn der Feuersturm im Kessel gegen die Platte „wettert“.

sieht das nach 7 Abbränden so aus:

Gruß
Gust

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:
Nach einigen Versuchen mit der Pumpenstufe ist es für mich absolut bestätigt.

Also ist auch der Verlust höher.

Durch diesen Versuch bin ich auch auf etwas gestoßen das ich eigentlich dem Abbrandverhalten zugeschrieben hätte.
Manchmal hatte ich am Datenlogger ein „langwelliges“ Regelverhalten der AGT Regelung entdeckt und dachte das ab und zu am Abbrand etwas nachzuregeln ist und das manchmal periodisch wäre.

Heute kam ich durch die Versuche dahinter das es durch den Laddomat kam der einen „Jo-Jo Effekt“ hatte.
Das an sich war mir nicht neu, denn das hab ich schon öfters am WMZ entdeckt und das kam immer vom Hohlbrand.Wenn dieser zusammenbricht steigt die Kesselleistung drastisch an und dadurch kommt der Laddomat in den“Jo-Jo Effekt“ und fährt stärker auf und wieder weiter zu, das kann dann längere Zeit so gehen. (das ist eines der Laddomat Nachteile !)

Jetzt kommt das neu entdeckte für mich, diese Schwankungen vom Laddomat bilden sich in der AGT Regelkurve am Datenlogger ab !! (periodisch wellige Regelkurve—–> Einfluß direkt auf die primäre Regelklappe)
Wenn also der Laddomat weiter auf macht sinkt die AGT etwas,
umgekehrt ist es dann das die AGT steigt wenn der Laddomat wieder weiter zu macht.

Das ist nochmal die Bestätigung für das ganze mit der Kesseldurchflutung und den Bezug zur AGT.

Kontra:
Also ich sehe das mit dem „Jo-Jo Effekt“ noch etwas anders;
denn ich habe beobachtet, dass bei den besagten Schwankungen der Kesselzulauftemperatur
durch den Ladomat, kaum Schwankungen bei der Abgastemperatur feststellbar sind .

Wenn jetzt allerdings Schwankungen im Abbrandverhalten bei einer Verbrennung über der offenen Düse, Hohlbrand nachrutschen – verlegen der Düse – wiederholtes frei brennen usw.,
reagiert jetzt die sensible vollelektronische Abgaskesselsteuerung und schaukelt das gesamt System
inkl. Ladomat/Rücklaufanhebung zusätzlich auf.
Dies sind altbekannte Tatsachen und fallen auch unter den
Begriff der Rückkopplung / Mitkopplung / Gegenkopplung

Übrigens ist bei meinem EselKessel+++++ die Verbrennung im oberen Brennraum,
durch die geänderte Düse ausgesprochen Stabil und so brauch es kein aufwändiges Nachregeln,
nach welchen Kriterien auch immer.
Nach erreichen der Kesselbetriebstemperatur steht die Abgastemperatur wie Angewurzelt je nach zuvor abgestimmter Kesselleistung fest
Übrigens, was der obere Brennraum an Verbrennungsstabilität nicht hergibt –
kann auch eine aufwendige Kesselansteuerung nur schwer ausgleichen, „Jo-Jo Effekt“

MfG.
Bernhard, der mit dem Esel, → (O|O)„MAX„“+++++ ☻

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
ZMEISTER antwortete vor 13 Jahren

Bernhard genau ! Das würde ich Bedenkenlos unterschreiben!

Es ist sehr wichtig gerade in der Anheizzeit, das der kessel nicht efrig zu grosse Wellen schlägt!

Deswegen wird zB bei 100 Grad AHK geschlossen bei 130 Füllraumtür auch und ab 130 Grad ist es an der Esse schon rauchfrei!

Er fährt dann föllig Stabil in verbindung des gebläses einmalig hoch bis 200 Grad dann regelt belimo zu bei Kesselbetriebstemperatur geht der Lüfter aus Abgas fällt auf 160 ab und dann gehts so weiter….

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
ZMEISTER:

Er fährt dann föllig Stabil in verbindung des gebläses einmalig hoch bis 200 Grad dann regelt belimo zu bei Kesselbetriebstemperatur geht der Lüfter aus Abgas fällt auf 160 ab und dann gehts so weiter….

…, und ich lasse meinen Esel zur Zeit frei laufen

etwas kleinstückiges Brennholz in die Asche und über die Spezialdüsen,
dann zwei große Holzscheite rechts und links, in den mittleren so entstandenen Spalt,
eine halbe Kehrschaufel voll Startpilot, (selbst hergestellt Hackschnitzel)
da drauf jetzt ein brennendes Papierstück, nach wenigen Sekunden zündet auch die Verbrennung
in der von mir weiterentwickelten Brennerdüse inkl. der auch von mir Schritt für Schritt
„▬“ Evolution s mäßig entwickelten und nachgerüsteten Nachbrennkammer.

Die Abgastemperatur steig allmählich bis auf 100 oder bis 130 und wenn es denn sein muß
auch höher, je nach Grundeinstellung und bleib dann dort über den ganzen Gas/Ausbrand stehen.
Anschließend wird die zuvor erzeugte Holzkohle, jetzt ohne Lüfter, Langzeitverbrand.
Dabei fällt die Abgastemperatur entsprechen.

Bernhard und sein EselKessel → (O|O)„MAX„“+++++☻

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!