Fragen und AntwortenATMOS entlüften
Mbss antwortete vor 11 Jahren

Hallo zusammen

ich habe jetzt beim einschalten meines ATMOS gehört, das etwas Luft im System ist und diese auch mit in den Pufferspeicher zieht.
Nun meine Frage: Kann mir jemand von euch sagen, wie ich den Kessel und den Pufferspeicher entlüften kann?

Gruß
Wiesmoor



6 Antworten
Feueresel antwortete vor 11 Jahren

…, normalerweise sind da an den höchsten Stellen gut sichtbar automatische Entlüfter – Ventile eingebaut.
Die Automatischen haben eine kleine Ventilverschlusskappe, die kann man lockern.
Die Manuellen mit einem passenden Entlüfter / Schlüssel,
vorsichtig den kleinen Ventilstift zum entlüften etwas öffnen, bis keine Luft mehr kommt.
Gruß
Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Wiesmoor antwortete vor 11 Jahren

Hallo Bernhard

kannst Du mir sagen oder sogar ein Bild schicken, wie diese Entlüfter aussehen?
Oder sind das zufällig messingfarbige Ventile mit einem Nippel, sieht aus wie ein Autoventil, oben drauf?
Gruß
Sven

DirkC25 antwortete vor 11 Jahren

Ja, genau die. Einfach die schwarze Kappe etwas lösen und dann sollte es schon zischen.

Bei mir sind durch etwas ungünstige Rohrführung drei solcher Dinger drin, allerdings habe ich selbst nach 2 Monaten immernoch Luft drin.

Ocheis antwortete vor 11 Jahren

Hallo,

in der Regel befindet sich ein Entlüfter auf jedem Pufferspeicher und dazu hat die Kesselsicherheitsgruppe auch einen. Zwischen der Druckanzeige und Sicherheitsventil.

Und bitte nicht vergessen, sonst hast du ewig Luft im System. Deine Heizkörper haben alle ein Entlüftungssystem. Solange sich dort Luft befindet, kannst du unten lange entlüften.

Und bitte nicht verwechseln… Jedes Ausdehnungsgefäß hat auch Ventile, ähnlich Autoventile mit schwarzer Kappe. Diese haben aber nichts mit deiner Frage zu tun.

Für langanhaltende Luftprobleme empfehle ich Mircoblasen Abscheider. Werde ich bei mir im Sommer einbauen, dazu die Schnellentlüfter entfernen und bei Bedarf manuell per simplex entlüften.

Gruß Tobias

iglo antwortete vor 11 Jahren

Ich hatte Jahrelang Probleme mit der Luft im Kessel ( Heizung mit 1800 liter Wasser im Pufferspeicher Ausdehnungsgefäs war 200 liter). Die ganze entlufterei hat nichts gebracht. Dann habe ich zusätzlich ein Ausdehnungsgefäs ( 200 liter ) eingebaut. Die Druckschwankung hat sich dadurch halbiert von 1 bar auf 0,5 bar (von Pufferspeicher leer auf voll) Seit dem habe ich keine Luft mehr im Kessel.

Mbss antwortete vor 11 Jahren

Hallo Wiesmoor,

kann Tobias nur zustimmen. Habe mir auch einen „Spirovent“ eingebaut und an der höchsten Stelle am Puffer ein manuelles Entlüftungsventil eingebaut.

Habe sehr gute Erfahrung wenn man, nach Befüllen oder Neuaufbau, manuell am kalten System entlüftet (also bevor man das System wieder aufheizt).

Mit 10% Ausdehnungsgefäßvolumen des Systems habe ich sehr gute Erfahrungen. Da musste ich allerdings auch erst lernen, dass das auch der „richtige“ Druck am Ausdhnungsgefäß anliegt!

Schönen Gruß
Stefan