Fragen und AntwortenAtmos p14 einstellen?Welche Messinstrumente?
hs007 antwortete vor 11 Jahren

Hallo,

ich will meinen Atmos richtig eisntellen und eine Übersicht haben.
Momentan habe ich noch nichts außer einem Abgastemperaturmeter.
Gibt es eine einfach Methode zu sehen ob der Brenner opitmal arbeitet?
Ich habe schon einiges über die Asche gelesen, aber wie sie aussehen soll habe ich irgendwie nicht verstanden.
Wie soll die Asche sein? Was kann ich daran ablesen?
Welche anderen Methoden gibt es?
Des öfteren wird Lambda-ck erwähnt aber der misst nur Lambda.Ich sehe hier im Forum aber viel mehr Messwerte.
Mit was messt ihr?

Danke im voraus.

Grüße

Joy



10 Antworten
hs007 antwortete vor 11 Jahren

Hallo Joy,

In der Bedienungsanleitung gibt es ja, neben dem Hinweis der richtigen Einstellung über ein Abgasanalysegerät, auch den Vorschlag über eine „händische“ Variante für den ersten Anfang – die Luft so einstellen, dass die Flamme max. bis 1-2 cm vor der gegenüberliegenden Kesselwand endet. Ob man das bei voll geöffneter Kesseltür einstellen soll oder per schnellem Blick abschätzen, wenn man die Kesseltür kurz für einen Spalt aufmacht, weiß ich nicht bzw. können vielleicht die Kollegen sagen.
(PS: Du hattest ja in Deiner den Hinweis von „1/3 geöffnet“ für 10-12 KW gelesen – so eine Angabe natürlich wenig hilfreich, in meiner zum P21 steht für die gleiche Leistung 18 mm Öffnung an der breitesten Stelle).

Die Asche „sollte“ zwischen rehbraun bis grau tendieren und von feiner Struktur seien, also nicht grob oder schwarz. Hängt aber alles von Deiner Einstellung, dem Zug vom Schornstein, der Pellet-Qualität uvm. ab – aber die Richtung stimmt schon.

Ob man den Lambdacheck sich gönnt, muss jeder selbst wissen. Ich habe halt nur über meinen Heizungsbauer die Option, dass er mit seinem Gerät mir den Brenner einstellen könnte und dafür müsste er jedes Mal neu kommen, auch wenn ich nur etwas an der Leistung gedreht habe oder neue Pellets gekommen sind. Deshalb habe ich mir damals gleich einen LC zugelegt. Der LC misst nicht nur „Lambda“, sondern mit zusätzlichem Fühler die Abgasttemperatur und ebbend den Rest-O2-Gehalt (sonst könnte er ja Lambda nicht berechnen und über die Abgasttemperatur den Abgasverlust ausgeben). Der CO2-Gehalt lässt sich dann ausrechnen, der CO-Gehalt und Staub bleiben natürlich auch mit dem Gerät eine Unbekannte – mit den Werten kann nur der Schornsteinfeger dann einen überraschen und der hat ja im Zweifelsfall immer recht.

Unsicherheiten hinsichtlich Meßgenauigkeit usw. bleiben natürlich weiterhin, so hatte mein LC durch Meßungenauigkeit und andere Methode 1,5 % weniger Rest-O2 gegenüber dem Testo meines HBs bei einer Vergleichsmessung angezeigt -> wer hat recht?
Auch den exakten Wert vom Schornsteinzug kann man nur über Meßgerät bestimmen und einstellen (14 oder 18 Pa am Zugbegrenzer einzustellen, bedeutet noch lange nicht, dass das auch nur im Ansatz stimmt – auch eigene Erfahrung). Auch kann der LC/ein Meßgerät den optimalen Wert von 7% Rest-O2 (= Lambda 1,5) anzeigen und Du hast trotzdem im Kessel Qualm und Gestang, weil durch eine Undichtigkeit im Kessel oder Rauchrohr vor der Lambda-Sonde Falschluft angesogen wird (auch wieder eigene Erfahrung und seit dem u. a. alle Verbindungen vom Rauchrohr mit Hochtemperatursilikon abgedichtet). Könnte über 4 Jahre Erfahrung noch weiter machen, aber lassen wir mal … der LC ist halt eine Orientierung für die grobe Richtung, im Okt./Nov. bin ich zur Abgasuntersuchung durch den Schorni dran und dann schauen wir mal (bin ich auch schon „freudig“ drauf gespannt ).

Viele Grüße

Heiko

hs007 antwortete vor 11 Jahren

Hallo Joy,

In der Bedienungsanleitung gibt es ja, neben dem Hinweis der richtigen Einstellung über ein Abgasanalysegerät, auch den Vorschlag über eine „händische“ Variante für den ersten Anfang – die Luft so einstellen, dass die Flamme max. bis 1-2 cm vor der gegenüberliegenden Kesselwand endet. Ob man das bei voll geöffneter Kesseltür einstellen soll oder per schnellem Blick abschätzen, wenn man die Kesseltür kurz für einen Spalt aufmacht, weiß ich nicht bzw. können vielleicht die Kollegen sagen.
(PS: Du hattest ja in Deiner den Hinweis von „1/3 geöffnet“ für 10-12 KW gelesen – so eine Angabe natürlich wenig hilfreich, in meiner zum P21 steht für die gleiche Leistung 18 mm Öffnung an der breitesten Stelle).

Die Asche „sollte“ zwischen rehbraun bis grau tendieren und von feiner Struktur seien, also nicht grob oder schwarz. Hängt aber alles von Deiner Einstellung, dem Zug vom Schornstein, der Pellet-Qualität uvm. ab – aber die Richtung stimmt schon.

Ob man den Lambdacheck sich gönnt, muss jeder selbst wissen. Ich habe halt nur über meinen Heizungsbauer die Option, dass er mit seinem Gerät mir den Brenner einstellen könnte und dafür müsste er jedes Mal neu kommen, auch wenn ich nur etwas an der Leistung gedreht habe oder neue Pellets gekommen sind. Deshalb habe ich mir damals gleich einen LC zugelegt. Der LC misst nicht nur „Lambda“, sondern mit zusätzlichem Fühler die Abgasttemperatur und ebbend den Rest-O2-Gehalt (sonst könnte er ja Lambda nicht berechnen und über die Abgasttemperatur den Abgasverlust ausgeben). Der CO2-Gehalt lässt sich dann ausrechnen, der CO-Gehalt und Staub bleiben natürlich auch mit dem Gerät eine Unbekannte – mit den Werten kann nur der Schornsteinfeger dann einen überraschen und der hat ja im Zweifelsfall immer recht.

Unsicherheiten hinsichtlich Meßgenauigkeit usw. bleiben natürlich weiterhin, so hatte mein LC durch Meßungenauigkeit und andere Methode 1,5 % weniger Rest-O2 gegenüber dem Testo meines HBs bei einer Vergleichsmessung angezeigt -> wer hat recht?
Auch den exakten Wert vom Schornsteinzug kann man nur über Meßgerät bestimmen und einstellen (14 oder 18 Pa am Zugbegrenzer einzustellen, bedeutet noch lange nicht, dass das auch nur im Ansatz stimmt – auch eigene Erfahrung). Auch kann der LC/ein Meßgerät den optimalen Wert von 7% Rest-O2 (= Lambda 1,5) anzeigen und Du hast trotzdem im Kessel Qualm und Gestang, weil durch eine Undichtigkeit im Kessel oder Rauchrohr vor der Lambda-Sonde Falschluft angesogen wird (auch wieder eigene Erfahrung und seit dem u. a. alle Verbindungen vom Rauchrohr mit Hochtemperatursilikon abgedichtet). Könnte über 4 Jahre Erfahrung noch weiter machen, aber lassen wir mal … der LC ist halt eine Orientierung für die grobe Richtung, im Okt./Nov. bin ich zur Abgasuntersuchung durch den Schorni dran und dann schauen wir mal (bin ich auch schon „freudig“ drauf gespannt ).

Viele Grüße

Heiko

flugzeug2 antwortete vor 11 Jahren

Hallo,

bei mir ging es so am besten:

1. der Schornsteinzug muss passen das ist Bedingung,
2. die Pelletmenge so einstellen das 14 kw rauskommen
3. die Luftmenge so einstellen das die Flammen geradeso an der
Seitenwand antreffen (wie es auch in der Beschreibung steht)

– damit hat dann auch die Messung vom Schorni gepasst und mein LC
hat auch sehr gute Werte angezeigt

flugzeug2 antwortete vor 11 Jahren

Hallo,

bei mir ging es so am besten:

1. der Schornsteinzug muss passen das ist Bedingung,
2. die Pelletmenge so einstellen das 14 kw rauskommen
3. die Luftmenge so einstellen das die Flammen geradeso an der
Seitenwand antreffen (wie es auch in der Beschreibung steht)

– damit hat dann auch die Messung vom Schorni gepasst und mein LC
hat auch sehr gute Werte angezeigt

hs007 antwortete vor 11 Jahren

@flugzeug2:

Nur kurze Frage, weil ich ebbend auch bald mit der Messung durch den Schorni dran bin.

Hast Du einen P14 oder 21 und welchen Zug hast Du eingestellt bzw. habt Ihr bei der Messung real ermittelt?

Hast Du die Flammlänge gen gegenüberliegender Wand bei leicht geöffneter Kesseltür im laufenden Betrieb über die Klappe eingestellt oder jeweils nur über kurzes + leichtes Öffnen der Kesseltür laufend kontrolliert und dann nachreguliert?
(frage nur, weil bei geöffneter Kesseltür ja die Flamme durch den dann massigen O2-Überschuss ziemlich schlagartig wieder kurz wird)

Ich kann ja dann mal über meinen LC und auch das Meßgerät vom Schornsteinfeger kontrollieren, was die Einstellmethode in Werten bedeutet und wie die Geräte ggf. voneinander abweichen.

Viele Grüße und Dank

Heiko

hs007 antwortete vor 11 Jahren

@flugzeug2:

Nur kurze Frage, weil ich ebbend auch bald mit der Messung durch den Schorni dran bin.

Hast Du einen P14 oder 21 und welchen Zug hast Du eingestellt bzw. habt Ihr bei der Messung real ermittelt?

Hast Du die Flammlänge gen gegenüberliegender Wand bei leicht geöffneter Kesseltür im laufenden Betrieb über die Klappe eingestellt oder jeweils nur über kurzes + leichtes Öffnen der Kesseltür laufend kontrolliert und dann nachreguliert?
(frage nur, weil bei geöffneter Kesseltür ja die Flamme durch den dann massigen O2-Überschuss ziemlich schlagartig wieder kurz wird)

Ich kann ja dann mal über meinen LC und auch das Meßgerät vom Schornsteinfeger kontrollieren, was die Einstellmethode in Werten bedeutet und wie die Geräte ggf. voneinander abweichen.

Viele Grüße und Dank

Heiko

flugzeug2 antwortete vor 11 Jahren

Hallo,

Ich habe einen D20 P mit Iwabo Brenner.
Wir haben den Zug nicht gemessen der Schornstein wurde neu gebaut und somit berechnet.

Zum Ansehen der Flamme die Kesseltür nur kurz öffnen.

mfg

flugzeug2 antwortete vor 11 Jahren

Hallo,

Ich habe einen D20 P mit Iwabo Brenner.
Wir haben den Zug nicht gemessen der Schornstein wurde neu gebaut und somit berechnet.

Zum Ansehen der Flamme die Kesseltür nur kurz öffnen.

mfg

hs007 antwortete vor 11 Jahren

@flugzeug2

Besten Dank Dir! Bislang habe ich meinen Brenner immer rein nach dem LC eingestellt, aber nun werde ich mal drauf achten, wie die Flammlänge wirklich ist und was das Gerät in dem Moment anzeigt.

Viele Grüße

Heiko

hs007 antwortete vor 11 Jahren

@flugzeug2

Besten Dank Dir! Bislang habe ich meinen Brenner immer rein nach dem LC eingestellt, aber nun werde ich mal drauf achten, wie die Flammlänge wirklich ist und was das Gerät in dem Moment anzeigt.

Viele Grüße

Heiko